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Let’s celebrate! #mylifestylepledge

Manche von Euch haben es vielleicht schon mitbekommen.

Ich war war letzte Woche bei einer so einmaligen, kreativ-inspirierenden und vor allem positiv-motivierenden Veranstaltung, dass ich aus dem Staunen kaum noch heraus komme. Es war eine Konferenz, ein Workshops und eine fette Geburtstagfeier in einem. Alles organisiert vom CSCP – vom Collaborating Center on Sustainable Consumption and Production in Wuppertal. 1

Eine Freundin aus Kindertagen arbeitet in diesem Laden und eigentlich hätte ich mir denken können, dass sie ihre Talente sinnvoll einsetzt und sicherlich mit lauter Menschen zusammenarbeitet, die so großartig sind wie sie selbst. Aber ich gebe zu: ich wusste wenig über das CSCP und habe mir ehrlich gesagt keine Gedanken darüber gemacht, was mich zum 10. Geburtstag des CSCP erwarten könnte. Das war BEVOR ich Michael Kundt und seine großartigen Mitarbeiter in Aktion erleben durfte. Jetzt ist natürlich alles anders. I’m their biggest fan now!

Alles begann im alten Kino in Wuppertal und große Köpfe wie Klaus Töpfer, Ernst Ulrich von Weizsäcker, NRW-Umweltminister Johannes Remmel und Helio Mattar führten mitreißend in die großen Themen Konsum, Produktion, Nachhaltigkeit ein. Danach verteilte man sich je nach Thema auf verschiedene Stadtteile und ich erlebte einen vollgepackten Nachmittag zum Thema “How to engage people in sustainability actions?”. Bingo! Genau diesen Input konnte ich für FindingSustainia gebrauchen. THANK YOU CSCP!

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Und weil nicht nur geredet sondern auch gleich ausprobiert wurde, überlegten wir uns “Versprechen an uns selbst und die Welt”. Was wollen wir bis Ende 2016 im Sinne eines nachhaltigen Lebensstils durchhalten oder erreichen? Ahhhh, das hat es mit dem Hashtag #mylifestylepledge auf sich! Now you know.

Und hier sind meine drei Versprechen:

1. Kein Eis dieses Jahr aus dem Supermarkt! Damit spare ich Verpackung, Zucker und verzichte auf eine industrielle Fertigung von Lebensmitteln. Im Idealfall mache ich Eis selbst oder ich genieße es im Hörnchen direkt an der Eisdiele meines Vertrauens (Support your local dealer!). Optional geht auch ein Eis auf die Hand in Rom, Florenz oder Venedig… yeaaahhhh… la dolce vita. Denn bald schon bin ich im Urlaub in Bella Italia! Ihr seht, ein #lifestylepledge muss nicht hart sein.

2. Kein Grün von Möhren, Kohlrabi oder Erdbeeren wandert mehr in die Tonne. Warum auch? Hellllooooo!!! All das sind wunderbare kostenlose Vitamine und da ich eh jeden Tag einen Green Smoothie trinke – rein damit! Ich produziere Smoothies übrigens nur zweimal die Woche – nicht dass ihr denkt, ich sei Superwomen und hätte immer die nötige Zeit für einen frischen Smoothie. Klar, ganz frisch schmeckt er am besten… aber ich friere immer ein paar Portionen in kleinen Gläschen ein und taue jeden Morgen eine Portion auf. Voilà! Auch hier: kein Verzicht, dafür weniger Food Waste, mehr Vitamine (die vielleicht die Mehrkosten dafür aufwiegen, dass ich Bio-Lebensmittel kaufe) und ein dickes, fettes Zeichen gegen den Überfluss.

3. Innere Nachhaltigkeit. Wer von euch kriegt ein gutes Leben auf die Reihe und ist im Idealfall noch eine Bereicherung für die Gesellschaft wenn er nicht ausgeglichen und glücklich ist? Deshalb: Ganz wichtig! Durchatmen! Und in meinem Fall heißt das: mindestens eine halbe Stunde an fünf von sieben Tagen entweder ein Buch lesen (nein, nicht irgendwelche informativen Dinge in Zeitungen, Zeitschriften oder gar digital… ein echtes Buch) oder Yoga machen.

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Voilà! Und ihr so? Was sind Eure Ideen für ein Versprechen an Euch selbst und die Welt?

Bei Facebook und Twitter unter #mylifestylepledge findet ihr die Ideen all der Menschen, die mit in Wuppertal waren oder die sich (vielleicht wie Ihr) von anderen haben inspirieren lassen.

Nachdem ich dachte, die Veranstaltung hätte ihren Höhepunkt erreicht folgte das Abendprogramm unter dem Motto “Taste the Jeans”. Über den Abend verteilt besuchten die Gäste in Gruppen vier verschiedene Stationen, die dem Lebensweg einer Jeans nachempfunden wurden. Jede Station war inspirierend! Und jedes Mal wurden tolle Initativen von der nachhaltigen Rohstoffgewinnung bis zum Recycling vorgestellt. Es gab künstlerische Programmeinlagen und an jeder Station eine andere kreative Köstlichkeit. Von gerettetem Supermarktgemüse à la mangi mangi bis zur veganen und regionalen Ayuveda-Küche von Volker Mehl, der einen kleinen Vortrag darüber hielt, dass uns das, was in ein Schälchen passt, satt und glücklich machen kann.

Neben so unglaublich vielen anderen tollen Menschen traf ich Timo und Christopher, die gerade an einem Proteinriegel aus Seidenraupen tüfteln und diesen vielleicht schon zur nächsten Herbsttagung des Think Tank 30 vorstellen werden. Ihr könnt alle gespannt sein – denn Insekten könnten in Sachen Nachhaltigkeit “the next big thing” werden.

Protein bars from insects

Overwhelming! Yes, indeed!!!

Ich habe mir fest vorgenommen nicht immer so “übertrieben euphorisch” zu sein, wenn ich das Glück habe, tolle Erfahrungen machen zu dürfen. Und, und, und… ich würde sagen: Ziel erfüllt. Alles was ich hier geschrieben haben ist absolut NICHT übertrieben sondern nur eine Mini-Essenz von dem, was an Vielseitigkeit und Kreativität von all den wunderbaren Mitarbeitern des CSCP auf die Beine gestellt wurde.

Und klar, natürlich gab es auch noch einen Geburtstagskuchen*, einen Flashmob und eine große Tanzfläche!

*der Geburtstagskuchen wurde mit einem 3D-Drucker “gezaubert” und innerhalb konnte man lesen: 10 years CSCP. Einfach reingeschrieben IN den Kuchen mit dunklem Teig auf hellem Teig… oh wooooooooooow…

Es war ein Tag mitten in der Woche – und doch haben wir lange, lange getanzt…

Ich glaube, mein eigener 10 Geburtstag war gegen diesen Traumtag ein absoluter Kindergeburtstag. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH CSCP!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

 
tt30-logo

Weitere Infos und jede Menge Interaktion findet ihr auf unserer Facebookseite “Finding Sustainia“ und bei Twitter unter @Finding_S.Wir freuen uns auch, wenn ihr euch in der rechten Spalte unseres Blogs für unseren Newsletter anmeldet. So bleiben wir gut verbunden.

53 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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  37. Hey Anna,

    schöner Einblick. :) Magst du vielleicht mal einen Gastartikel von Timo und Christopher anregen? Mich interessiert brennen, inwiefern es Nachhaltig ist, Proteinriegel aus Insekten herzustellen – besonders bei Seidenraupen.

    Alles Liebe,
    Philipp

    Antworten

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