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Chat zum Sonntag, No. 16 – Meyer&Meyer

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20.04.2014, 09:02 – 09:44
Anna: Guten Morgen, liebe Santa! Frohe, frohe Ostern Dir und Deiner family! Hab gesten bei bestem Wetter ein Picknick ohne Plastik genossen. Mmmhhhh!!! Es ist schon aufwändiger, keine Frage! Aber irgendwie auch nett. Back to the roots!

Santa: Ich merke auch, wieviel puristischer das Essen wird und es schmeckt und tut mir sehr gut.

Anna: Ja, puristisch ist genau der richtige Ausdruck. Ohne Plastik ist der meiste Schnick-Schnack einfach tabu. Hab ein leckeres Brot gebacken, schöne Stullen geschmiert, einen Green Smoothie gemacht, Erdbeeren püriert und mit Sojamilch gemixt, Rohkost geschippelt… mmmmhhhh…. Ach, und ich habe eine ganz tolle Hafermilch selbst gemacht!

Santa: Letztens habe ich kurz in den wunderschönen Töpferladen Keramik&Wohnen von unserem Webdesigner Peter und seiner Frau in Noerdlingen geschaut und wurde prompt zum Mittagessen eingeladen. Bunter Salat, grüner Spargel, Artischokenherzen, selbstgebackene Brötchen aus dem eigenen Steinofen und selbstgemachte Mayonnaise. Sowohl mein Auge als auch mein Appetit waren sehr angesprochen. Die guten einfachen Speisen kann man relativ einfach plastikfrei herstellen.

Anna: Mmmmhhhhh, das klingt sehr, sehr lecker!

minimalistisches essen

Anna: Auch auf dem Markt war ich endlich mal. Am Anfang war ich nicht schnell genug, da wurde gleich alles in Plastiktüten verpackt. Uff! Die meisten hatten sogar Papiertüten, aber die sind sicherlich teurer und erst einmal nicht Standard.

Santa: Ich freue mich darauf, mal mit dir zu kochen.

Anna: Ja, nachdem wir ja jetzt zusammen gewohnt haben, kann ein gemeinsamer Kochabend ja nicht weit sein.

Santa: Und im Juli sehen wir uns ja alle in Auhausen wieder. Die Cremes, die wir am Sonntag gemacht haben, gefallen mir richtig gut. Die Avocadogesichtscreme zieht richtig gut ein.

Anna: Oh ja, MBA geschafft – und dann ab nach Auhausen. Das wird schön! Aber vorher freue ich mich auf Dein Päckchen!

Santa: Im Reformhaus hatte ich übrigens ein interessantes Gespräch mit der Besitzerin zur Verpackung von Biolebensmitteln. Oft seien sie auch deswegen in Plastik verpackt, weil die Hersteller für die Verpackungsindustrie zu kleine Chargen bestellen und es sich nicht lohnt, andere Verpackungen herzustellen.

Anna: Das heißt, mit einem größer werdenden Martkanteil gibt es Aussicht auf Besserung. Good to know.

Santa: In Auhausen habe ich kaum Verpackung gebraucht. Grünzeug einfach von der Wiese gepflückt. Und sonst gab es Kartoffeln und Dinkel vom Hof und Gemüse aus dem Garten. In Nördlingen sah ich übrigens folgendes Haus und musste an dich denken.

Anna: Hihi! Obwohl sie scheinbar Kretschmann heißen, ist ihnen bewusst, dass der Name „Meyer“ als Kundenmagnet zieht. Großartig interpretiert, oder?

meyer nachfolger

Santa: Ja, Meyersein rocks, vor allem mit einem Mitmeyer. Wir sind gestern in Neuhaus am Schliersee angekommen, also vom flachen Frankenland in die Voralpen. Die Wiese vor dem Haus hat jetzt andere Kräuter parat, die ich morgen für meinen Smoothie und Salat sammeln werde. Ab dem 28. bin ich wieder in Paris. Da wird es interessant. Es gibt wohl jeden Sonntag Vormittag einen  Bio-Markt am Marché Raspail. Dorthin habe ich’s bisher nie geschafft und im Bioladen eingekauft, in dem die Ware nicht so frisch und teilweise verpackt ist. Ich muss mich in Paris einfach besser organisieren und es kann ja auch eine schöne Familienaktivität werden.

Anna: Die Familienaktivität “Marktbesuch“, kann man den Liebsten sicherlich irgendwie schmackhaft machen.

Santa: Caroline hat meine Tochter in Auhausen mit in den Hühnerstall genommen, um ein Ei zu holen und um es dann gemeinsam zu essen. Das hatte einen grossen Eventcharakter und ich finde es wichtig, dass sie weiß, woher Eier und Milch kommen.

