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Chat zum Sonntag, No. 36 – Meyer&Meyer

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07.09.2014                   10:53 – 12:34

Santa: Hallo Anna, wie geht es dir – vegan, slow und überhaupt?
Anna: Stimmung ist auf dem Tiefpunkt. Sprechen wir also lieber über Dich!
Santa: Warum? Was ist passiert?
Anna: Was passiert ist? Ich habe mich unter schwersten Bedingungen durchgesetzt, dass wir mit der Bahn verreisen. Mussten schon um 5 Uhr morgens los. Uff. Und jetzt herrscht so ein Bahnchaos, dass wir unseren Zielort heute nicht mehr erreichen können. Arrrggghhh
Santa: Wirklich arggghhhhh -oder slow im tatsächlichen Sinne. Als ich mal vor 20 Jahren in Indien war, hat der Zug von Mumbai nach Kalkutta mal 2 Tage länger als geplant gebraucht. Das hat aber jeder damals einfach für sich hingenommen und es war sehr lustig, überall wurde gesunden, gemeinsam Tee getrunken und Karten gespielt.
Anna: Anna: Wir treiben unseren slow-Ansatz also auf die Spitze. Unfreiwillig. Let’s see what this journey will bring! Jetzt erzähl mal, wie der vegane Start in Norwich anlief bei dir?

Slow Life, Toilettenpapier-Krimi und so weiter

Santa: Ich hab im Moment nicht wirklich Lust auf Süßes und esse gerade eher gemässigt und einfach. Habe mir auch einen großen Sack italienischen Reis bestellt, Buchweizenmehl und Kartoffeln.  Bei mir fing es wegen des Umzugs nicht gerade slow an, aber slow genug. Wir haben extra ein vormöbliertes Häuschen genommen und viele Kisten von uns gar nicht ausgepackt. Eingekauft habe ich vor allem frisch, mit einem Fokus auf regional und auch plastikfrei bzw. verpackungsarm. Z.B. habe ich mir von dem Organic Delivery Man hier u.a.  loses Toilettenpapier bestellt, das dann allerdings prompt vor meiner Haustüre geklaut wurde.
Anna: Oh, what a story! Ja, irgendwie fühle ich mich gerade auch dem Motto entsprechend: Nett gedacht… in der Realität aber schlecht umzusetzen.
Santa: Der oder die Diebin hat das schöne Obst und Gemüse gar nicht angefasst, nur das Recycling Toilettenpapier. So etwas ist mir noch nie passiert.
Anna: Und die Moral von der Geschicht’: loses Toilettenpapier scheint ein must have zu sein. Sehr begehrenswert, weil selten. Ich sehe schon, Du kombinierst unsere Challenges par excellence.

Santa: Ja, irgendetwas dieser Art! Norwich ist ja mein persönliches Meyer-Paradies, z.B. auch wegen des Biomarkt-Standes, der 5 Tage in der Woche auf hat und alles hat, was ich begehre. Letztes Jahr habe ich mich immer so an den bunten Tomaten erfreut und jetzt habe ich gemerkt, dass es alte Sorten sind und überhaupt gibt es dort viele alte Sorten. Und genau damit möchte ich mich demnächst mal mehr auseinander setzen und dazu lernen. Slowfood hat ja übrigens einen Fokus auf alte Sorten.

Anna: Ja, stimmt. Ich hatte einige Jahre das Slow Food – Magazin abonniert, das ich übrigens sehr empfehlen kann. In jeder Ausgabe wurde ein vergessenes Lebensmittel oder eine verdrängte Sorte vorgestellt.
Santa:  Wirklich toll! Ich bin ganz neugierig. Langsam komme ich gerade an. Hatte noch eine böse Grippe auszukurieren und habe mir ein paar Tage fast ohne Internet und mit viel Lesen und Schlafen im Bett genehmigt. An all die lieben Leute, die uns tolle Kommentare und Emails geschrieben haben: ich melde mich bald!
Anna: Ich hätte auch Lust, ein Interview mit den Mitwirkenden zu führen.
Santa: Oh ja, das wäre grossartig. Ich liebe deine Interviews!
Anna: Die Initiative kommt ja aus Bella Italia. Vielleicht entdecke ich ja irgendwelche Spuren in den nächsten Tagen.

Santa: Am ersten Tag in Norwich sind wir Frühstücken gegangen und zwar im Cafe Brittania. Dort arbeiten Gefängnis-Insassen, die kurz vor der Entlassung stehen. Es ist auf einem Hügel mit einer wunderschönen Aussicht, legt Wert auf nachhaltige Produkte und ich konnte mir einfach nur sautierte Pilze und Spinat bestellen anstelle eines English breakfasts. Wenn ich zurück denke: vor einem Jahr habe ich Speck und Co. noch geliebt, aber jetzt hat sich mein System an viel leichtere Kost gewöhnt. Das Essen in Bella Italia wird das slow travelling bestimmt wert sein.

