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Sue Kreitzman, Künstlerin mit Sinn für Kitsch und Unsinn für Beige

sue kreitzman

Sue ist gebürtige New-Yorkerin und lebt schon seit einer Weile in London.  Früher war sie einmal eine ziemlich erfolgreiche Kochbuch-Autorin. Vor einigen Jahren packte sie das Mal-Fieber und Sue legte sowohl Kochen und Schreiben beiseite.

Sue liebt profunden Kitsch, sagt sie. Und besser kann man „Flashier und Trashier“ – und insbesondere ihre Stücke – gar nicht beschreiben. Man findet Knöpfe, Stücke von Spielzeug, Puppen und Schmuck und viel viel Farbe.

Sue nennt ihre Kunst „roh und unausgebildet, intensiv und persönlich, farbenfroh, frei und weiblich“. Sie kreiert imaginäre Gottheiten und Fremde, denen sie mal über den Weg gelaufen ist. Desweiteren gestaltet sie auch Bildnisse von Freunden, sich selber und persönlichen weiblichen Vorbildern, wie Frida Kahlo, Josephine Baker, und sogar Medusa. Diese Bildnisse füllt sie dann mit Aspekten ihres Innenlebens.

Sue ist Kuratorin von Flashier and Trashier. Sie erzählt, dass sich diese Gruppe von Künstlern vor 1,5 Jahren bildete. Alle haben denselben „Sinn für Sinn“ (sense of senibility), alle lieben Kitsch.

In einem persönlichen Interview frage ich sie nach ihren Motiven zum Thema “Leben nach dem Tod”. Sie antwortet, dass sie sich spielerisch mit dem, was danach passiert, auseinandersetzt. Auch wenn sie sich vital und gesund fühle, gehe sie auf die 70 Jahre zu. „Da macht man sich schon mal Gedanken nach dem Danach“. Sie findet dieses Thema auch ideal für die Krypta, die „recycelt“ wurde, zuerst als Unterschlupf für Flüchtlinge und jetzt als Galerie.

Ich laufe an einem Bild vorbei. Flüchtig lese ich darüber und bleibe stehen, um es wieder zu lesen. Es steht wahrhaftig da: „Don’t wear beige- it might kill you“ („Trag kein Beige, es könnte dich töten!”). Die nächste Show soll „Dear to wear“ („Trau dich, zu tragen!”) heißen. Ich freue mich darauf und werde versuchen, weniger beige zu tragen – nur für den Fall!

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