Anna: Zum Thema Hühner und Eier hatte ich auch interessante Gedankengänge diese Woche. Ein Junge hat erzählt, dass er jetzt drei Hühner gekauft hat und die Eier an Nachbarn verkauft. Eine tolle Idee, finde ich. Er muss sich um die Hühner kümmern, pflegt die Nachbarschaftsbande und entwickelt seinen eigenen kleinen Businesscase. Als er dann sagte, dass er nur sieben Euro für ein Huhn bezahlt hat, konnte ich es erst kaum glauben. Aber warum? Hühner, die sich aufgespießt im Imbiss drehen, sind ja sogar noch günstiger!

Santa: Ich habe schon als Teenager kein Huhn mehr vom Imbiss essen können. Es ist schon schlimm, wie wenig ein Leben wert sein kann. Wenn man dann die glücklichen Hühner bei Fritz sieht, dann sieht man wie es sein sollte.

Anna: Du hast mit Deiner Auhausen-Connection wirklich großes Glück!!! Und Deine Tochter gleich mit. Irgendwie sind Fleisch und auch Eier allzu oft komplett entkoppelt vom lebenden Tier. Jedenfalls für uns Städter.

Santa: Die Idee des Jungen ist wirklich schön. Überhaupt fände ich es gut, wenn es mehr kleine Lädchen gäbe, die von uns unterstützt werden. Discounter haben auf den Land viele dieser Strukturen kaputt gemacht. In Nördlingen (20km von Auhausen entfernt) habe ich mich sehr gefreut, so einen kleinen Obstladen und nebenan ein Käsegeschäft zu finden.

Anna: Ja, diese kleinen Lädchen sind großartig.

Santa: Ich werde auf jeden Fall über meine Marktforschungen in Paris berichten. Es ist schon interessant: Die Preise sinken zwar für tierische Produkte und damit auch die Standards, wie die Tiere gehalten werden. Was man dabei aber vergisst, ist, dass auch die Qualität der Produkte sinkt und wir die ganzen Antibiotika und Hormone mitessen, die dazu eingesetzt werden, mehr zu produzieren und die Tiere unter diesen Bedingungen am Leben zu erhalten.

Anna: Gut analysiert, Madame Meyer!

Santa: Auhausen hat mir suchenden Städter gezeigt, wie es sein kann. Mein Jahr dort hat mich tief geprägt. Ich bin nicht für’s Landleben gemacht, aber ich möchte immer wieder hin, um mich zu erinnern, wie schön Stille ist. Ich habe dort kaum Handyempfang und nur Internet, wenn ich an bestimmte Orte gehe. Es ist am Anfang immer etwas komisch und dann merke ich es gar nicht mehr.

Anna: Ich habe auch so einen Ort. Im Schwarzwald. Einmal im Jahr fahren wir mindestens hin. Kein richtiger Hof mehr, aber Hühner gibt’s, einen Steinofen, Honig, Stille und keinen Handyemfang.

Santa: Oh, das klingt himmlisch. Brot aus dem Steinofen ist ein Traum. Übrigens hat mir die Gründerin von vegansuche.de ein gutes plastikfreies Rezept für Seitan geschickt, das dich interessieren könnte.

Anna: Super, das schaue ich mir gleich mal an!

Anna: Sag mal, kann man eigentlich alles von der Wiese in den Blender packen ohne Sorge, dass ein Tier “dran war“? Oder kochst Du das schöne Grünzeug ab?

Santa: Ich wasche es ab. Es ist gut nicht zu sehr von Rand etwas zu nehmen, da vielleicht ein Hund dran war. Waschen reicht aber eigentlich. Brennesseln kann man aber auch wie Spinat andünsten. Anna, du musst jetzt los, oder? Hier ist das Osterfrühstück auch schon im vollem Gange.

Anna: Richtig! Der Austausch mit Dir war eine wunderbare Einstimmung auf wunderbare Tage! Euch wünsche ich auch eine sehr gute Zeit! Und jetzt: Handy off – Zeit für Entspannung und Familie!

Santa: Euch auch schöne Ostertage, Miss Meyer. Ja, genau, Handy aus. Mal davon abgesehen, dass mein Empfang hier nur an einem bestimmten Fenster klappt.

 


 

tt30-logoWeitere Infos und jede Menge Interaktion findet Ihr auch auf der Facebookseite “Die Nachhaltigkeitschallenge 2014“, über Twitter unter @Finding_S und über den Blog der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome. Und ja, einen Hashtag gibt’s auch:#FS_NC14

 

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