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Challenge Chat – Santa & Daija resümieren vegan

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Unsere Vegan-Challenge ist mittlerweile zu  Ende. Zum Abschluss fassen wir unsere Erfahrungen noch einmal in einem Challenge Chat zusammen, wertvolle Tipps inklusive. 

Daija: Hallo liebe Santa! Wie geht es Dir? Du bist ja eine “alte Häsin” was vegane Challenges angeht. Das Ende unserer Challenge ist schon ein paar Tage her, aber erzähl mal, wie lief es diesmal? Read more

Wir stellen vor: Die digitale Mobilitätsrevolution – Vom Ende des Verkehrs, wie wir ihn kannten

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Vor Kurzem kam ein spannendes neues Buch auf den Markt und ich habe Lars (jemanden, der sich wirklich mit dem Thema auskennt) um seinen Eindruck gebeten. Hier unsere Leseempfehlung!

Schöne neue Welt? Nicht nur in der Kommunikation, bei der Arbeit oder beim Einkauf – auch unsere alltägliche Mobilität wird zunehmend digitaler und vernetzter. Dabei geht es um die Digitalisierung und Vernetzung von Technik, Daten und Menschen. Eine wirklich spannende Entwicklung!

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Fleischfabrik Deutschland. Caroline & Anna über das neue Buch von Anton Hofreiter #bookchat

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In den letzten Wochen haben wir für Euch gelesen – und mal wieder selbst jede Menge gelernt. „Wie die Massentierhaltung unsere Lebensgrundlagen zerstört und was wir dagegen tun können“, so beschreibt Anton Hofreiter den Inhalt seines neuen Buches. Es geht also um uns! Und? Was nehmen wir mit? Was hat uns bewegt? Was sehen wir anders? Read more

Challenge No. 18: Lust auf einen guten veganen Monat?

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Einen Monat lang vegan – gab es das nicht schon einmal? Diejenigen von euch, die FindingSustainia schon lange verfolgen, erinnern sich vielleicht, dass Santa und Anna im März 2014 schon einmal eine Vegan Challenge gemacht haben, auch slow und vegan gab es vor genau zwei Jahren. Seit dem ist sowohl das Team als auch die Leserschaft von FindingSustainia gewachsen und wir haben viele Anfragen, doch nochmal die eine oder andere Challenge zu wiederholen. Daher gibt es diese Challenge nun noch einmal für Alle, die Lust haben, dem Veganismus eine Chance zu geben. Read more

#IAmHuman – Daija: From monoculture to embracing diversity

I am Human - Daija

My name is Daija. I am human.

I challenge you to find an upbringing more ordinary than mine. I grew up amidst the northern German peatlands between Hamburg and Bremen, a place anyone rarely find reason to visit. Unless you are really interested in the history of geodetic surveying and followed the foot steps of Carl Friedrichs Gauß. The renowned mathematician visited Zeven, the town that hosted my secondary school, in 1824. Read more

Saatgut. Caroline & Anna über ein wichtiges Buch. #bookchat

Buchrezension von Finding Sustainia

Welcome to our first “book chat”!

Kennt ihr das Gefühl, ein Buch gleichzeitig mit einem anderen Menschen zu lesen, mit dem es ganz wunderbar ist, sich immer und wieder auszutauschen? Aaaaalso, es gibt ja verschiedene Menschen. Manche lesen still und heimlich die tollsten Bücher. Wenn Anna allerdings ein Buch liest (und es ist gut), dann wissen in den nächsten Tagen mindestens die Hälfte ihrer Familienangehörigen, einige Freunde und viele, viele Kollegen Bescheid. Und weil es so schön ist, gemeinsam zu lesen, haben wir für euch (und wenn wir ehrlich sind auch für uns selbst, ein neues Format erfunden: den “book chat”.
Als “book chat” bezeichnen wir bei FindingSustainia eine Buchrezension, die auf Austausch, unterschiedliche Blickwinkel und ein gemeinsames Leseerlebnis setzt. Da wir ein unglaublich buntes Team sind und auch eine sehr vielseitige Leserschaft haben, glauben wir, dass euch ein solcher “book chat” gefallen könnte. Wir sind gespannt, welche Rückmeldungen wir erhalten. Los geht’s!

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Let’s celebrate! #mylifestylepledge

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Manche von Euch haben es vielleicht schon mitbekommen.

