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24 kreative Ideen für Recycling-Weihnachtsdeko, (fast) umsonst für Dich und die Umwelt – Rubina an Santa

Hallo Santa,
Du hattest geschrieben, dass ihr diesen Monat das Motto Selber-Machen habt. Da du ja dieses Jahr auch das Motto “Kein Zeug” verfolgst, dachte ich, eignen sich da besonderst sämtliche Recyling und Upcycling-Ideen. Hier ein paar Ideen zu diesem Thema und der Jahreszeit bzw. Advent- und Weihnachtszeit. Mal gucken, ob ich auf 24 Tipps und Anregungen komme:

diy dez 4

1. Aus den ungefragt im Briefkasten landenden Glanzprospekten kannst du prima Fröbelsterne basteln.
Dazu aus bunten Prospekten vier etwa 5mm breite Streifen schneiden (für größere Fröbelsterne reicht meist die Länge der Papierbögen nicht).
Diese kannst du dann zu einem etwa 3,5-4cm großen Fröbelstern flechten. Anleitungen findest du bestimmt im Netz, wie z.B. hier.

2. Aus Kerzenresten kannst du Weihnachtsschmuck gießen. Dazu brauchst du alte Keksausstecher oder Förmchen und bunte Wachsreste. Kerzenreste (oder Wachsmaler-Reste; allerdings nur echte Wachsmaler) in einem alten Gläschen im Wasserbad schmelzen. Die Förmchen auf einem glatten Untergrund fest aufstellen und vorsichtig etwas Wachs einfüllen. Mit einer Nadel, die du in einer Kerzenflamme erwärmst, kannst du Löcher zum Aufhängen durchstechen. Faden einziehen. Fertig.

3.Wenn du so Förmchen etwas voller füllst, kannst du daraus auch Minikerzen gießen. Dann natürlich statt dem Aufhängfaden mittig einen Docht einziehen.

4.Aus größeren Mengen Wachsresten kannst du natürlich auch Kerzen ziehen. Dazu brauchst du einen Kerzendocht ( gekaut oder aus Resten geflochtene unbehandelte Baumwollefäden selbstgemacht) einen alten Topf zum Wachsschmelzen und Zeit….

5. Aus kleinen Mengen Wachsresten und hellem Papier kannst du auch Faltlaternen basteln. Du bräuchtes aber ein altes oder gut zu reinigendes Bügeleisen (also ohne Dampfdüsen…).
Papier gegebenenfalls mit Buntstiften von deiner Tochter vorher anmalen lassen oder bunte Wachsreste nehmen. Zwei Bögen Papier, dazwischen Wachsreste und dann Bügeln. Quadrate ausschneiden, falls das Papier nicht quadratisch war. Nach Anleitungen für Waldorflaternen oder Origamilaternen falten…
Teelicht oder Lämpchen rein fertig. (eine Bekannte hat eine LED- Lichterkette mit Minilaternchen geschmückt).

6. Fenstersterne kannst du natürlich auch aus diesem “Transparent-Wachspapier” schneiden, siehe z.B. hier.

7. Aus bunten Kalenderblättern oder Postern kannst du hübsche Geschenktütchen basteln,z.B. wie hier.

8. Aus einseitig bedruckten Papierbögen kannst du wie z.B. hier Briefumschläge fertigen. Die weiße Seite nach außen.
(für das Format erkundigst du dich am besten bei der jeweiligen Post, nach den Standartformaten)
Umschläge, die an Geschenken hängen, können natürlich auch ganz bunt und in individueller Größe gefertigt sein.

9. Manchmal sind Lebensmittel mit dünneren Kartons oder festerem Papier verpackt, die auf der Innenseite weiß sind. Wenn du zwei gegengleiche Figuren ausschneidest (z.B. Eiskristalle, Tannenbäume, “schneebedeckte” Häuser, kannst du sie mit Nadel und Faden mit der weißen Seite nach außen zusammennähen. Bei Eiskristallen oder Schneeflocken nähst du am besten zuerst und schneidest dann aus. Ist leichter.

10. Aus den Glanzprospekten kannst du die farbigen Fläschen ausschneiden und wie Buntpapier für Collagen verwenden und damit Figuren, die du aus Verpackungskartons ausgeschnitten hast, bunt bekleben und zu Anhängern verbasteln.

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Du kannst aus glatten Altpapierbögen auch Origamifiguren falten und zu Mobilees, Weihnachtsschmuck oder Geschenkanhängern weiterverarbeiten. Ich selbst mag dazu lieber das glatte bunte Papier, weil es nicht so abfärbt, aber es sieht auch aus Zeitungspapier mitunter durchaus hübsch aus.

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12. Aus Zeitungspapier, Eierkartons etc. kannst du Briefpapier schöpfen. Das ist allerdings wegen der Druckerschwärze nicht so gut geeignet, um es mit kleinen Kindern zusammen zu machen.
Das handgeschöpfte Papier kannst du dann auch mit Collagen schmücken und zu Postkarten verarbeiten.

