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Carolines Erfahrungen zu alternativer Monatshygiene, hier: Menstruationsschwämmchen

Heute zur Menstruation und meinen Erfahrungen mit entsprechenden Hygieneprodukten.

Der Ursprung von Menstruation liegt in der lateinischen Sprache begründet: Mensis bedeutet Monat. Circa alle 28 Tage (Mondrhythmus) stößt das weibliche Wesen bei unbefruchteter Eizelle die Gebärmutterschleimhaut ab.

Eine Lehrerin am Goetheinstitut berichtete mir aus ihrer Jugend. Sie wohnte mit circa 20 Frauen und auch Männern eine Zeit lang (2 Jahre) in Griechenland in Gebirgshöhlen. Nach einem Monat in der Natur hatten ALLE FRAUEN am selben Tag ihre Menstruation. Das war immer zu einem bestimmten Mond. Leider habe ich vergessen, ob es sich dabei um Neu- oder Vollmond handelte. Ist das nicht phantastisch wie verwoben unser Organismus mit der Natur ist?

Die Anzahl unserer Eizellen ist zur Geburt bereits festgelegt. Wenn wir sie also wüssten, könnten wir nach der 1. Menstruation eine Hochrechnung machen, wann die Monatsblutungen aufhören werden.

Im physiologischen (gesunden, normalen) Bereich sollte eine durchschnittliche Blutungszeit von 37 Jahren liegen. In diese Zeit sind Frauen relativ stabil gegenüber den Gefahren Herzinfarkt und Schlaganfall. Obwohl von vielen Frauen sicher das Ende der, oft als lästig empfundenen, Monatsblutungen ersehnt wird, so sollten Sie wissen: Es ist ein regelmäßiger kleiner Aderlass. Also gesund und reinigend!

Zuerst einmal muss ich sgen, das ich viel mit Tampons umgegangen bin. Bei einer so extrem starken Monatsblutung wie ich sie hatte, ein hilfreiches Verfahren.

Gott sei Dank hatte ich stabile Schleimhäute und jeder Tampon wurde von mir vertragen. Ich probierte verschiedene Firmen und Größen. An Müllproduktion dachte Ende der 70er kaum jemand. Ich fand zwar, dass ich viel Müll mit meiner Monatshygiene produziere, doch ich sah damals keine Alternativen. Vor allem war ich mit diesem Thema auf mich alleine gestellt. Es fehlten Dialoge zwischen Freundinnen und Verwandten. Also hab ich so weiter gemacht. Auch Tampons mit Einführhülse probierte ich. Davon ließ ich jedoch schnell wieder ab, da ich mich fragte, wieso sich eine Frau nicht sich selbst berühren solle? Die Papierhülse zum Einführen empfand ich als Fremdkörper.

Mit zunehmender Lebenserfahrung fand ich neue Berührungspunkte hinsichtlich den Themenbereichen: Bio und Ökologie-

Nun begann ich nach Alternativen zu suchen. Gelesen habe ich über „Becher“ zum Auffangen des Blutes. Das war mir zu unnatürlich und ich war viel unterwegs. Als Nachtwache im Krankenhaus konnte ich mir diese Methode auch nicht vorstellen.

Dann aber begegneten mir Schwämme.

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Kleine Naturschwämmchen in drei Größen. Diese habe ich ausprobiert. Das Einführen ist wirklich leicht. Heraus kommen sie fast von alleine wenn sie vollgesogen sind. Dann aber… Anfangs war es für mich gewöhnungsbedürftig, so viel Blut im Handwaschbecken auszuwaschen. Dafür ist ein Handwaschbecken eher NICHT gemacht. Das war meine Meinung und ich musste mich überwinden. Hhm… Blutklumpen. Was tun? Pragmatismus siegte über meine Bedenken: Zuerst die Blutklumpen mit WC Papier entfernen und in der Toilette entsorgen und dann erst im Handwaschbecken den Schwamm auswaschen. Zuerst nur unter fließendem Wasser. Sobald die rote Fabe ausgewaschen war, legte ich den Schwamm in ein Wasserbad hinein. Dann konnte ich den Schwamm besser bewegen und ausdrücken – also säubern. Alles ohne irgendwelche Reinigungsmittel.

Soweit so gut. Wie Trocknen? Auf der Heizung wollen Naturschwämme nicht liegen. Wohin damit? Ich entschied mich für einen Waschlappen als Trocknungsunterlage. Das hatte für mich einen weiteren Vorteil: Wenn außer mir jemand das Bad benutzen wollte, so konnte ich blitzschnell den Schwamm zum Beispiel in eine Schublade legen. Ich achtete immer auf optimale Hygiene und fasste daher die Schwämme nur an, wenn ich mir zuvor meine Hände gewaschen hatte: mit warmem Wasser und Seife.

Nächste Schwierigkeit: Die Schwämmchen sollen ab und zu richtig gereinigt werden, d.h. in Essigwasser eingelegt. Welchen Topf sollte ich dafür verwenden? Ich persönlich wollte zu diesem Zweck einen speziellen Schwämmchentopf haben. Also suchte ich mir einen Topf den ich zu diesem Zweck ausrangierte.

Ich trug immer eine Binde zusätzlich in der Unterhose. Das tat ich aus zwei Gründen: Ich fühlte mich sicherer und ich hatte „Reserve“ wenn das Schwämmchen voll war.

Fazit: Schwämmchen sind angenehm, nach einer Eingewöhnungszeit leicht händelbar und preiswert.

Anwendung: Nur bei mittelstarken und leichten Monatsblutungen geeignet. Mindestens jedoch zu Beginn und gegen Ende der Menstruation.

Viel Freude beim Ausprobieren! Es lohnt sich.

Caroline Kamp

 

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45 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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  41. Hallo Caroline,
    Habe früher auch Schwämmchen benutzt. Zur Müllreduzierung wirklich prima. Becher habe ich damals nicht gekannt und es wäre wohl auch nichts für mich gewesen.
    Mit Tampons bin ich nie klargekommen und die heraushängenden Kördelchen fand ich auch unhygienisch.
    Bei den Schwämmchen habe ich zwar immer auch noch Binden benötigt, aber ein vielfaches weniger! Hatte auch das Gefühl, wenn ich sie nutzte, insgesamt weniger zu bluten. Die Schwämmchen sind auch erheblich hautfreundlicher.
    Habe für unterwegs eine extra dafür angeschaffte Seifendose benutzt. Darin konnte ich ein zweites “Wechselschwämmchen” mitführen. Das ist ganz praktisch, wenn eine nicht in einem öffentlichen Waschbecken so eine Wäsche durchführen möchte. Eine kleine Flasche mit Leitungswasser (vorher auffüllen) ermöglicht auch das Händewaschen in der Kabine und das provisorische Auswaschen des Schwämmchens über der Toilette.
    Lg Bina

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  43. Danke, Caroline, für deinen sehr persönlichen und spannenden Bericht.
    Und hier, für alle, die noch nicht genug haben, ein weiterer sehr schöner Erfahrungsbericht auf Marias Blog “Widerstand ist zweckmäßig”: https://widerstandistzweckmaessig.wordpress.com/tag/menstruationsschwamm/
    Außerdem natürlich der Link, um im Rahmen unserer Auktion auf alternative Produkte zur Monatshygiene, inklusive Schwämmchen, zu bieten: http://findingsustainia.org/spendenauktion-6/
    Liebe Grüße
    Anna

    Antworten

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