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Gesundheitliche Implikationen von Plastik & Vermeidungstipps – Claudia will’s wissen

Mein Nachhaltigkeitsbeitrag ist auch heute das Thema Plastikvermeidung.

Diesmal möchte ich die Nachhaltigkeit auf den Aspekt Gesundheit legen. Wie letztes Mal schon erwähnt, waren die gesundheitlichen Folgen mein Auslöser, um dem Plastikkonsum den Kampf anzusagen. Es sei vorab gesagt, es wird kein einfaches Thema. Mir schwirrt immer der Kopf bei all den chemischen Ausdrücken und Abkürzungen. Erschwerend kommt hinzu, dass ich keinem einzigen Chemieunterricht beiwohnte, weil ich durch Schulwechsel bei der Wahl Chemie oder Physik lieber die Bekannte Physik wählte. Man ist ja Minimalist. 😉 Mein Umfeld meint zwar immer: „ Claudia, da hast auch echt nix verpasst!“ Das hat sich bei diesem Thema nun gerächt und ich hoffe, trotz des chemischen Wirrwarrs, die Basis für eigene Entscheidungen / Gewichtungen zu schaffen und um die „Plastikumgangsregeln“ zu verstehen.

Warum mache ich dieses Sammelsurium hier öffentlich und auch auf die Gefahr hin, dass einiges vielleicht nicht ganz richtig zusammengesetzt wurde? Ich habe leider nichts Komplexes zu diesem Thema gefunden. Was mich echt ärgerte. Liegt das an den vielfältigen Arten von Plastik und den Möglichkeiten, sie individuell zusammenzusetzen? Das einzige was einem bleibt als Leihe, ist die Suche nach Antworten, um eigene Schlüsse daraus zu ziehen. Dies soll also nicht die „eierlegende Wollmilchsau“ und auch nicht als das „Non plus ultra“ sein, sondern die Basis für eigene Gedanken oder auch der erste Prototyp, der in Zusammenarbeit verbessert werden kann. Ich bin für Eure Anregungen und Kritik offen.

Am Anfang steht ja immer eine Frage, die mich durch den Daten-Dschungel im www leitet:

Was für gesundheitliche Folgen entstehen durch Verzehr von Nahrungsmitteln mit Kontakt zu Kunststoffen?

Über die Videos Plastic Planet und das Experiment der Familie Wagner aus meinem letzten Beitrag, erfuhr man ja schon Einiges. Doch war das alles? Die Fakten rauschten nur so an einem vorbei. Behalten hab ich davon, um ganz ehrlich zu sein, nicht viel. Also da waren:

  1. Unfruchtbarkeit durch imitierende Hormone (bei der Frau durch verkleinerte Eizellen / Folikel und beim Mann durch verringerte Samenproduktion, die auch DNA Schäden zur Folge haben können)
  2. Diabetes
  3. Übergewicht
  4. Konzentrationsprobleme
  5. Krebs
  6. Herz-Kreislaufprobleme

Durch Wikipedia und weitere Videos kann noch um folgendes ergänzt werden:

  1. Leberschäden
  2. Asthma
  3. Risiko zu Frühgeburten
  4. Beeinträchtigung der Gehirnreifung bei Kindern und Jugendlichen
  5. Verhaltensstörungen
  6. fehlende Libido
  7. Bisphenol A (BPA) steht unter Verdacht für Molaren-Inzisiven-Hypomineralisation (< auch schönes Fachchinesisch 😉 )

Welche Bestandteile des Plastiks werden dafür verantwortlich gemacht?

  1. Bisphenol A (= BPA)
  2. Weichmacher (= Phthalate)
  3. ungesättigte Kohlenwasserstoffe (= KW)
  4. Flammschutzmittel

Wodurch werden sie freigesetzt und wie kommen Sie in unseren Körper?

  1. Leichte Oberflächenbeschädigungen
  2. Weichmacher dampfen im Laufe der Zeit einfach aus und kommen über die Biosphäre in die Nahrungsmittel. Wir atmen sie ein.
  3. Bei BPA wird auf Wärme/ Aufheizen, Säuren, und Laugen verwiesen.
  4. Mit kochendem Wasser beschleunigt sich die Rate auf das 55-fache.
  5. Auch steigt der Anteil mit erwärmtem Fett.

