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Grillen – regional & vegan – Rubina an Santa

Fleisch zu grillen ist nicht besonders schwer, aber wie steht es mit veganen Grill-Variationen hat sich Anna im Chat zum Sonntag No.28 gefragt, jetzt, wo die Grillsaison schon lange in Gang ist? Rubina schrieb uns dazu folgende hilfreiche Email, die uns mal wieder klar werden liess, wie gut man vegan geniessen kann! Aber lest selbst!

Hallo Santa,

Ich war heute auch “Auswärts” bei einer Bekannten, deren Kater ich demnächst hüte (und den Garten). Ich habe es sehr genossen auf dem Rückweg zum Bus (ca. 1,5km) durchs Grüne zu streifen und mich mit frischen Klaräpfeln, Wildkräutern, Brombeerblättern und einigen Brombeeren einzudecken. Das ist jetzt in Auhausen sicher auch eher mal möglich als in Paris. Und wenn du jetzt wahrscheinlich auf Chilli und Kastanienmehl auch verzichten musst, hast du dann ja gleich eine andere Bereicherung auf dem Speiseplan.

Habe beim letzten Mal gesehen, dass du dich mit der anderen Meyer Anna über das fleischlose Grillen ausgetauscht und nach weiteren Anregungen gefragt habt.

Wenn du ohne Alufolie oder Aluschalen auskommen möchtest und Sachen grillen möchtest, die du nicht auf einem Rost grillen kannst oder möchtest, sind diese eigentlich fürs aufbacken von Tiefkühlpizza entwickelten Lochbleche geeignet. Wenn nicht gleichzeitig Fleisch auf dem gleichen Rost gegrillt wird (und irgendwelche gedankenverlorenen Menschen ständig die Gemüse und das Fleisch umschichten, so dass das Fleischfett sich prima um alle anderen Sachen verteilt,) komme ich in der Regel mit Gitter oder flachen Steinen am Rand der Glut/Feuerstelle ganz gut so klar. Gegebenenfalls mache ich auch Spießchen.

Beim Grillen mit Holz (oder Lagerfeuer) finde ich Stockbrot klasse. Einfacher Hefeteig aus Mehl, Wasser Hefe und vielleicht noch etwas Salz wird um Zweige gewickelt und über die Glut gehalten.

Ungeschälte Maiskolben sind auch – ähnlich wie Kartoffeln – sowohl auf dem Grill als auch in der Glut am Rande eine Lagerfeuers prima zu grillen. Zum Essen einfach schälen. Mit etwas Kräuteröl beträufeln und ggfs. salzen – hmm.

Spießchen mit Paprika, Minitomaten, Pilzen, Zucchinischeiben, Auberginenstücken und Zwiebelspalten gehören auch zu den Klassikern. Lecker ist es auch, wenn die Spießchen mit Kräuteröl (einfach Öl mit Rosmarin, Thymian, Oregano oder so mischen und vorher mindestens einen Tag durchziehen lassen) bestrischen (oder eingetaucht) werden. Ich mag ja auch halbierte Chiccorees oder Fenchel sehr gerne gegrillt. Selbst Möhren, Pastinaken und Lauchstücke-Spießchen (musst du halt quer zur Stange einstecken), die mit Kräuter- und Knoblauchöl mariniert und anschließend mit Zitronensaft oder wenigen Tröpfchen Apfelessig beträufelt wurden, mag ich gerne. Bratäpfel funktionieren auch auf dem Grill. Festere Birnensorten (gibt da ein paar ältere aber ich verwechsle immer die Namen – ich glaube “Gute Luise” hießt sie?) gehen auch. (Am besten halbieren) Eine Bekannte grillt Erdbeeren und Wassemelone. An Südfrüchten gibt es eine Menge, was sich lecker gegrillt macht, aber das fällt zur Zeit ja komplett weg und daher nenne ich da jetzt mal keine neuen “Herausforderungen zum Weglassen. Ich selbst grille seit Jahrzehnten gerne Gemüse und bin ohne die Exoten ausgekommen.

Hier geht mal wieder das Licht aus, also liebe Grüße,

Rubina

 


 

tt30-logoWeitere Infos und jede Menge Interaktion findet Ihr auch auf der Facebookseite “Die Nachhaltigkeitschallenge 2014“, über Twitter unter @Finding_S und über den Blog der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome. Und ja, einen Hashtag gibt’s auch:#FS_NC14

 

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