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Umweltfreundlich weihnachtlich verpacken‏ – Rubina an Santa

Hallo Santa,
habe letzte Woche auf eurer Seite den Text zu der Dezember-Challenge gelesen. Da schlagt ihr unter anderem vor, Geschenke mit Zeitungspapier zu verpacken. Das habe ich jahrelang selbst gemacht, und in manchen Fällen mache ich das immer noch. In den 80er war das unter Ökos plötzlich in. Und ich habe damals die Geschenke sehr aufwendig und liebevoll mit Falt-Technik verpackt und oder mit Recycling-Deko geschmückt, so dass die Form immer noch edel aussah. Es sollte ja nicht so aussehen, als habe ich aus der Not heraus in Zeitungspapier verpackt (so aus Geiz oder mangelhaftem Zeitmanagement–> nicht rechtzeitig Papier gekauft…).
DIY Geschenkereihe

Zumindest die einen Großeltern und auch meine Eltern legten auf solche Details nämlich sehr viel Wert und nicht alles, was ich aus ökologischen Gründen einzuführen versuchte, fand bei ihnen Anklang.

Aber ich musste auch daran denken, wie ich mir ein liebevoll hergestelltes Geschenk auf diese Weise – nun nicht ruiniert, aber unschön verändert habe. Aus einer komplett per Hand geschreinerten Truhe, die naturbehandelt warm goldengelblich hell schimmerte, war nach dem Auspacken eine gräuliche Truhe geworden. Leider hatte die Druckerschwärze nicht nur die Oberfläche verschmutzt, sondern war richtig in die oberen Fasern eingezogen, so dass Abwaschen alleine sie nicht mehr in den vorherigen Zustand brachte.

Meine Haltung zu Verpackung hat sich aber nicht nur durch diese Begebenheit verändert. Auch die verschiedenen Menschen, die ich in den Jahren getroffen habe und mit denen ich mich gegenseitig beschenkt habe, haben Einfluss darauf genommen. So entscheide ich mittlerweile sowohl je nach dem was ich verschenke, als auch wem ich etwas verschenke, wo und wann es zur Geschenkübergabe kommt und welche Funktion die Verpackung hat. Und natürlich danach, was ohnehin zu Hause vorhanden ist… Neben jeder Form von „Altpapier“ (also auch gebrauchtes Geschenkpapier, große Briefumschläge, Poster, Kalenderseiten…) nutze ich auch Stoffreste, Schraubgläser, Tee- und Keksdosen, Schachteln… oder die Verpackung ist Teil des Geschenkes (Geschirrtuch, Schal, Taschen, Beutel, Dekorative Gebrauchsgefäße).

Zu Weihnachten gehört für mich schon auch die Spannung. Es gibt Menschen, die brauchen Assistenz zum Öffnen eines Geschenkes. Da kann es eine schönere “Bescherung” sein, die Geschenke wie der Weihnachtsmann aus einem Säckchen zu holen und unverpackt zu übergeben. Dann ist auch nicht gleich von weitem zu sehen, was es gibt (Das abgeschlossene Weihnachtszimmer, in dem die meist nicht verpackten Geschenke versteckt wurden, hatte da auch seinen Reiz).

Andere Freundinnen legen Wert auf Verpackung, die sie beim Auspacken lustvoll zerreißen können. Da ist das Zeitungspapier schon ziemlich praktisch. Auch alte Poster (Vor Weihnachten gibt es viele Verantstaltungen, für die dann Plakate in den Schaufenstern kleiner Geschäfte aushängen. Wenn die Veranstaltungen vorbei sind und die Plakate wieder abgenommen werden, kann man die in der Regel kostenfrei bekommen, weil sie sonst meist ohnehin im Altpapier landen) eignen sich hervorragend.
Geschenkesäckchen

Bücher, Gegenstände, die gut abwaschbar sind und versiegelte Oberfläschen haben (also Glas, Porzellan, glasierte Keramik, Metall, …) lassen sich hervorragend in Zeitungspapier verpacken. Außerdem eignet sich Zeitungspapier für Gegenstände, die noch in Kartons stecken eignen sich zum Verpacken.

Gegebenenfalls nutze ich kleine Verpackungskartons von anderen Dingen, die dann mit Zeitungspapier originell verpackt werden können.

Um Tesafilm zu vermeiden liebe ich Kordeln und Bänder. Zu Zeitungspapier passen natürlich Naturmaterialien sehr gut. Jutegarn, geflochtene Garnreste, mit der Zickzackschere ins Streifen geschnittenen Stoffreste oder notfalls gebügelte, wiederverwendete Geschenkbänder.

Nicht geeignet ist Zeitungspapier für Lebensmittel, Kleinkinderspielzeug, geölte oder gewachste Gegenstände z.B. aus Holz oder Papier, Kork. Die Druckerschwärze färbt zum Teil ab und enthält Stoffe, die man nicht in den Mund nehmen sollte. Wobei manche Zeitungen und Wochenblätter mehr abfärben als andere.

Textilien verpacke ich oft „mit sich selbst“. Das heißt ich falte sie so, dass nach außen nur eine einheitlich glatte Fläche zu sehen ist und binde das ganze mit einem Band und Schleifchen zusammen. Eine Bekannte, die häufig Handtücher verschenkt, bindet sie ähnlich wie die Luftballonfiguren mit Jutegarn zu Tieren wie z. B. Hunden oder rosa Schweinchen. Das ist auch witzig.