Also Sonneneinstrahlung, Wasch- / Spülmaschine, Backofen, Mikrowelle, heißes Fett und heißes Wasser, einfach nur Wasser, Waschmittel, Seife, und säurehaltige Getränke, Kratzer, Atemluft etc bilden die Basis beim Übergang in die Nahrungskette oder weitere Verteilung durch Reinigungsprozesse.

Ei verzwickt! Da hat sich vielleicht wegen meiner Turbofaulheit so ein winziges BPA in der Spülmaschine von dem billigen Plastiknudelsieb (falls es z.B. aus PC ist) zu meiner teuren Edelstahlpfanne ohne Plastikgriff auf gemacht und ist wegen der schönen Wärme und dem Wasser einfach dort liegen geblieben. Auch der Trocknungsprozess hat dem faul da liegendem BPA nichts anhaben können. Wahrscheinlich fand es das auch noch lustig, denn die Reise war ja noch nicht zu Ende. Erst beim Einsatz auf der Herdplatte wird es sich auf dem angebrutzelten Nahrungsmittel breit machen und sich weiter transportieren lassen, um sich dann im Blut meines Körpers einzunisten. Äh!! Neeee, so war das jetzt nicht ausgemacht!

Zur Vermeidung dieser BPA-Wanderungen wird empfohlen kein Plastik in der Spülmaschine zu spülen. Macht das wirklich Sinn vorsorglich kein Plastik in der Spülmaschine zu spülen?

OK, es wäre im Zweifelsfall weniger BPA und Weichmacher unterwegs. Aber auskommen würde man dem reisefeudigen BPA nicht, wenn das Plastik in der Spülmaschine selbst BPA beinhaltet.

Wisst Ihr zu welcher Plastikart die Kunststoffgegenstände in der Küche gehören? Und aus welcher Kunststoffart bei Eurer Spülmaschine das kunststoffbeschichtetes Gitter, das Kunststoffbesteckfach, die Kunststoffklappe für Pulver, der drehende Kunststoffwassersprenkler und auch noch der Kunststoffdeckel für Salz sind? Ich nicht. Die Plastikart des Spülmaschineninnenraums, würde mich jetzt doch interessieren. Also hab ich den Hersteller angeschrieben. Die Antwort steht noch aus.

Was passiert eigentlich mit meinen Plastikwerten, wenn ich weiterhin plastikverpackte Nahrung zu mir nehme oder sich dieser Konsum durch das stetig zunehmende Angebot in Supermärkten nicht mehr vermeiden lässt?

Die Antwort findet sich in diesem Video von 2013 auf Youtube mit dem Titel: „Eingeschweißt und abgepackt- ZDF Doku“.  Es geht um Weichmacher und BPA. Ein Selbsttest ist auch dabei. Während sich die eine Person ausschließlich von plastikverpackten Nahrungsmitteln ernährt, vermeidet die andere Person diese. Das Ergebnis, von nur einer Woche ergab:

Durch Vermeidung von Plastikverpackung sanken die Weichmacher um 30%, der BPA-Wert blieb allerdings unverändert hoch. Die Werte der Vergleichsperson, hatten gleichbleibende Werte bei DIBP und BBP aber kaum Erhöhungen bei DEHP und DBP. Deutlich war, dass der BPA-Wert, der das weibliche Hormon Östrogen imitiert, angestiegen ist.

Daraus kann man nun Folgendes schließen: Der BPA Wert steigt durch weiteren Konsum von plastikverpackter Nahrung und kann NICHT durch Verzicht innerhalb einer Woche verbessert werden. Warum sind zwei, von vier, Weichmacher nicht angestiegen? Es liegt nahe, dass die Plastikarten im Test nicht enthalten waren, denn DIBP und BBP findet man in Druckerfarben / Recyclingpapier und PVC-Kunststoffen von Bodenbelägen. Wenn die Testperson also wenig Kontakt zu solchen Verpackungen oder Boden hatte, wäre dies logisch. Der geringe Anstieg auf DBP lässt sich mit den Produkten Kosmetika und magenresistente Medikamentenhüllen erklären.  Ein gering angestiegener DEHP-Wert könnte auch an einem Verbot für Verpackungen (auch aus Glas und Dosen) mit fetthaltigen Nahrungsmitteln liegen. Leider habe ich diese doch wichtige Informationen bei der Auswertung im Video vermisst.

