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Unsere Green Parenting Challenge – Auftakt

Wir wagen es! Und freuen uns, wenn ihr dabei seid!

Uns ist dabei bewusst: dieses Thema ist anspruchsvoll! Vielseitig! BIG!

Aber ohne es zu versuchen, kommen wir nicht weiter. Und schließlich lieben wir ja unsere Herausforderungen auch. Also… Let’s go. Auf in ein  grünes, nachhaltiges Familienleben!

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Doch was ist das überhaupt? Erst einmal durchatmen! Nicht vergessen: Innere Nachhaltigkeit bzw. eine entspannte Herangehensweise sind sehr wichtig. Sowohl für unsere Kinder als auch – very importantly – für die Eltern. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass einem grundsätzlich gesund und ökologisch ernährten Kind ein in Plastik verpackter Schokoriegel nicht verwehrt bleiben sollte. Choose your battles wisely – ist ein wichtiges Lebensmotto, das auch in der Kindererziehung Sinn macht.

So, jetzt, fangen wir aber mal von vorne an. Kaum eine Industrie ist so konsumintensiv, kostspielig, müllbergeproduzierend und teilweise sogar giftig wie die Produktlandschaft für unsere lieben Kleinen. Allem Bösen zu entgehen ist quasi unmöglich und uns ist bewusst, dass wir weder von uns, noch von all den anderen „green parents“, die sich unserer Challenge anschließen, Perfektion erwarten können. Wir haben nicht alles in der Hand, müssen auch Ausnahmen zulassen. Wenn wir in der Stadt wohnen, ist wahrscheinlich die Luft nicht wirklich toll, aber wir können unsere Besorgungen zu Fuß erledigen. Irgendwas ist immer. Ganz optimal läuft es selten in der Kindererziehung – aber wir müssen trotzdem nicht in Doom&Gloom verfallen (ein Begriff, den wir Daija von Cooks, Kids and Compost zu vedanken haben – sie nutzte ihn im Interview mit Santa).  Wir glauben fest daran, dass wir alleine mit informierteren Entscheidungen sehr, sehr viel bewirken können – und dass eine positive Einstellung auch Abwehrkräfte fördert. Also her mit der inneren Nachhaltigkeit!

Notwendiges und Unnützes

In dieser Challenge werden wir uns fragen, was wir wirklich brauchen. Was ist uns wichtig? Und was ist nicht unbedingt notwendig? Ein Beispiel: Kinderkleidung. Im Laufe eines Kinderlebens sammeln sich riesige Berge an. Schonmal drüber nachgedacht? Hier wollen wir uns darauf konzentrieren, gebraucht zu kaufen. Der Vorteil ist, dass die Schadstoffe sogar aus konventionellen Textilien bereits herausgewaschen wurden, man sehr viel Geld spart, und keine unnötigen Ressourcen bei der Produktion draufgehen. Win-Win-Win-Situation par excellence.

Nachhaltige Gesundheit und Umweltaspekte

Manche Materialien sind per se ungesund. So zum Beispiel das Material, aus dem die meisten unserer Gummistifel produziert sind. Hier gilt es für uns, eine möglichst ökologisch-gesunde Alternative zu finden. Auch Farben, Kinderspielsachen, Helme, Kinderschalen, etc. werden wir uns genauer anschauen. Ebenso wie Pflegeprodukte und Windeln. Ökologische Windeln, Stoffwindeln, ja, sogar das Thema „windelfrei“ werden wir thematisieren. Außerdem haben uns auch gefragt, wie man sich am besten sonnt und vor UV-Strahlung schützt. Ihr dürft gespannt sein!

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Ernährung und Aufbewahrung

Ernährung und Nahrungsaufbewahrung werden ebenso wichtige Themen darstellen. Wie ernähre ich mich in der Schwangerschaft und Stillzeit? Und wie ernähre ich danach mein Baby und meine ganze Familie gesund, nachhaltig und auch kostengünstig? Was gibt es hier für Ansätze? Baby-Led-Weaning, biologisch, vegan, vegetarisch, flexitarisch…?  Wie kann ich gute, gesunde, verpackungsfreie Snacks herstellen? Für letzteres ist unsere Stephanie schon fleißig in Produktion gegangen. Und es ist erstaunlich was für tolle, gesunde, verpackungsfreie Alternativen es zu gängigen Süßigkeiten gibt. Wir entstigmatisieren also das Naschen, ganz selbstlos natürlich. Caroline ist bereits an einer Zusammenstellung von Naturschönheiten bzw. Heilpflanzen, die sich optimal in der Schwangerschaft und Kindererziehung nutzen lassen.

