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DIY Holundersirup – Stephanie ist inspiriert

Hallo ihr Lieben,

wie war euer Muttertag? Was habt ihr verschenkt? Diese Woche also wie versprochen der Holunderblütensirup, nachdem wir letzte Woche Limes, Limoncello und Kräuterlimonade hergestellt haben. Wie immer ist alles ganz einfach bzw. meyerleicht und natürlich auch on a budget für die Nachhaltigkeitschallenge 2014 Leute.

Ihr braucht: Eine große Schüssel oder einen großen Eimer
Ein Sieb und ein Geschirrtuch zum abfiltern
Flaschen, um den fertigen Sirup abzufüllen
20-30 Holunderblütendolden
2,5 kg Zucker
2,5 l Wasser
50 g Zitronensäure
2 unbehandelte Zitronen

Den Holunder findet ihr genau jetzt, entweder im Garten oder an vielen Hecken. Ihr benötigt für den Sirup nur voll aufgeblühte Dolden. Am besten natürlich wie immer nicht am Straßenrand sammeln wegen der Abgasbelastung. Holunder ist außerdem sehr anfällig für Läuse. Diese Dolden sollte man dann natürlich auch nicht nehmen. In den Blüten sitzen oft kleine Insekten. Die Blüten kann man vor dem Ansetzen nicht waschen. Sonst geht der Blütenstaub und somit der ganze gute Geschmack den Ausguss runter. Die kleinen Insekten verschwinden, wenn ihr die Blütendolden ca. 1 Stunde auf einem mit Zeitungspapier ausgelegtenTisch ausbreitet. Am besten draußen, dann können die Tierchen gleich weg. Die Stelle sollte jedoch windgeschützt sein, sonst rennt ihr den Dolden hinterher. In einem großen Gefäß mischt ihr das Wasser mit der Zitronensäure und dem Zucker, gebt die Blütendolden dazu und die in Scheiben geschnittenen Zitronen. Das Ganze deckt ihr nur mit einem Küchentuch ab und lasst das Gefäß drei Tage stehen. Es muss nicht richtig kalt stehen, aber direkte Sonneneinstrahlung solltet ihr vermeiden. Die Mischung solltet ihr jeden Tag umrühren und die Blütendolden in die Flüssigkeit tauchen. Nach drei Tagen könnt ihr es dann durch ein Sieb abgießen, das mit einem Küchentuch ausgelegt ist. Ich koche den Sirup kurz auf und fülle ihn dann heiß in Flaschen ab. Dann hält sich dieser Sirup problemlos ein ganzes Jahr. Wir haben immer Holunderblütensirup daheim. Der wird gemischt mit Mineralwasser getrunken. Schmeckt auch hervorragend in Apfelsaftschorle. Oder für abends auf dem Balkon im Hugo. Wenn wir feiern, gibt es seit einigen Jahren jedes Mal Hugo, weil der auch super mit alkoholfreiem Sekt funktioniert. Viele Menschen wollen oder können keinen Alkohol trinken. Und immer nur Saftschorle ist doch sterbenslangweilig, stimmt’s? Wir brauchen fast immer genauso viel alkoholfreien wie normalen Sekt, wenn wir feiern.

Waldmeister
Dieses Grundrezept für Sirup funktioniert auch mit Waldmeister. Der wächst bei uns wie verrückt im Nordbeet. Waldmeister sollte ja etwas anwelken, bevor er verwendet wird, weil das Aroma dadurch intensiver wird. Noch besser und vor allem schneller geht das, wenn ihr den Waldmeister kurz einfriert. Durch die filigrane Struktur reichen schon 30 Minuten im Tiefkühlfach. Dazu lege ich den Waldmeister auf ein Backblech (ruhig auch gehäuft, nur nicht zusammen drücken) und stelle ihn so kurz in den Gefrierschrank. Für die 2,5 L Wasser benötigt ihr ca. 40g Waldmeister. Das hört sich wenig an, aber der Waldmeister ist ganz leicht und die Menge an Pflanzen ist dann doch überraschend groß, bis man die 40g zusammen hat. Dann einfach genauso weiter verfahren wie mit den Holunderblüten: Ansetzten, immer wieder rühren, abfiltern, abkochen, abfüllen, genießen. Auch der Waldmeistersirup eignet sich super für Schorle oder auch Bowle. Allerdings dürft ihr nicht diese satte grüne Farbe von gekauftem Waldmeistersirup erwarten, die bekommt unser selbstgemachter Sirup nämlich nicht. Die Industrie hilft einfach mit Farbstoff nach, daher das schöne Grün bei gekauften Varianten. Bei Waldmeister wird ja auch immer wieder darauf hingewiesen, dass man nicht zu viel verwenden soll, da das im Waldmeister enthaltene Cumarin Kopfschmerzen auslösen kann. In unserem Sirup ist die Menge jedoch so gering, dass da gar keine Gefahr besteht.

Mädesüss
Und dann noch ein kleiner Tipp für eine etwas ausgefallenere Geschmacksrichtung: Mädesüss. Kennt ihr das? Die Pflanze wächst an Bachläufen und entwickelt im Sirup einen an Bittermandel oder leicht an Amaretto erinnernden Geschmack. Ist etwas speziell, aber ich mag das ganz gern und mein Papa trinkt richtig viel davon. Einfach wieder wie oben beschrieben die Blüten sammeln, auch auslegen wegen der Tierchen in den Blüten, ansetzen, immer wieder rühren, abfiltern, abkochen, abfüllen, genießen. Aber Vorsicht: Mädesüss enthält Acetylsalicylsäure. Bei bekannter Allergie gegen Acetylsalicylsäure (Aspirin) solltet ihr diese Pflanze nicht verwenden.

Woraus macht ihr Sirup? Wie sind eure Erfahrungen? Reduziert ihr den Zuckeranteil? Das würde mich brennend interessieren. Der Zucker macht den Sirup so lange haltbar, deswegen muss er leider rein. Aber vielleicht habt ihr ja andere Tipps und Ideen. Dann immer her damit! Ganz viel Spaß beim experimentieren!

Viele Grüße,

Stephanie

 


 

tt30-logoWeitere Infos und jede Menge Interaktion findet Ihr auch auf der Facebookseite “Die Nachhaltigkeitschallenge 2014“, über Twitter unter @Finding_S und über den Blog der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome. Und ja, einen Hashtag gibt’s auch:#FS_NC14

 

37 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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