Ob Bioplastik die Lösung von morgen ist, bleibt fraglich, denn die Gefahren sind noch nicht erforscht. Bioplastik werde ich in einem der nächsten Berichte unter „Bioplastik und Mikroplastik“, sowie „Recycling mit dem Dualen System“ genauer behandeln. Auch die Entwicklung der gesetzlichen Verbote im Vergleich zu manch anderen Nachbarländern.

Welche Kunststoffe sind nun gefährlich? Welche enthalten dieses BPA?

Wenn das so einfach wäre, gäbe es ein schönes Dokument irgendwo im tiefen WWW, in dem es z.B. heißt: „ BPA ist enthalten in folgenden Kunststoffen: …. und darf nicht erwärmt etc. werden, ….! Wirkt sich gesundheitsschädlich aus auf: … Sie finden diesen Kunststoff immer in folgenden Verpackungen / Produkten: …“

Was ich gefunden habe, ist eine Kunststoffpyramide zur generellen Gefährlichkeitseinstufung.  Der gefährlichste Kunststoff ist oben in der Spitze.

Von oben nach unten gelesen:

  1. PVC und andere halogenierte Kunststoffe ,
  2. PU, PS, ABS, PC
  3. PET
  4. PE, PP
  5. Biokunststoff

Die häufigste Verwendung findet sich für PE.

  1. Polyethylen (PE)
  2. Polypropylen (PP)
  3. Polyvinylchlorid (PVC)
  4. Polystyrol (PS)
  5. Polyurethan (PU)
  6. Polyethylenterephthalat (PET)
  7. Polycarbonat (PC)

Der gefährlichste Kunststoff PVC liegt an 3. Stelle der eingesetzten Arten. PVC kann z.B. in Rohrleitungen und Kinderspielzeug enthalten sein. Für Plastiktrinkgefäße nutzt man auch PC. Bezogen auf BPA und Weichmacher finden wir hier leider nicht viel. Über gesundheitliche Risiken bei der Produktion und über schädliche Umwelteinflüsse bzw. Recycelfähigkeit wird man fündig. Auch kommt der Hinweis zu hormoneller Wirkung und Krebsrisiko bei einigen Plastikarten. Die Information ist aber nicht vollständig.

Was sollte man im Umgang mit Kunststoffgegenständen und -verpackungen beachten?

Auf der Suche nach Antworten bin ich auf viele Tipps gestoßen. Manche haben sich aufgrund logischer Zusammenhänge ergeben und an einer möglichst übersichtlichen Tabelle arbeite ich noch. Wirklich logisch sortieren ist schwierig, aber vorenthalten wollte ich sie auch nicht.

Tipps / Nutzungsregeln für Plastikprodukte:

