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5 Vorsätze für die magischen ersten Monate #myLifestylepledge meets #GreenParenting

Hallo ihr Lieben,

mein heutiger Beitrag ist längst überfällig und so langsam wird die Zeit knapp. Viele von Euch begleiten mein großes Abenteuer bereits sehr intensiv, andere wissen noch gar nicht davon… und schon in wenigen Tagen wird es soweit sein: Anna wird Mama!

#GreenParenting(2)

Wohooooooooooooooo!!! Was für ein unglaubliches Wunder und was für eine unvergessliche Zeit.

Die erste Hälfte meiner Schwangerschaft war geprägt von Übelkeit und Schwäche… und selbstverständlich hat auch meine Aktivität für FindingSustainia darunter leiden müssen. Ich bin unserem ganzen Team sehr dankbar für all das Verständnis und auch die sehr konkrete Unterstützung von Santa, Caroline und Stephanie! You rock! Die letzten Monate ging es mir ausgezeichnet und letztendlich durfte ich noch in den Genuss einer Traum-Schwangerschaft kommen. Wie die ersten Monate mit unserem Schatz werden, steht in den Sternen, aber alles spricht dafür, dass es uns gut gehen wird.

Sicherlich könnt Ihr Euch denken, dass meine Liebe zur Nachhaltigkeit besonders für das folgende Abenteuer wichtig, wichtig, wichtig sein wird. Denn es gibt jede Menge Entscheidungen zu treffen und es gilt einen ganz neuen Alltag auszugestalten. Erinnert Ihr Euch noch an unsere #GreenParenting Challenge? Damals wurde ich, noch etwas entfernt vom Kinderwunsch, auf so viele Themen aufmerksam und unglaublich inspiriert, so dass ich mich jetzt auf die praktische Anwendung freue!

Green Parenting_grau

Außerdem hatten wir uns an der Aktion #mylifestylepedge beteiligt. Dabei ging es darum, sich Ziele zu setzen und diese öffentlich zu machen (um ein wenig die eigene Motivation zu stärken). Meinen heutigen Beitrag nenne ich: #GreenParenting meets #mylifestylepledge!

Und hier sind sie, meine 5 guten Vorsätze für die ersten Monate mit Baby:

(von allen erfahrenen Moms und Dads da draußen nehme ich jederzeit gerne Anregungen und Tipps entgegen)

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1. Innere Nachhaltigkeit

Das Wichtigste zuerst: alles was wir in Sachen Nachhaltigkeit anstreben, muss sich gut anfühlen. Genau das haben wir Sustainians in all unseren Challenges gelernt. Fällt uns etwas unglaublich schwer, können wir es so richtig nachhaltig nicht beibehalten. Und gerade mit Baby ist es (so schätze ich) extrem wichtig, die eigenen Energiereserven gut im Blick zu haben. Grüne Vorsätze hin oder her – es geht eben nur, was für Eltern und Kind auch wirklich gut ist. Besonders in der ersten Zeit bedeutet das bestimmt: ausprobieren, verwerfen, experimentieren, etc.

Und ganz klar: alles was für uns passend sein wird, kann für andere einfach ungeignet sein. Wir werden also unseren sehr persönlichen Weg bestreiten und gerne erzähle ich demnächst mal darüber, wie dieser in der Praxis aussieht… denn wenn wir ganz ehrlich sind: grau ist alle Theorie.