Ich war war letzte Woche bei einer so einmaligen, kreativ-inspirierenden und vor allem positiv-motivierenden Veranstaltung, dass ich aus dem Staunen kaum noch heraus komme. Es war eine Konferenz, ein Workshops und eine fette Geburtstagfeier in einem. Alles organisiert vom CSCP – vom Collaborating Center on Sustainable Consumption and Production in Wuppertal. Read more

4 Kinder und Jugend-Bücher zum Thema Nachhaltigkeit: Von Plastian bis zur Klimasuppe

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Unsere Kinder sind unsere Zukunft und wir beeinflussen mit unserem Tun im Hier und Jetzt maßgeblich die Welt, in der sie einmal leben werden. Dabei schmerzt mich als Mutter besonders die wachsende Zahl negativer Hinterlassenschaften (die Verschmutzung der Meere, der Klimawandel usw.), mit denen unsere Kinder konfrontiert sein werden. Wie also bereiten wir sie bestmöglich auf diese gravierenden Probleme vor – ohne sie zu ängstigen?
Ich habe mich auf die Suche nach Unterstützung für diese Aufgabe in Form von kindgerechter Literatur gemacht. Besonders viel scheint es meinen Recherchen nach in diesem Bereich noch nicht zu geben. Vier aus meiner Sicht empfehlenswerte Publikationen, die sich für unterschiedliche Altersstufen eignen und teilweise kostenlos über das Netz zur Verfügung stehen, möchte ich gerne vorstellen:

Plastian, der kleine Fisch
Altersempfehlung: ab 3 Jahre

Plastian, der kleine Fisch ist noch relativ neu auf dem Markt. Mir fiel das großformatige Bilderbuch zufällig ins Auge, als ich mal wieder im Berliner Original-Unverpackt einkaufen war. Kein Geburtstag und kein Weihnachten in Sicht? Egal, es wanderte in meinen Einkaufskorb, denn das Thema finde ich so wichtig, dass es dafür keinen Schenke-Anlass braucht. Am gleichen Abend habe ich das Buch dann meinen beiden Söhnen (3 & 5 Jahre) vorgelesen. Während für den Kleinen die Geschichte wohl noch etwas zu komplex war, hörte der Große aufmerksam zu und war sichtlich angetan.

plastianBild: © Illustration aus Plastian, der kleine Fisch

Bei Plastian, der kleine Fisch handelt es sich um eine typische Abenteuergeschichte: Zwei Geschwister machen sich inmitten einer zugemüllten Welt auf den Weg in den letzten kleinen Rest Urwald, von dem ihnen ihre Ur-Großmutter erzählt hat. Dabei lernen sie Plastian und seine Freunde kennen, die ihnen helfen, das durch ihr plastikschleuderndes Schiff verursachte, eigene Müllproblem zu lösen und am Ende auch noch das Meer und den Strand von den Plastikbergen zu befreien.
Das Buch vermittelt anhand einer kindgerechten Erzählung mit großzügiger Illustration die Plastikproblematik und sensibilisiert die Kinder dafür – ohne den berühmten Zeigefinger. Und es zeigt, dass man etwas tun kann und muss, damit es Umwelt und Tieren wieder besser geht.

Einen kleinen Kritikpunkt habe ich dennoch: Der kleine Fisch Plastian frisst im Laufe des Buches aus Hunger ein im Meer herumschwimmendes Plastikteilchen und ihm wird davon übel. So weit – so verständlich. Im Verlauf der Geschichte geht es ihm dann wieder besser, ohne eine Erklärung, warum das so ist. Hier hätte ich mir eine bessere Lösung gewünscht, zum Beispiel in dem die anderen Tiere Plastian dabei helfen, das Plastikteil wieder auszuspucken oder etwas Ähnliches, damit die Kinder nicht denken, dass so ein bisschen Plastik im Magen lediglich ein wenig Unwohlsein verursacht und dann vergessen ist.

