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Brombeertee statt Schwarztee: selbst gemacht – Rubina an Santa

Hallo Santa,
ich habe den Eindruck, dass Caroline, Stephanie und ich ziemlich ähnliche Wissensressourcen haben, nur eben unterschiedliche Geschmäcker und Perspektiven, ein unterschiedliches Lebensumfeld und dadurch andere Schwerpunkte in der praktischen Ausnutzung unseres Wissens. Gerade durch den Austausch rufe ich mir aber auch lange nicht genutztes Wissen wieder in Erinnerung. Es regt geradezu meine Experimentierfreude an. In jedem Fall begeistern uns “alten Kulturtechniken” – und wir freuen uns, etwas von diesem Wissen mit Euch zu teilen. Besonders in Eurem momentanen Ursprungs-Monat sind all die Tipps bei Anna und Dir ja auch besonders gut aufgehoben.

Um einen anderen Geschmack an Sonnenblumenöl zu bekommen, habe ich zum Beispiel letzten Monat genau auf die gleiche Weise wie Stephanie es aktuell mit Blüten beschreibt, Rosmarinöl und Knoblauch-Kräuteröl hergestellt. Auch Essig habe ich aromatisiert mit Estragon und Zitronenmelisse. Im Herbst aromatisiere ich Essig auch gerne mit Beerenobst… Und just Anfang der Woche hatte ich Johanniskraut ins Auge gefasst, um Rotöl herzustellen.

Hier in meinem jetzigen Urlaubsdomizil kann ich gerade aus den Vollen schöpfen. Vorgestern habe ich Brombeer-Aufstrich gemacht. Gestern habe ich Calendulasalbe angesetzt (erstmals vegetarisch; Oma nutzte immer selbstgemachten Schweineschmalz und wenn auch angeblich dieser besser einzieht, weil uns Schweine genetisch so nahe seien [klingt doch irgendwie noch schlimmer], so habe ich das nicht mehr gemacht, seit ich vegetarisch lebe). Und vorgestern habe ich Brombeertriebe gesammelt, die jetzt gerade fermentieren.

Meine liebste Methode um meinen eigenen Brombeertee zu machen (auch als Schwarzteeersatz geeignet):

* Brombeerblätter einen Tag anwelken lassen.

* In einen Mörser geben und mit einigen Tropfen Wasser befeuchten (nicht nass, nur feucht).

* Im Mörser kräftig zerdrücken und dabei das Wasser gut verteilen.

* Dann auf ein altes Leinen oder einen Baumwollstoffrest geben und sehr fest einwickeln, so dass möglichst keine Luft mehr zwischen den Blättern ist und auch nur       wenig Luft von außen draußen dran kommt (daher auch das Wort “Ferme”-ntieren).

* Manche packen noch eine Plastiktüte drum. Dann schimmelt es aber auch schneller.

* Am Ende zusammenbinden und mehrere Tage an einem warmen Ort legen.

* Nach 3-4 Tagen öffnen. Im besten Fall riecht es jetzt nach Rosen. Manchmal trocknet es etwas zu schnell, aber dann schmeckt der Tee immer noch, auch als halbfermentierter Brombeerblättertee, recht gut. Also jedenfalls für Kräutertee gewohnte Zungen, die gelegentlich Schwarztee trinken.
Vielleicht könnte man die Blätter, wie von Caroline für Schwarztee-Ersatz aus unfermentierten Blättern vorgeschlagen, dann ja einfach auch rösten.

Ansonsten das Ganze jetzt möglichst schnell an der Luft trocknen lassen. Am besten an einem Regen-geschützten Platz in der Sonne ausgebreitet und vor Verschmutzung und Wind geschützt durch ein darüber gelegtes Tuch (im Freien muss das an den Ecken beschwert werden, sonst fliegt das Tuch gleich mit weg).
Der Rosenduft verfliegt leider beim Trocknen. Für den Geschmack ist das aber egal.

Früher gab es einen solchen Tee auch im Bioladen – für jene, die entweder aus gesundheitlichen Gründen keinen Schwarztee trinken sollten oder aus politischen Gründen keinen Tee kaufen wollten (das war zu Zeiten als Fairer Handel sich hauptsächlich auf Kaffee beschränkte).

Allerdings mögen “echte Teetrinker” ihn oft nicht, weil er ihnen zu kräuterig schmeckt und Leute, die ausschließlich klassische Kräutertees mögen, mögen ihn nicht so gerne, weil er eben doch auch etwas von Schwarztee hat. Ist also nur etwas für flexible Zungen mit Lust an der Vielfalt. Deshalb war der Absatz anscheinend nicht ausreichend.

Ich finde ihn aber auf jeden Fall eine Bereicherung im eigenen Sortiment.

Vielleicht können wir ja mal ein Tässchen davon gemeinsam trinken und du kannst dann entscheiden, ob es Dein Geschmack ist.

Liebe Grüße

Rubina

 


 

tt30-logoWeitere Infos und jede Menge Interaktion findet Ihr auch auf der Facebookseite “Die Nachhaltigkeitschallenge 2014“, über Twitter unter @Finding_S und über den Blog der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome. Und ja, einen Hashtag gibt’s auch:#FS_NC14

 

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