Erstausstattung

2. Second hand first!

Puuuhhh, dieses Thema hatte ich ein wenig unterschätzt. Ich habe erst vor zwei Wochen so richtig damit begonnen, mich um eine Erstausstattung für unseren kleinen Schatz zu kümmern. In einen Laden gehen und alles zusammensuchen ist einfach… aber mit dem Anspruch, alles gebraucht zu finden, dauert die eine oder andere Aktion schon etwas länger. Glücklicherweise habe ich jede Menge wunderbarer Menschen um mich herum – und Babies, die so schnell wachsen, dass ich mit Kleidung sehr schnell gut versorgt wurde. Danke nochmal an alle, die mich wirklich ganz fantastisch unterstützt haben. Für alles was noch fehlte, bin ich auf “die Klamotte” – einen sehr schönen Second Hand Kinderladen in Düsseldorf – ausgewichen. Eine gebrauchte Wickelkommode haben wir über Ebay gefunden, einen tollen Kinderwagen einer Kollegin abgekauft und für ein paar Dinge, die wir doch lieber neu kaufen wollten (eine Kokos-Matratze zum Beispiel), haben wir die Manufaktur von “Hans Natur” mit Produktion in Schleswig Holstein für uns entdeckt. Aufgegeben habe ich das Projekt “second hand” beim Thema Beistellbett. Tagelang habe ich herumtelefoniert und diese Beistellbetten wechseln bei Ebay so schnell ihre Besitzer, dass ich immer zu spät war. Ein wenig entnervt haben wir dann also kurzerhand ein neues Beistellbett gekauft. Verrückt machen sollte sich niemand. Und von uns aus wird das Bett sicherlich noch vielen anderen Kindern schöne Nächte gewähren…

Besonders schätze ich auch Selbstgemachtes, wie das Mobilé von meiner Schwester oder einen Strampelsack, den sie uns nähen wird. Und wenn uns jemand unbedingt etwas Neues schenken möchte, dann kann ich mich natürlich auch für alles begeistern, was GOTS-zertifziert oder ähnlich sozio-fair und schadstofffrei hergestellt ist. Im Stoffladen in Gruiten war ich ganz begeistert, dass wir für den Strampelsack sogar GOTS-zertifzierte Stoffe erstehen konnten.

Von diesen Strampelsäcken, in die unser Sohn mit nacken Beinen hereinschlüpfen kann, habe ich übrigens erst zwei. Wer also so ein gutes Stück noch irgendwo im Schrank liegen hat… immer her damit!

Wickelkommode Anna

2. Einweg-Tabu am Wickeltisch oder: Wir wagen das Experiment “Stoffwindeln”

Stoffwindeln! Was für ein kontroverses Thema! Und ich habe einfach NULL Erfahrung in diesem Metier. Anders sieht das Ganze bei Santa aus und sie hat mich bisher wunderbar unterstützt. Einen ganzen Koffer Windeln hat sie von Paris nach Dortmund transportiert und ich habe ihn mit den entsprechenden Tipps und Tricks von Santa und ihrer Mutter entgegen genommen. Love you two!!!

Ohne eine entsprechende Investition tätigen zu müssen ist die Entscheidung für Stoffwindeln natürlich ein wenig leichter als für andere… aber selbst wir betrachten es erst einmal als Experiment. Keine Ahnung wie glücklich wir damit werden. Ein Bericht folgt! Und auch hier bei FindingSustainia haben wir ja schon jede Menge zum Thema Stoffwindeln veröffentlicht. Fakt ist schonmal, dass wir keinen Trockner haben. Aber der ökologische Nutzen würde auch allzu stark eingeschränkt, wenn wir uns extra für unser Stoffwindelexperiment einen Trocker anschaffen würden.

Neben den Höschenwindeln von Santa habe ich im Kindergeschäft “Purzelbaum” in Düsseldorf ein Probeset an Wickelwindeln ausgeliehen. Auch das ist eine tolle Möglichkeit, um erstmal unverbindlich zu testen, wie das ganze Prozedere funktionieren könnte. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen!

Statt Einweg-Waschlappen zu nutzen habe ich in der Familie nach ausrangierten Handtüchern gefragt und diese zu Waschlappen umnähen lassen. Ingesamt eine etwas kostspieligere Option als Waschlappen günstig zu kaufen… aber günstige Waschlappen sind erstens nicht second hand und zweitens nicht sozio-fair produziert.