Dazu möglichst nur die weniger stark bedruckten Seiten Nutzen. Einfach zerreißen und über Nacht in Wasser einweichen. Entweder dann mit einem alten Mixer oder Zerkleinerer pürrieren oder noch länger einweichen und immer wieder per Hand zerreißen, “zermatschen” und mit einem Stöckchen kräftig durchrühren, bis sich die Fetzen ziemlich gut aufgelöst und eine graue dickflüssige Masse entstanden ist. DIese in eine tiefe Wanne oder alte Spülschüssel geben. (Alt deshalb, weil sich die Druckerschwärze auch an den Wänden der Wanne absetzt – Lebensmittel oder Geschirr würde ich anschließend nicht mehr gerne darin verarbeiten/ waschen.)
Mit einem Papierschöpfrahmen, den du dir auch gut aus einem Stück Fliegengasee, einem alten Holzbilderrahmen und einem Tacker (oder entsprechend Heftzwecken oder Dachpappen-Nägelchen und Hammer) selbst basteln kannst, kannst du dann Papier schöpfen. Die Pulpe muss gleichmäßig über dem Sieb verteilt sein, wenn du es herausnimmst. Gegebenenfalls musst du das Sieb leicht beim Hochholen schwenken.
Gut abtropfen lassen. Die Glasplatte vom Bilderrahmen ist prima, um das Wasser rauszupressen. Trockene Zeitung, um Restwasser herauszusaugen. Ein altes Windeltuch (Molton) oder ein Stück saugfähiger Baumwollstoff auflegen. Den Rahmen herumdrehen, so dass das Papier auf dem Stoff “klebt”, mit Zeitung evtl. vor dem Abziehen des Rahmens noch überschüssiges Wasser absaugen und dann das Papier zum Trocknen hängen. Gibt von den Wirtschaftsbetrieben in Kleve eine bebilderte Anleitung im Netz, bei der alleine mit Altpapier gearbeitet wird. In den meisten anderen Anleitungen wird Zellstoff benutzt oder zumindest anteilig beigefügt. Mit Blüten oder bunten Papierschnipseln aus anderen Prospekten kannst du das Papier schmücken.

13. Wenn du der Papier-Pulpe etwas Kleister dazumischst und weniger Wasser nimmst, kannst du auch Figuren (Krippenfiguren oder auch kleine Skulpuren als Geschenke) daraus formen. Die kannst du dann später mit Deckfarben anmalen. Beim Trocknen werden sie etwas schrumpelig. Um das auszubessern entweder anschließend in einzelen Schickten Schnippsel darauf “tapezieren” (immer schön zwischen trocknen lassen sonst schrumpelt es wieder oder weicht auf). Alternativ kannst du auch vorsichtig mit Schleifpapier nacharbeiten oder mit einer Mischung aus Holzmehl und dickem Kleister die Falten zuschmieren.

14. Weihnachtskugeln kannst du natürlich auch daraus basteln. Dann am Besten in die Kugeln gleich eine Schlaufe einarbeiten und anschließend schön anmalen.

15. Aus Papierstreifen kannst du auch Flechten (so wie beim Korbflechten) Habe schon mal eine Briefmappe auf diese Weise hergestellt. Oder Papierkörbchen, in die ich dann Pflanzen verpackt habe (Blumentöpfchen), die ich verschenkt habe. Lebensmittel solltest du nicht in Altpapierverpackungen einpacken. Also auch keine Weihnachtsteller aus dem Papier kleben… Das haben wir früher gemacht, aber die Druckerschwärze ist nicht wirklich lebensmitteltauglich…

16. Aus dünnen Papierstreifen kannst du auch Perlen basteln, die du dann zu Ohrringen oder Ketten und Armbänder weiterverarbeiten kannst. Dazu brauchst du Kleister und eine Dünne Stricknadel, um die du die Streifen aufwickelst. Bis auf das Anfangsstück, das als erstes um die Nadel gewickelt wird, kleistert du den Streifen ein. Mit Pinsel oder Finger. Dann um die Stricknadel wickeln und wenn es angetrocknet ist, vorsichtig die Nadel herausziehen. Im Weltladen gibt es schöne Modeschmuckartikel, die auf diese Weise entstanden sind.
Die sind meistens mit Lack hergestellt. Dann sind sie etwas robuster. Die Perlen kannst du entweder so lassen, oder anschließed anmalen. Am leichtesten ist es, wenn du den Kleister gleich färbst. Einfach Lebensmittelfarbe untermischen. Gelbwurz färbt auch gut.

17. Aus Verpackungen kannst du Laternen basteln. Kartons kannst du vorsichtig auseinander nehmen, Flächen mit Cutter auschneiden oder mit Nadel Ornamente hereinstechen und umgekehrt wieder zusammenkleben.
Zum Schmücken mit bunten Papierschnippseln wie Mosaik bekleben oder mit Deckmalfarben (vor dem Ausschneiden) anmalen….