Bella Italia, Alpen Perlen und das italienische Frühstück

Santa: Und wer weiß,  vielleicht wird die Reise ja auch lustig. Du bist da mit deinem Liebsten, rast grad zu keinem Termin… Zugfahren kann schon ganz schön toll sein.
Anna: In den Alpen gibt es jetzt auch eine schöne Initiative: 29 Orte, die sich als “Alpen Perlen“ bezeichnen und die besonders gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind und sich nachhaltigem Urlaub verschrieben haben. Es gibt nämlich viel zu viel Autoverkehr in dieser zauberhaften Gegend.
Santa: Toll!
Anna: Ja, abgesehen vom Frühstück ist Italien unschlagbar!
Santa: Wie ist denn so ein typisch italienisches Frühstück?  Ich meine, es ist auch eher süß, oder? Ja, das gefällt mir an Frankreich auch nicht so. Nur ein Croissant und Milch-Kaffee…ne ne ne, davon würde ich mitterweile direkt sugar high werden.
Anna: In Italien ist’s eher noch schlechter: Keks mit Espresso.
Santa: Keks mit Espresso? Bitte pass gut auf dich auf, Meyer! Ich kann dir sonst auch ein Care Paket schicken! :-)

Es tut sich was: Auswärts vegan Essen

Anna: An Freitag habe ich übrigens passend zu unserem veganen Monat eine toller App ausprobiert: “Happy Cow VegInOut“. Kennst Du diese kleine Datenbank für vegane, vegetarische und veg-friendly Restaurants und Cafés?
Santa: Nein, ich kenne mich mit Apps weiterhin fast gar nicht aus. In Norwich kenne ich zum Glück ein paar sehr gute vegane Adressen, auch wenn ich gerade eher zum Selberkochen tendiere.
Anna: Jedenfalls habe ich über diese App in meiner kleinen Mittagspause am Essener Hauptbahnhof ein wirklich tolles Restaurant gefunden: das Seitenblick, nur fünf Minuten entfernt. Hätte ich ohne Hinweis niemals gefunden.

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Santa: Grossartig! Du musstest also keinen Döner nur mit Salat essen!
Anna: Genau! Was ist deine Sonntags-Planung?

Santa: Ich mache mich jetzt auf den Weg in die City und treffe dort Mann und Kind. Heute Nacht wurde ich wach und dachte entsetzt, es sei schon Montag. Umso schöner, dass es doch erst Sonntag ist und der Tag noch ein paar Stunden hat.
Anna: Gestern war ich auf dem Geburtstag meiner Cousine und sie hat nur für mich vegane Muffins gemacht. Ich war wirklich gerührt!

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Santa: Ihr Meyer seid einfach unheimlich nette Menschen…
Anna: Ja, sie besonders! Auch das Buffet bei ihr, und am Freitagabend bei der 50-Jahr-Feier des Deutschen Instituts für Entwicklungspolitik war es möglich vegan glücklich zu werden. Soßen standen extra und es gab viel Gemüse, Salat und gutes Brot.
Santa: Das klingt deliziös.
Anna: Ach ja, Santa, fast vergessen… Meine Eltern und meine Oma haben sich sehr über Dein Überraschungspaket gefreut! Schöne Sachen hast Du für sie ausgesucht. Mit dem Geschmack Süddeutschlands!
Santa: Es freut mich, dass sie sich freuen.

Alternativen zu Käse: Mandelmus & Cashewnüsse

Santa: Ich habe übrigens letztens etwas gekocht, was dir als Käseliebhaberin sicher geschmeckt hätte. Meine ganzen Gewürze stehen noch bei einer Freundin und ich wollte Mann trotzdem mit etwas Leckerem zum Abendessen empfangen. Ich hatte Auberginen, Tomaten,  Pilze, Knoblauch, Zwiebeln, Koriander und weisses Mandelmus vom Vorjahr. Also habe ich das Gemüse geschnitten und Mandelmus, Knoblauch,  Sellerie und Koriander in den Vitamix getan, über das Gemüse und ab in den Ofen. Der Mann dachte, es sei eine Mozzarella Sauce. Es war wirklich sehr lecker.
Anna: Woooooooooow Santa! Das probiere ich aus. Danke für den Tipp!
Santa: Gern! Übrigens soll man aus Cashews einen guten Käse machen können. Ich bin nicht so der Käse-Fan, aber es klingt interessant. Käsekuchen aus Cashews ist auf jeden Fall mega lecker.
Anna: Stimmt. Dein “raw cheese cake“. Ich erinnere mich! Ach, es gibt so viele Möglichkeiten!

Ein Regional-Regal im Supermarkt

Anna: Im REWE in Düsseldorf gibt es jetzt ein “Regional-Regal“. Dazu eine Broschüre, in der die Lieferanten vorgestellt werden. Auf den ersten Blick eine tolle Sache und ganz im Sinne der Ziele unserer Regional-Challenge.
Anna: Wir passieren gleich die Grenze. Ich melde mich wieder!
Santa: Byebye, my dear!
Anna: Ci vediamo!

 


 

tt30-logoWeitere Infos und jede Menge Interaktion findet Ihr auch auf der Facebookseite “Die Nachhaltigkeitschallenge 2014“, über Twitter unter @Finding_S und über den Blog der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome. Und ja, einen Hashtag gibt’s auch:#FS_NC14

 

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