Plastikvermeidung und Alternativen inkl. DIY

Längst ist bekannt, dass Plastikverpackungen und Plastikaufbewahrungsgefäße, Stoffe absondern, die sich wenig später in unserer Nahrung und z.B. in Muttermilch nachweisen lassen. Da diese Stoffe auch in Spielsachen und Textilien, insbesondere in Bade- oder Regenkleidung, oder in künstlichen Fasern zu finden sind, gehen wir auf die Suche nach praktikablen Alternativen (käuflich Erwerbbare oder DIYs). Wir sind überzeugt, dass für fast alles eine Lösung zu finden ist und wollen aufzeigen, dass Gesundheit, Funktionalität und auch Schönheit oftmals nachhaltig vereinbar sind. Und auch wenn nicht jede Alternative perfekt ist, so ist sie auf jeden Fall besser als die gängigen Produkte. Claudia, unsere „Plastik-Doktorin“, wird dazu in vielen Beiträgen ihre Plastikrecherchen, ihr Wissen sowie ihre DIY Begeisterung für Alternativen einfließen lassen.

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Interviews und Gastbeiträge

Wie auch während unserer anderen Challenges sind in der Green Parenting Challenge wieder Interviews mit Institutionen und Persönlichkeiten geplant, die sich dem Thema beruflich oder privat verschrieben haben. Dazu zählt dieses Mal die Redaktion des Ökotest Magazins, Natalie von Kivanta,  Sabrina und Mustafa von Ecobrotbox, Julia von Windelwissen, sowie Julia von der La Leche Liga  und Windelfrei und Authentic Parenting Expertin Lini Lindmayer. Wir testen auch fleissig, z.B. die Lüttge Algenperle, eine regionale biologische und futuristisch angehauchte vegane, auf Chlorella basierte B12 Quelle oder Bademode aus reiner Bio-Baumwolle von Frija Omina. Wir interviewen auch Dominic zu seinem  Prototyp der Fairwindel, eine Einwegwindel, die verspricht, 100% abbaubar zu sein. Besonders freuen wir uns, dass wir die Ersten sind, die diese Windel testen dürfen. Ein Interview mit PETA bereichert unsere Challenge zusätzlich. Außerdem werden wir in einem Interview mit Hessnatur  zum Thema „ökologische Textilproduktion“ über die Grenzen des Machbaren informieren. Na, neugierig?

Wir freuen uns auch über Gastbeiträge der Mädels von Hug&Grow, die uns beratend zur Seite stehen der Frage nach gehen „Wieso und wie trage ich mein Kind am besten: Tragetuch, Trage oder Mai-Tai?“. Außerdem freuen wir uns, dass Slow Food  bei uns mitmacht und uns z.B. zeigt, wie man den Slow-Ansatz auch in der Kinderwelt verankert.

Besonders freuen wir uns darauf, die „FindingSustainia – Die Besten Alternativen“- Listen anzugehen!

Lasst euch also überraschen, was in den nächsten Tagen und Wochen folgen wird. Wer uns kennt, weiß: da kommt wohl noch mehr! Denn eine Challenge wächst mit den Herausforderungen und der Beschäftigung zum Thema.

Weiterhin sind auch eure Dilemmata und Problemlösungsideen gefragt. Scheut euch also nicht mit uns diese Challenge durch Rückmeldungen aller Art mit Leben zu füllen. Wir freuen uns sehr auf eure Erfahrungen, Fragen und interessanten Links zum Thema.

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Gemeinsam macht es uns allen mehr Spaß!

Herzlichst

Eure Sustainians

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Weitere Infos und jede Menge Interaktion findet Ihr auch auf der Facebookseite “Finding Sustainia“, über Twitter unter @Finding_S und über den Blog der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome

 

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