Wenn Textilien aber verpackt werden sollen, dann bin ich lieber vorsichtig und nehme kein Zeitungspapier, sondern eher Stoffreste, gebrauchtes Geschenk- oder Packpapier, Poster oder auch mal Papier, wie es zum verpacken von Brot oder Porzellan in den Geschäften verwendet wird. Packpapier oder Zeitungspapier kannst du gut auch noch bemalen oder bunt bedrucken. (Grün gewordene oder stark gekeimte Kartoffeln eignen sich hierfür durchaus noch;-)

Außerdem finde ich es auch schön, Textilien als Verpackung zu nutzen. Also ein bemaltes Halstuch, ein Geschirrtuch oder ein selbstbemalter Baumwollbeutel, welche zum Geschenk gehören, nutze ich, um andere Geschenke zu verpacken.

Gebäck, Pralinen oder selbstgemachte Bonbons können gut in gebrauchten Schraubgläsern verpackt und mit Stoff- oder kleineren Geschenkpapierresten vom Vorjahr und Bändern verziert werden. Auch Musterstücke für Häkelspitzen sind schöne Verzierungen für solche Gläser und auch für Marmeladengläser oder Flaschen mit selbstaromatisierten Ölen, Essigen, selbstgemachtem Sirup oder selbstaufgesetztem Likör.

Alte Teedosen sind ebenfalls als Keksgeschenkverpackung geeignet. Und natürlich Keksdosen, Bonbongläser und desgleichen ebenso, wenn eine so etwas übrig hat.

Gläser oder Dosen sind nicht so gut geeignet, wenn ich sie extra kaufen müsste und die Beschenkten sie voraussichtlich nicht weiter verwenden, sondern anschließend entsorgen. Aufgrund des Gewichtes sind Gläser auch nicht so optimal, wenn die Beschenkten anschließend weite Reisen nach Hause vor sich haben.

Da können auch in Innenverpackungen von Getreideerzeugnissen gute Dienste leisten. Manchmal lassen sich auch die Ettiketten von Lebensmittelverpackungen vorsichtig abziehen.

Leichter als Gläser sind auch wiederverschließbare Kartonverpackungen mit Innenbeschichtung, wie sie für Trinkschokolade oder Instant-Kaffeesurugatpulver häufig genutzt werden. Mit etwas altem Geschenkpapier oder Packpapier überklebt, kann eine darin auch Kekse verschenken.

Da ich allerdings insgesamt recht verpackungsarm einkaufe, kann es zumindest bei Gebäck auch schon mal zu Verpackungsengpässen kommen.Und wenn die “Verpackung” nicht gleichzeitig auch zum Geschenk gehört, also ich ein hübsches Glas, Dose oder Keramikgefäß extra einkaufe, sind Butterbrotpapier und -beutel eine Alternative zu den Klarsichtbeuteln aus PP oder PE.
Manchmal findet eine auch noch echte Cellophan-Beutelchen. Die stehen zumindest in punkto Müll den Butterbrotpapierbeuteln nicht groß nach. Beides besteht aus Zellstoff. Allerdings ist das Viskoseverfahren mit dem dieser Stoff aus Holz hergestellt wird, ziemlich aufwendig. Es gibt Vertreter des PP, die meinen, dass PP weniger Energie in der Herstellung verbraucht als Papierverpackungen. Im Hinblick auf die Nachhaltigkeit ist dann also entscheidend, ob das PP recycelt wird, oder irgendwo auf einer Deponie oder noch schlimmer im Meer landet…
So wenig extra Verpackung wie möglich ist daher immer noch das beste.

Schneeflocke im Karton weniger Farbe

Innerhalb des Hauses nehme ich auch schon mal eine alte Tasse oder ein Schälchen und bei guten Freundinnen gibt es auch schon mal “Leih-Behältnisse”, die dann irgendwann (nicht selten neu gefüllt;-) zurückgegeben werden.

Vorweihnachtsgrüße,
deine Rubina

tt30-logo

Weitere Infos und jede Menge Interaktion findet Ihr auch auf der Facebookseite “Die Nachhaltigkeitschallenge 2014“, über Twitter unter @Finding_S und über den Blog der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome. Und ja, einen Hashtag gibt’s auch:#FS_NC14

45 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo Rubina,

    das sind viele wertvolle Tipps dabei. Bei uns gab es zu Weihnachten so gut wie nie Geschenkpapier. ich fange auch schon im Herbst an, meine “Deko” zu sammeln. Aus dem Garten oder vom Waldspaziergang nehme ich schöne Zweige mit, damit lässt sich jedes Geschenk schön dekorieren. Schön ist z.B. auch Laubblätter und Blüten zu trocken (das haben wir als Kinder ja auch alle schon gemacht) und damit die Geschenke zu dekorieren. Ich bin übrigens ein großer Fan von Gläsern und Blechdosen, da man die doch immer verwenden kann (z.B. für Bonbos, Nudeln & Co) und verschenke diese gerne als Verpackung. Keksdosen kann man heutzutage auch personalisieren mit eigenen Fotos, z.B. auf https://swook.de/keksdosen dann landen die auch nicht im Schrank oder Müll und werden wieder verwertet. Selbstgemachte Plätzchen verschenke ich gar nicht mehr in Plastik- oder Papiertüten, da diese dann zwangsläufig im Müll landen.

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