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„Noch besser leben ohne Plastik“ von Nadine Schubert – bookchat

Caroline: Schon den Titel des Buches finde ich hervorragend.

Santa: Mir gefällt das „noch besser“ auch besonders!

Caroline: Für mich erkennt man schon am Titel, dass wir es nicht mit einer fanatischen Autorin zu tun haben.

Santa: Ja, so geht es mir auch. Jetzt aber mal zum Inhalt des Buchs. Wie gefällt es dir?

Think & Do!

Caroline: Erst einmal möchte ich positiv hervorheben, dass sich Nadine Schubert in ihrem zweiten Buch nicht wiederholt und man wirklich Neues lernt. Mir gefällt auch die Praxinähe und das Gefühl der Machbarkeit, das sie vermittelt.

Santa: Der „Machbarkeits“-Ansatz sagt mir auch besonders zu. Das Buch ist übersichtlich, konstruktiv und die Rezepte sind meyer-leicht.

Caroline: Die Tipps, die sie gibt, sind ausgewogen, denn sie kommen mit Vor- und Nachteilen. Nadine malt nichts einfacher als es ist, aber zeigt einem verschiedene Möglichkeiten auf.

Umsichtigkeit

Santa: Apropos nicht fanatisch – mir gefällt es, dass sie nicht dazu rät alles Plastik wegzuschmeissen, denn der Ersatz aller Plastik-Produkte ist aus ökologischer Sicht natürlich eher fragwürdig. Z. B. verwendet sie eine Plastikklobürste, weil die Varianten aus Holz schnell unansehnlich werden. Und Lego und Playmobil, das man über Generationen weitervererben kann, findet sie auch gut.

Selbstbestimmter Leben

Santa: Für mich ist das Buch auch ein guter Rundumschlag. Es geht ihr einfach darum „plastikärmer zu leben“.

Caroline: Sie behandelt Einkauf, Lebensmittel, Haushaltswaren, Verpackung, genauso wie Alltag und Urlaub.

Santa: Und viele DIY Rezepte wie Haushaltsreiniger, Kosmetik…. die Kunst liegt hier wirklich im Detail. Sie geht auch auf Lederpflege ein, wie man einen Mascara selber macht, Weichspüler, DIY Seife und vieles mehr. Die Rezepte sind einfach und vor allem vermitteln sie dem Leser: es ist tatsächlich möglich, viel viel selbstbestimmter zu leben als man so denkt.

Caroline: Das Schöne ist ja auch, dass man nicht nur Plastik spart, sondern beim Selbermachen auch wirklich sieht, was am Ende drin steckt im Produkt.

Santa: Ja, sogar bei so Sachen wie Frischkäse, den man schwierig ohne Verpackung findet, zeigt sie auf, wie man ihn leicht selber macht. Und wenn man sich noch nicht ganz ans Selbermachen traut, verweist sie auch auf vertrauenswürdige Hersteller. Das finde ich gut.

Caroline: Und dann mit der Molke des Frischkäses stellt sie im Anschluss noch einen Reiniger her…

Santa: Ja, auch das gefällt mir an diesem Buch. Die Autorin zeigt, wie man so viel wie möglich aus etwas herauszuholen kann. Wenn ich allerdings etwas an dem Buch verbessern würde, dann wäre es, ein paar mehr vegane Möglichkeiten zu geben. Z.B. ein Rezept für selbstgemachten veganen Aufstrich auf Nussbasis oder einfache Rezepte für Hafer- oder Nussmilch.

Caroline: Das hat mir auch gefehlt. Ich möchte aber betonen, dass das Buch für jeden Umweltinteressierten ein Gewinn ist.

Santa: Das kann ich nur unterschreiben! Auch wenn ich mich schon einige Jahre intensiv mit dem Plastikthema beschäftige, so habe ich doch einiges gelernt: Ich fand es sehr interessant, kurz aber prägnant aufgeschlüsselt zu sehen, wieviel Plastik sich in Kosmetik befindet. Ich habe z.B. eine alte Flasche mit 99.9 % prozentigem Bio Aloe Vera und da hat der Hersteller doch tatsächlich Plastik reingeschummelt. Dank Nadine habe ich es dann gefunden.

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Caroline: Da wären wir wieder bei der Praxisnähe und Einfachheit, die mir bei Nadine besonders gefällt!

Santa: Passend zu unserem Lunette Interview – Nadine vergisst natürlich auch nicht die Monatshygiene.

Caroline: Das fand ich natürlich auch super!

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