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Nachhaltiger Austausch ohne Netz – Workshop und Markt

Informationsaustausch mal ohne Tastatur und ohne Netz. Wie war es so, letztes Wochenende im Kekko-Kreativraum? Definitiv anderes! Viel Vorbereitung, viel zu schleppen und aufzubauen. Keine Ahnung, wer wirklich kommt und mit welcher Intention.

Gekommen sind Leute, die sich größtenteils nicht in sozialen Netzwerken bewegen und schon jetzt umweltbewusst leben. Viele waren auf der Suche nach Antworten, wie sie oftmals angeregt durch den Film Plastic Planet, mit dem plastikfreien Umstellungsprozess starten könnten. Zusammengefasst könnte man sagen: interessiert am Erfahrungsaustausch und für Neues offen. Eine tolle Basis also.

Los ging es mit dem Nachhaltigkeitsmarkt um 11 Uhr…

Nachhaltigkeitsmarkt Foto tinte Nachhaltigkeitsmarkt Tombola Nachhaltigkeitsmarkt keramik

… und weiter mit dem Workshop um 14 Uhr.

Papiertüten falten 11/15 Mülltüten

Als lockeres „Aufwärmtraining“ stand das Basteln von Mülltüten aus altem Zeitungspapier auf dem Programm. Eigentlich zu simpel um thematisiert zu werden, doch gerade so ein Einstieg hat sich als optimal erwiesen. Von der stabilen und saugfähigen kleinen Mülltüte waren wir zuerst nicht so begeistert. Zu klein erschien sie uns.  Und so war das gemeinsame Falten und Ausprobieren anderer Ideen eine logische Folge. Versionen einer Schultüte – oder eines großen Hutes, der spaßeshalber zum Papierschiff mutierte, sorgten für einen unterhaltsamen und produktiven Start.

Deo & Co Spüli & Co

Egal ob wir einen nach bananenriechenden Teig anrührten, Kartoffeln schälten, Efeu schnippelten oder die Einsatzmöglichkeiten von Stärke oder Natron im Visier hatten – es gab viel zu schütteln, zu erfragen oder anzufassen. Doch wohin mit den klebrigen Roggenmehl- oder den Natron-Stärke-Fingern? Vor lauter Neugier und Begeisterung fast vergessen. Ein unterbrechender Händewaschgang war also obligatorisch.

Auch blieb Zeit, Erfahrungen auszutauschen und Fragen zu beantworten. Dazu zählten zum Beispiel:

  • Was ist praktischer: Zahnputzpulver oder Zahnputzcreme?
  • Zahnpasta mit oder ohne Kurkuma?
  • Warum lieber Schlämmkreide als Heilerde verwenden?
  • Reicht vielleicht auch nur Birkenzucker oder das Ölziehen zur täglichen Mundhygiene aus?
  • Wirkt das einfache minimalistische Deo wirklich oder braucht man da nicht noch Duftstoffe?

1. Workshop 11:15Nach vier Stunden waren drei Shampoos, ein Duschgel, ein Deodorant, drei Spülmittel, zwei Waschmittel, die schnelle Etikettenentfernung, Flaschenreinigungstipps, sowie eine Zahncreme und ein Zahnpulver, aber auch Wachstücher und Klebestreifen besprochen und einige hergestellte Proben zum Mitnehmen eingepackt.

Mit Begeisterung, voller Tatendrang und Experimentierfreude löste sich die Workshop Gruppe dann auf. Teilweise endete der Austausch erst beim gemeinsamen anschließenden Kürbissuppenessen. Die mitreißende Liveband Combo Zeisig hat den erlebnisreichen Tag im Kekko-Kreativraum dann ausklingen lassen.

Feedback und Spaß am Machen

Ein großer Vorteil einer kleinen, regionalen Veranstaltung ist das sofortige Feedback und die Begeisterung, die einem entgegen schwappt. Im Netz erreicht man zwar sehr viel mehr interessierte Leute mit relativ geringem Aufwand, doch selten wird eine Rückmeldung gegeben. Text wird ja eher konsumiert und Kommentare, die quasi eine Spur im Netz hinterlassen, sind nicht jedermanns / -fraus Ding. Beides hat also seine Vorteile.

Ein ganz besonderer Moment des DIY Workshops wird mir ewig in Erinnerung bleiben, denn er endete in lautem, allgemeinem Lachen und spiegelte die Atmosphäre und die gerade verinnerlichten Informationen wieder. Auslöser war ein spontaner Gedanke zu einem Song über meinen Namen von Bodo Wartke, der auch prompt als musikalische Einlage folgte: „Claudia, Claudia…“. Anstelle des normalen Textes kam erst das Summen der Melodie und dann durch eine Spontaneinlage einer weiteren Person “ Claudia, Claudia, ist noch etwas Natron da?“. Ein schöneres Feedback kann man sich gar nicht wünschen. Und ja, Natron war noch reichlich vorhanden und wirklich essentiel! (Danke nochmals an die beiden Herren, für den Fall, dass ihr das jetzt lest.)

Hier auch ein dickes Dankeschön an Carmen, die die Räume zur Verfügung stellte und das Gesamtprogramm so perfekt aufeinander abgestimmt und organisiert hat.

Auch meine tatkräftige Unterstützung Sarah sollte bei der Danksagung hier nicht fehlen. Merci für Zahnpasta, Schlämmkreide und Co.

Weitere Aspekte und Ausblicke:

Unser Fazit: Definitiv ein Muss zur Wiederholung. Es gibt auch schon Optimierungsideen.

Workshop 11:15 Pinnwand

Zum einen war es schon eine geballte Ladung, die innerhalb der zur Verfügung stehenden vier Stunden aus Themenvorschlägen ausgewählt wurde oder sich als schnelle Info nebenbei noch angeboten hat. Für die teilnehmenden DIY-Freaks sicher eine geniale Mischung zur Erweiterung und zum Erfahrungsaustausch. Für echte Newcomer, wie einen Teilnehmer, der gerade erst durch den erwähnten Film motiviert wurde, stellten so viele Information jedoch eher eine Überflutung dar, die erstmal verdaut werden muss.

Zum zweiten wurden folgende Rückmeldungen und Anregungen geäußert: Eine Organisatorin des Vereins Katzentatzen, die für das leibliche Wohl des Nachhaltigkeitsmarkts gesorgt hat, meinte dass in ihrer Gegend gerade solche Informationsveranstaltungen auf Begeisterung stoßen würden.

Und nicht nur die Besitzerin eines kleinen Ladens mit nachhaltigen und fairen Kinder-Textillien namens MIRAMU, die am Nachhaltigkeitsmarkt mitausstellte, hat ihr Interesse zu weiterem Erfahrungsaustausch bekundet.

Weitere Workshops bzw. auch eine Art Stammtisch zum regionale Austausch in München und Umgebung sind nun angedacht. Bei Interesse bitte melden, damit wir Euch zu gegebenem Zeitpunkt direkt  informieren können. Wir suchen also Raum und Zeit und bleiben am regionalen Austausch dran.

Grüße Claudia

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Weitere Infos und jede Menge Interaktion findet Ihr auch auf der Facebookseite “Finding Sustainia“, über Twitter unter @Finding_S und über den Blog der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome

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