Piwi und die Plastiksuppe
Altersempfehlung: ab 5 Jahre

Auf Piwi und die Plastiksuppe bin ich vor einiger Zeit zufällig im Netz gestoßen. Das Buch ist im Rahmen eines vom Umweltbundesamt geförderten Bildungsprojekts der Meeresschutzorganisation Project Blue Sea e.V. entstanden. Auf piwipedia kann es kostenlos bestellt werden. Bildungsinstitutionen wie Kitas und Schulen können darüber hinaus einen von zwei Bildungskoffern ausleihen, der neben dem Buch zahlreiches pädagogisches Material zur spielerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Müll in unseren Gewässern enthält. Aber zurück zum Buch …

piwiBild: © Illustration aus Piwi und die Plastiksuppe

Titelheld Piwi ist eigentlich ein ganz gewöhnlicher Poolreinigungsroboter. Sein Leben besteht darin, das Wasser eines Pools sauber zu halten – bis er eines Tages über den Beckenrand hinausschaut und feststellen muss, dass die Gewässer um ihn herum völlig zugemüllt sind. Er begibt sich auf eine große Reise und lernt, wie das Müllproblem vom heimischen Bach, in den Fluß und schließlich ins Meer wandert. Er lernt Tiere kennen, die unter dem Müllproblem leiden, Menschen, denen das alles völlig gleichgültig ist und andere, die ihm dabei helfen, etwas dagegen zu tun.

Das Buch besteht eigentlich aus zwei Teilen: Zum einen aus der Abenteuergeschichte rund um Piwis Erlebnisse. Hier erfahren die Kinder, warum unsere Gewässer voller Müll sind und welche Folgen das hat. Zum anderen werden auch komplexere Zusammenhänge und Sachinformationen beschrieben. Da sie am Rand des Buches gesondert dargestellt sind, kann man diesen Teil bei kleineren Kindern einfach weglassen.

Klimafieber
Altersempfehlung: ab 8 Jahre 

Klimafieber ist eine Publikation des Bundesumweltamtes. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 3 bis 7, ist also für Kinder ab einem Alter von etwa 8 Jahren konzipiert. Das circa 50-seitige Arbeitsheft enthält Informationen Rund um den Klimawandel und verschiedene Arbeitsaufgaben in Form von Rätseln, Lückentexten, Quizen, Gruppenarbeiten usw., die zur Auseinandersetzung mit dem Thema anregen sollen. Einige der Aufgaben können auch von einem Kind allein bearbeitet werden. Ingesamt richtet sich das Angebot aber primär an Schulklassen.

klimafieber_SeiteBild: © Seite aus Klimafieber

Ganz besonders gut gefallen hat mir die Gestaltung von Klimafieber. Sowohl der Titel als auch die wunderschönen Illustrationen entstanden im Rahmen einer klassenübergreifenden, altersgemischten Projektwoche an einem Solinger Gymnasium.

Klimafieber kann als PDF kostenlos heruntergeladen werden, genauso wie das dazugehörige Lösungsheft.

 Iss was? Tiere, Fleisch und Ich

Altersempfehlung: ab 8 Jahren

Das im März 2016 von der Heinrich Boell Stiftung herausgegebene Sachbuch Iss was? Tiere, Fleisch und Ich stellt und beantwortet 63 Fragen rund um das Thema Fleischkonsum und dessen Auswirkungen auf Mensch, Tier und Umwelt. Das Buch arbeitet großzügig mit Grafiken. Sachinformationen und Statistiken sind für Kinder und Jugendliche gut verständlich aufbereitet. Leider konnte ich nirgendwo eine konkrete Altersempfehlung entdecken. Ich würde es ähnlich wie Klimafieber als geeignet für Kinder ab 8 Jahren einstufen.

iss_wasBild: © Seite aus Iss Was? Tiere, Fleisch und Ich

Auf der Website der Heinrich Böll Stiftung kann die Printausgabe bestellt werden. Der Versand erfolgt gegen Kostenbeteiligung. Auf der gleichen Seite ist ein kostenloser Download des Buches als PDF-Datei möglich.

Weiterhin bin ich sehr gespannt auf das von Anna vorgestellte Buch “Warum Früchte Heimweh haben“, ein Kinderbuch für einen besseren Einkauf.

Vielleicht kennt ihr weitere empfehlenswerte Kinder- und Jugendbücher, die sich mit dem Thema Nachhaltigkeit befassen? Dann würde ich mich über einen Kommentar oder eine Mail sehr freuen!

Eure Sylvia

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Weitere Infos und jede Menge Interaktion findet ihr auf unserer Facebookseite “Finding Sustainia“ und bei Twitter unter @Finding_S.Wir freuen uns auch, wenn ihr euch in der rechten Spalte unseres Blogs für unseren Newsletter anmeldet. So bleiben wir gut verbunden.