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Trinkhalme aus Glas – sehen nicht nur gut aus. #Mehrweg

Auf der Green World Tour in Berlin habe ich David und Sebastian von HALM kennengelernt. Ganz nett, die Idee Glastrinkhalme herzustellen und dadurch das eine oder andere Einweg-Röhrchen einzusparen, habe ich zu Beginn des Gesprächs gedacht. Bis wir über Zahlen sprachen.

Mehrweg Strohhalm

Denn die sind alles andere als niedlich. Weltweit landen Schätzungen zufolge JEDEN TAG mehrere Milliarden Einwegtrinkhalme im Müll! Das kurzlebige Produkt gehört zu den 10 häufigsten Überresten, die bei Strandreinigungsaktionen gefunden werden. Deshalb ist es höchste Zeit, den Alternativen eine größere Plattform zu bieten. So auch HALM, mit diesem Interview!

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Wie kam es zur Gründung von HALM?

Wir sind beim Reisen auf das Ausmaß des Umweltproblems „Einwegtrinkhalme“ gestoßen. Bei einer Strandreinigungsaktion 2015 im thailändischen Koh Phayam haben wir mehrere hundert Liter-Säcke Plastikmüll gesammelt – ungefähr jedes zweite Teil war ein Plastikstrohhalm. Das hat uns zunächst erstaunt und dazu bewegt, uns näher mit dem Thema zu befassen. Schließlich wurde uns bewusst, welche Masse an Müll tagtäglich allein durch Trinkhalme entsteht. So entstand die Idee zur Gründung von HALM. Wir möchten eine nachhaltige Alternative zu Einwegtrinkhalmen bieten, die auch noch schön aussieht und mit der das Trinken von Smoothies, Cocktails und Co. Spaß macht. Schließlich muss Nachhaltigkeit und Müllvermeidung nicht zwangsläufig mit Verzicht verbunden sein.

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Für wen sind die HALM-Trinkhalme gedacht?

Natürlich für jeden, der seine Getränke gerne mit einem Strohhalm trinkt! Weil die meisten Trinkhalme aber in der Gastronomie zum Einsatz kommen, gehen wir ganz bewußt auf Restaurants und Bars zu und bieten ihnen eine Kooperation an. Auf diese Weise können sie HALM erst einmal testen, geben uns wertvolles Feedback und wir können bei beidseitiger Zufriedenheit langfristig zusammenarbeiten. Privatpersonen können HALM über unseren Shop oder bei unseren Kooperationspartnern kaufen. 70% unserer Kunden sind übrigens Frauen, viele davon Mütter, die eine nachhaltige Alternative zu den bei Kindern beliebten Plastiktrinkhalmen suchen.

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Was antwortet ihr kritischen Stimmen, die daran zweifeln, dass sich die Glas-Trinkhalme hygienisch reinigen lassen – auch und gerade im meist hektischen Gastronomie-Alltag?

Die Trinkhalme sind mit 6mm Innendurchmesser tendenziell dicker als die „normalen“ Plastikstrohhalme. Bei 35 Gastronomie-Betrieben gab es nicht ein Betrieb der sich darüber beschwert hat, dass die HALMe schwer zu reinigen wären. Im Gegenteil geben uns viele die Rückmeldung, dass ihnen die Reinigung leichter fällt, als gedacht.

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Wo produziert ihr? Spielt Nachhaltigkeit auch in anderen Unternehmensbereichen und Prozessen eine Rolle?

HALM wird im Gegensatz zu vielen anderen ähnlichen Produkten in Deutschland hergestellt. Wir legen im gesamten Produktionsprozess Wert auf kurze Wege, umweltfreundliche Materialien und ein faires Miteinander. Dazu gehört die Nutzung von Ökostrom ebenso wie nachhaltige Verpackungs- und Werbematerialien. Langfristig möchten wir einen Teil unserer Einnahmen in Projekte fließen lassen, die sich mit CleanUp, Bildung und Forschung rund um das Thema Plastikmüll befassen.

Vielen Dank für das Interview! Wir werden in Zukunft noch mehr als bisher darauf achten, in Restaurants schon bei der Bestellung darauf hinzuweisen, dass wir unser Getränk ohne Plastikstrohhalm möchten – oder nach einer Alternative wie HALM fragen.

#Einwegalarm #MehrwegStattEinweg #ByebyeEinweg #Mehrweg #DieBestenAlternativen #reuse

 

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Weitere Infos und jede Menge Interaktion findet ihr auf unserer Facebookseite “Finding Sustainia“ und bei Twitter unter @Finding_S.

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  1. Pingback: Challenge Chat – Santa und Daija über die Mehrweg-Challenge | FindingSustainia. Think & Action Lab

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