  1. Wird ein ehemals klarer Plastikgegenstand trüb, sind Stoffe bereits ausgetreten.  Das Plastik kann brüchig werden. Auch ohne Kratzer. Sprödes, brüchige und farblich verändertes Plastik entsorgen.
  2. Geschirr aus PC (Mixbecher von Standmixern) sollen nicht in Spülmaschinen gewaschen werden. Schadstoffe setzen sich auch auf nicht plastikhaltige Gegenstände ab.
  3. Behälter aus PC sollten, um die BPA-Belastung der Speisen zu verringern, kurz vor der Verwendung extra noch einmal kalt gespült werden.
  4. Die Erwärmung von PC im Sichtfenster zur Füllstandsanzeige in Wasserkochern / Kaffeemaschinen oder Standmixerbehälter ist schwierig zu unterbinden und gibt schädliche Stoffe ab.
  5. Keine Gefrierbehältern aus PC im Mikrowellenherd erwärmen.
  6. Trinkwasser-Entkeimung durch Sonnenlicht in recycelten PC-Trinkwasser-Verkaufsflaschen meiden. (Hauptsächlich in Entwickungsländern oder im Hausgebrauch üblich / möglich, produktionstechnisch zu aufwendig)
  7. Plastik wie PET sollten nicht starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, Durch leichte Wärme werden schädliche Produktionsstoffe wieder freigesetzt und gehen in den Inhalt über. Auch in Autos werden durch unerwartete Wetteränderungen hohe Temperaturen erreicht.
  8. Durch starke Erhitzung von PTFE (z.B. Teflon) über 360 °C werden für den Menschen giftige Dämpfe freigesetzt. Beschichtete Pfannen sollten nie länger als drei Minuten leer erhitzen. Beim Einatmen von geringen Mengen kann es zu Polymerfieber kommen, größere Mengen sind tödlich. Für Vögel schon der Dampf ab 202 °C. Vögel gehören daher nicht in die Küche. (Oder die Teflon Pfanne)
  9. BPA- haltige Plastikarten sollten in den Recyclingprozess zurückgeführt werden, um nicht durch Mikroplastik ein dauerhaftes Risiko in der Umwelt weiterzutragen. Das gilt eigentlich für alles Plastikarten, die die oben erwähnten Gesundheitsrisikobestandteile haben, doch BPA ist problematischer.
  10. Kassenbelege die auf Thermopapier gedruckt werden können BPA enthalten und gehen schon bei blosem Hautkontakt ins Blut über. Es wurde teilweise schon auf BPA- freie Kassenbelege umgestellt.
  11. Vermeidung ölhaltiger Fertigprodukte und Konserven, sowie fetthaltige Würzsoßen bei einer Verpackungsart, die den Weichmacher DEHP beinhalten könnten, also auch Glas und Konservendosen. Ist per Gesetz zwar verboten, durch Import aus nicht EU-Ländern jedoch weiterhin möglich.
  12. Außerdem empfiehlt es sich, Böden und Teppichböden häufiger zu reinigen, um die Konzentration der Weichmacher oder des Mikroplastiks im Hausstaub zu senken.
  13. Häufiger lüften, um die Konzentration in der Atemluft zu senken. Auch Möbel enthalten giftige Inhaltstoffe wie Formaldehyd.
  14. Für Kleinkinder ist es wichtig, dass sie möglichst nur Sachen in den Mund nehmen, die dafür gedacht sind, aber nicht alle Weichmacher sind per Gesetz im Kindersachen verboten worden. Auch Plastikgegenstände, die zu groß sind, sollten nicht abgeschleckt oder beschnüffelt werden.
  15. Kein Verzehr von Reis aus vorportionierten Plastikbeuteln. Das Abmessen und Ausgießen ist auch nicht langsamer als das nachträgliche aus dem Beutel „friemeln“
  16. Aufgrund der Gefährlichkeitseinstufung ist PVC und andere halogenierte Kunststoffe, sowie in zweiter Stufe PU, PS, ABS und PC möglichst zu meiden.
  17. Kunststoffe besser nicht in der Spülmaschine spülen. Auch Holz, da es spröde wird und die gelösten Weichmacher oder BPA Teile gut aufnehmen kann, falls die Kunststoffteile des Spülmaschinen Innenraums diese beinhalten.
  18. Auch beim Handspülen von Plastikgegenstände vorsichtshalber getrennt und erst die plastikfreien Gegenstände abspülen. Achtung mit den Putzgeräten!
  19. PE / PP enthalten keine Weichmacher und normalerweise auch kein BPA. Sie können bromierte/chlorierte Flammschutzmittel enthalten, das wiederum BPA beinhaltet könnte. Nur für diesen Fall vorbeugend keine Wärme/ kein Aufheizen, kein Kontakt zu Säuren und Laugen . Als nicht gefährlich wurden diese beiden Flammschutzmittel durch REACH eingestuft: TBBPA und DecaBDE
  20. Keine Zahnpasta, Duschgel, Kosmetika mit hormonell wirkenden Substanzen bzw. Kunststoffpeelingkügelchen verwenden.
  21. Textilien aus Kunststofffasern wie z.B. Fleece nicht bei  Nahrungsmittelproduktion tragen. Kleinstpartikel (Mikroplastik) finden sich im Hausstaub und Nahrungsmitteln wieder.
  22. Schneidebretter aus Kunststoff lieber meiden. (Holz oder Glas sind gute Alternativen)
  23. Nahrungsmittel sollten keinen Kontakt zu bedruckten Verpackungen, Zeitungen oder recyceltem Karton haben, da Druckerfarben BPA beinhalten
  24. MF Plastik sollte nicht höher als 60/70° erwärmt werden, denn auch dabei werden dann die Schadstoffe freigesetzt.

Nicht grad wenig, wie ich meine. Alles sehr verwirrend und nicht wirklich so wie ich es oben mal formuliert habe. An der Tabelle bin ich wie gesagt dran. Für den Einen oder Anderen mag das alles auch nicht umsetzbar sein bzw. beisst sich die Vermeidung von Plastik mit anderen Nachhaltigkeitsgedanken, wie ja mehrmals bei anderen Challenges schon festgestellt wurde.