4. Cautious consumption of plastics

Ach ja, dieses Plastikthema… es ist nicht so meins… denn wenn man aufmerksam liest, was Claudia hier bei FindingSustainia so über Plastik schreibt und auch wenn man Studien über Studien rezipiert… es ist doch alles sehr kompliziert. Es gibt so viele verschiedene Plastikarten… manche sind sehr schlecht für uns, andere weniger. Bei der Wickelunterlage haben wir uns nach vielen Erfahrungsberichten anderer Eltern jedenfalls doch für Plastik entschieden. Wenn man Ökostests über Wickelunterlagen liest wird einem zwar sehr schnell sehr schlecht… fast alle sind stark schadstoffbelastet… aber unsere ist nun von Pinolino, geprüft nach Oeko Tex Standard 100… also wird sie immerhin aus etwas besserem Plastik bestehen. Puhhh…

Für alle, die den Kleinen stillen, wenn ich mal etwas Freiheit brauche, steht ein Fläschchen aus Glas bereit.

Bei Klamotten versuche ich auch auf Plastik (also Polyester) zu verzichten… aber gerade weil wir Wert auf second hand gelegt haben, sind doch einige Fleece-Jäckchen in unserer Wickelkommode gelandet – und sie werden uns nicht umbringen.

Spielzeug ist ja für die ersten Monate noch nicht so entscheidend, aber es gibt diesen berühmten “Greif-Ball” und auch diese “Giraffe Sophie”… beides scheint schon fast zum Babyspielzeugstandard dazuzugehören und auch wir wurden bereits damit beschenkt… Falls jemand sich diesbezüglich auskennt, bin ich um jeden Rat dankbar!

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5. Nur Natur für die zarte Babyhaut

Während unserer Green Parenting Challenge haben wir einiges über Naturkosmetik veröffentlicht. Und über die Heilkraft von Muttermilch auf einem wunden Babypo, etc. Insgesamt bin ich der Überzeugung, dass Babies extrem wenig an Kosmetika brauchen… und für ein paar gute Öle und Salben aus den Häusern Weleda und Stadelmann ist gesorgt. Auch Heilwolle haben wir im Haus! Und so etwas wie klassische Feuchttücher mit Konservierungsstoffen stelle ich mir nur für unterwegs als notwendig vor.

Auch ich selbst wünsche mir Geburt, Wochenbett und die Regeneration im Anschluss so natürlich wie möglich. Es gibt wunderbare Bücher, die ich zu diesen Themen verschlungen habe und ich bin gespannt, was sich davon in die Tat umsetzen lässt.

So, ich würde sagen: damit reicht es mir erst einmal! Wie gesagt, Grundlage all unserer Entscheidungen ist immer die innere Nachhaltigkeit und ich bin sehr gespannt auf all die magischen Momente, die uns das Elternsein in den nächsten Wochen, Monaten und natürlich auch Jahren bescheren wird.

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Let’s dive deep!

Auf Eure Kommentare und natürlich über Unterstützung freue ich mich sehr! Es braucht ein Dorf, um ein Kind zu erziehen. Und das digitale Dorf ist diesbezüglich sicherlich genauso wertvoll wie mein Heimatdorf und all die vielen Freunde nah und fern, die sich mit uns auf unseren neuen Erdenbürger freuen!

Bis demnächst – Ihr werdet von uns hören!

Eure Anna

 tt30-logo

Weitere Infos und jede Menge Interaktion findet ihr auf unserer Facebookseite “Finding Sustainia“ und bei Twitter unter @Finding_S.

Wir freuen uns auch, wenn ihr euch in der rechten Spalte unseres Blogs für unseren Newsletter anmeldet. So bleiben wir gut verbunden.

21 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Brauch namlich garantiert noch unzahlige Compressionsklamotten, die meinen eh schon uberquellenden Schrank fullen und ich eh immer dieselben anhab. Darf ich eine kurze Zusammenfassung hier bezuglich Ihrer Empfehlungen fur das Jahr 2015 hier postulieren?

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  2. Pingback: Enno ist da! Große Emotionen und kleine Schritte… #greenparenting #mylifestylepledge | FindingSustainia. Think & Action Lab

  3. Liebe Anna,
    es freut mich sehr, dass Du die letzten Monate deiner Schwangerschaft genießen konntest und nun bestens vorbereitet das kleine große Wunder erwartest. Euer Mix-and-Match Verfahren finde ich super. Das ist sicherlich eine prima Grundhaltung, damit alles entspannt läuft.
    Alles Gute für die sooo spannende Zeit!!
    Liebe Grüße,
    Andrea

    Antworten

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