18. Aus Stoffresten kannst du kleine Geschenkbeutelchen nähen.
Wusstest du dass Quilten ursprünglich entstand, weil die Amish keine Stoffreste vergeuden wollten und so eine richtige Kunst daraus entwickelten, aus den Resten der Kleiderstoffe Bettdecken, Kissenbezüge, Wandteppiche oder Vorhänge zu schneidern… Aus größeren Resten kannst du natürlich auch gleich Einkaufstaschen und – Beutel als Geschenk nähen. Hier gibt es eine Anleitung.

19. Alte Stoffbeutel kannst du auch etwas mit Applikationen aufhübschen. Figuren ausschneiden und mit Knopflochstich per Hand oder mit Zickzackstich mit der Maschine aufnähen.

20. Wenn du etwas mehr Zeit und Geduld übrig hast, kannst du aus alten Frottee-Handtüchern und Stoffresten auch Stofftiere nähen. Es gibt ein paar ganz einfache Schnitte für Babypuppen. Aber auch Bärchen sind eigentlich gar nicht so schwierig, wenn man mit vorgegebenen Schnitten arbeitet. Ist halt nur etwas mehr Arbeit. Eine Anleitung gäbe es z.B. hier.

21. Anna hat doch in dem Plastikfrei-Monat erzählt, dass ihr in manchen Kartonverpackungen dann doch Plastikbeutel innendrin untergekommen sind. Bei mir ist das zum Beispiel beim Mascobadozucker aufgefallen. Diese Klarsichtbeutel vorsichtig mit sauberen Fingern aufschneiden (Inhalt in Aufbewahrungsglas umfüllen;-), ggfs. mit sauberem Geschirrtuch vorsichtig säubern, wenn nötig. Selbstgemachtes Gebäck oder Pralinen einfüllen, hübsch mit einem Bändchen oder Faden zubinden… Verschenken.

22. Wollpullis, die aus Versehen in die normale Wäsche gewandert sind und dort so verfilzt sind, dass sie als Pulli nicht mehr taugen (du kannst auch von Motten befallene Pullis, die nicht mehr zu retten waren absichtlich heiß waschen und verfilzen), kannst du zerschneiden und daraus Filzobjekte nähen. Beispielsweise kleine Umhänge-Taschen (wenn sie richtig superstark verfilzt sind, sind sie sogar wasserabweisend), Fäustlinge oder Pantoffeln (oder auch Einlegesohlen für den Winter). Hier gibt es einige Tipps, wie man aus etwas Ärgerlichem etwas richtig Schönes machen kann.

23. Strickpullis oder Socken, in denen ein Loch ist, dass zu groß zum Stopfen ist, kannst du auch aufmachen und die Wolle neu verwenden. Bei Pullis mit Nähten hat man früher einfach neben der Naht aufgeschnitten und Reihe für Reihe aufgeribbelt. Die kurzen Fäden wurden aneinandergeknotet, um Stuhlbeine gewickelt und mit Wasser besprüht. Nach dem Trocknen ist der Faden wieder gerade. Allerdings sind die vielen Knoten nicht so das Optimum. Deshalb finde ich Techniken bei denen man auch kurze Fäden nutzen kann wie z.B. Knüpfen eine bessere Wiederverwertung. Geschenkbänder daraus flechten oder weben geht natürlich auch.

24. Aus Garnresten kann eine auch schöne Lichtschutzhüllen für plastikfreie Vorratsgläser häkeln.

Meine Zeit hier läuft wieder ab. Die 24 habe ich geschafft und wenn eine mal anfängt, kommen auch eine Menge Erinnerungen an vorweihnachtliche Basteleien mit Oma früher. Da haben wir auch viele Dinge weiterverarbeitet wie die Camenbert-Schachteln für Laternen oder Omas Dosenmilchdose als Prickellaterne, Beutelchen und Kissen mit Applikationen aus Stoff und Filzresten, Streichholzschachtel-Kommoden für Schmuck, die Fadenreste auf Luftballon gekleistert- Lampenschirme… Lustigerweise hat man früher mindestens genausoviel recycelt wie heute. Nur hieß es da einfach Weiter- oder Wiederverwendung und wurde gemacht, weil es praktisch ist. Heutzutage ist es nicht mehr so alltäglich selbst wiederzuverwerten. Ich habe meine Freude daran nie verloren.
Werde einen Teil dieser Dinge auch dieses Jahr für die Geschenkproduktion nutzen.

Dir eine schöne Adventszeit und bis bald!
Rubina

 


 

tt30-logoWeitere Infos und jede Menge Interaktion findet Ihr auch auf der Facebookseite “Die Nachhaltigkeitschallenge 2014“, über Twitter unter @Finding_S und über den Blog der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome. Und ja, einen Hashtag gibt’s auch:#FS_NC14

 

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  32. Es erinnert mich viel an meine Kindheit und was mich erstaunte vieles wird immer noch genutzt. Perlen aus Papier ist allerdings etwas Neues für mich. Danke Rubina.

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