Zu Tipp Nr. 23 empfehle ich einen sehenswerten Beitrag von Arte aus 2010 mit dem Titel „Hauptsache haltbar – gefährliche Verpackungen – Full Doku„, der sich ab 21.49 dem Thema Recycling Pappe widmet. Die Schweiz ist Vorreiter für die generelle Testung von Pappeverpackungen bei Nahrungsmitteln. Es wird auch aufgezeigt wie der Konsument erkennen kann, ob es sich um eine Recycling Pappe handelt.

Zum Abschluss möchte ich aus einem Beitrag aus dem Deutschlandfunk zitieren. Er zeigt deutlich, wo es hin geht, wenn der Gesundheit im Bezug auf hormonell schädigende Wirkstoffe zu wenig Beachtung geschenkt wird.

„…Die NGO veröffentlichte kürzlich eine Schätzung der Kosten, die den Gesundheitssystemen in Europa durch Stoffe wie Bisphenol A entstehen. Mit rund vier Milliarden Euro schlügen sie laut der Studie in Frankreich zu Buche… Den diesbezüglichen Spitzenplatz, so HEAL, hält Deutschland: mit Gesundheitskosten in Höhe von fünf Milliarden Euro.“

Wenn das kein Grund für Deutschland ist, ein erweitertes Verbot gegen BPA zu beschließen, dann weiß ich auch nicht. Anscheinend sind voraussehendes Denken und Strategien zur Nachhaltigkeit genauso wenig gefragt wie Vorsicht zur Vorsorge. Auch wundert mich, dass die Franzosen so viel gesünder sind. Vielleicht sollte man übersiedeln. 😉 OK, in Frankreich leben weniger Einwohner als in Deutschland!

Es gäbe noch Vieles zu fragen, wie zum Beispiel:

Schützen uns unsere Gesetze ausreichend vor den Risiken mit Plastik? Wie sieht es im Vergleich zu einigen Nachbarländern aus? Reichen die Informationen über die Kunststoffpyramide in der Praxis aus? Wie komme ich an benötigte Informationen? 

… ich werde weiter fragen. Bis demnächst bei den Themen:  Plastikschadstoffe: Gesetze, Auskunftspflicht und InformationsmöglichkeitenMikro- und Nanoplastik oder auch Bioplastik.

Grüße Claudia

Quellen: Informationen stammen aus Wikipedia, den verlinkten Artikeln, und den 3 genannten Videos.

 


 

tt30-logoWeitere Infos und jede Menge Interaktion findet Ihr auch auf der Facebookseite „Die Nachhaltigkeitschallenge 2014„, über Twitter unter @Finding_S und über den Blog der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome. Und ja, einen Hashtag gibt’s auch:#FS_NC14

 

51 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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  12. Wuah, da bekommt man ja das kalte Grausen 😮
    Aber wie Du selbst schon schriebst: vieles steht dann einem anderen Nachhaltigkeitsgedanken entgegen oder ist aus Zeit- oder Kostengründen für uns derzeit nicht umsetzbar. Traurig, aber wahr. Muß mir sehr oft sagen, daß das, was ich umgesetzt habe, schon gut ist, damit ich nicht vor lauter „DAS und DAS und DAS müßte ich noch ändern!!!!“ verzweifele…. statt dessen versuche ich jetzt, den Leuten in meinem Umfeld einfache Umstellungen ans Herz zu legen – auch wenn ich manchmal auf Unverständnis oder Unwillen stoße.
    Viel Erfolg weiterhin! Für uns alle 😉

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  15. Hallo Claudia,
    vielen Dank für die riesige Sammlung an Informationen – die Angst machen! Ich werde versuchen, so viele wie möglich in den Alltag zu integrieren. Hast du inzwischen eine Antwort vom Hersteller deiner Spülmaschine bekommen? Wäre ja wirklich mal interessant zu wissen 🙁
    Viele Grüße,
    Marlene

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    • Hallo Marlene,
      ich antworte mal etwas ausführlicher, denn Angst machen sollte der Beitrag nicht.

      Aber erstmal die Antwort auf deine Frage 🙂 Nein,ich habe noch keine Antwort bekommen. Ich gebe zu bei all den Mails, die hin und hergingen und auch wegen der Informationen, die man mir abverlangte wie z.B. Fabriknummer, Foto, ist mir irgendwann die Power ausgegangen. Die letzet Antwort mit Foto steht immer noch auf meiner to do Liste. Ich werde da sicher nicht aufgeben. Momentan sind aber auch andere Prioritäten nach vorne gerutscht. Und die Frage ist ja auch, ist man gewillt mit einer negativen Antwort wirklich die Maschine auszurangieren. Sie ist ja grad mal 6 Jahre alt. Die Alte wäre bei Weitem interessanter gewesen. 🙂 Ich vermute auch, dass die neue eine PP / PE Variante hat. Die Temperaturen sind auch nicht sehr hoch einzustellen, obwohl ich da ans Maximum gehe, wegen der schlechten Reinigung und Dauer. Da war die alte einfach flotter und eben heißer. Beides unter diesem Gesichtspunkt auch nicht prickelnd. 🙁

      Zum Beitrag an sich: Wachrütteln und auf diese Thematik aufmerksam machen, das sollte er, aber auch Details mitgeben. Für mich sind die „Nutzungsregeln“ zum Beispiel immer ein Motivationsfaktor einzelne Punkte anzugehen, an ihnen zu wachsen, auch bei einzelnen rückfälligen Ausrutschern, die durchaus mal vorkamen dürfen, sich daran zu erinnern und weiter zumachen. Alles ist schwer umzusetzen, aber einzelne Schritte sind schon eine Verbesserung des Ist-Zustandes. Rückblickend motiviert es mich immer wieder, wenn ich sehe was ich doch schon umgesetzt habe.

      Und wie wir hier bei Finding Sustainia schon mehrmals festgestellt haben, jede Challenge motiviert uns, einzelne Nachhaltigkeitsbetrachtungen umzusetzen geht, aber mehrere verschiedene zusammen zuerfüllen ist sehr, sehr schwer. Es bedarf immer Prios, die im Einzelfall sogar gegeneinander abwogen werden. In der Plastikvermeidung stoße ich zum Beispiel wie in einem Beitrag ausführlicher beschrieben immer auf die Frage Bio oder Konventionell um sich für oder gegen Plastik zu entscheiden. Bei drei möglichen Komponenten geht das irgendwie noch. Wenn man dann noch regional, sozial fair oder vegan mit rein bringt, könnte man schier verzweifeln. Im Fall des Falles aus den persönlichen Prioritäten wählen und sich daran erfreuen, dass man doch mehrerer davon vereinen konnte. Positives Denken entlastet da ungemein.

      Grüße Claudia

      Antworten

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  20. Pingback: Mikro- und Nanoplastik – Claudia will’s wissen | FindingSustainia. Ideenfabrik.

  21. Hallo Claudia,

    vielen Dank, ich habe hier noch einiges gelernt! Einen Schritt nach dem anderen zu gehen, halte ich auch für angebracht, da sonst Verzweiflung droht. Und leider gibt es tatsächlich Bereiche, an denen man nicht wirklich ausweichen kann.

    Herzlicher Gruß,
    Philipp

    Antworten

    • Stimmt ! Leider können wir in einigen Bereichen, wie Stromkabel, Computer, Kühlschrank usw. nicht wirklich ohne Plastik leben. Das Ziel kann also nur dezimieren sein. Bei Herstellern nach der verwendeten Plastikart und nach Alternativen fragen, um das Bewusstsein dort anzukurbeln, ist auch ein Ansatz. Bin gespannt was Du von den weiteren Plastik Beiträgen hältst. Grüße Claudia

      Antworten

  22. Herzlichen Dank für die Zusammenfassung dieser Plastik-Infos! So vielfältig-verwirrend das Thema ist, so deutlich macht es mir auch, wie wichtig es ist. Da werde ich unseren Haushalt auch noch mal durchstöbern und über weitere Alternativen nachdenken.

    Antworten

    • Ein Fass ohne Boden. Langsam und in kleinen Schritten angehen, sonst verzweifelt man viel zu schnell. Weitere Beiträge zu diesem Thema werden demnächst noch hochgeladen.

      Antworten

    • Gern geschehen. Freut mich dass Du noch eine weitere Verwendung für Ihn gefunden hast. 🙂

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