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Santa bei #FutureWoman: Immer mehr Menschen suchen nach dem Sinn in Ihrem Tun – ich helfe dabei diesen zu finden

Als Gründerin des Think & Action Labs Finding Sustainia schreibe, unterrichte und berate ich rund um nachhaltige Themen, so auch zum Thema Glück, das ich als Voraussetzung für eine nachhaltigere Welt sehe.
Seit jeher ist mein Ziel, herauszufinden, wie wir ein gutes Leben im Einklang mit unseren zur Verfügung stehenden Ressourcen führen können. Diese Erfahrungen habe ich dann versucht, so ehrlich und authentisch wie möglich, zu teilen – und das hat sich ausgezahlt.

 

 

Als Kind einer indisch-deutschen Familie bin ich früh mit nachhaltigen Themen in Berührung gekommen. So habe ich zum Beispiel als Schülerin in einem Eine-Welt-Laden ausgeholfen. Damals lag mein Fokus also eher auf Fairtrade.
Als Jura-Studentin mit einem Schwerpunkt auf EU- und Umweltrecht habe ich dann eine enge Familien-Freundin, „Tante Caroline“, immer wieder auf einem Bio-Bauernhof im Frankenland besucht und dort auch einem Vortrag von Percy Schmeisser zu seiner Anti-Monsanto-Klage beigewohnt. Beide Erfahrungen haben mich tief bewegt – in meinem privaten Wirken und Konsum wie auch in meinem Bedürfnis, mich auch beruflich nachhaltigen Themen zu widmen. In die Gründung von Finding Sustainia bin ich dann jedoch mehr oder weniger rein geschlittert. Ich wollte schon immer etwas tun, das mich mit Sinn und Freude erfüllt. Früher dachte ich allerdings, das ginge nur im Ehrenamt, neben einem Job. Irgendwann habe ich mich mit dem japanischen Konzept „IKIGAI“ („Grund morgens aufzustehen“) auseinander gesetzt und verstanden, dass die Energie viel besser fließt und mein Einsatz effizienter ist, wenn ich beides verbinden kann. Und das läuft bei mir mittlerweile gut so.
Denn inzwischen bekommt Nachhaltigkeit auf vielen verschiedenen Ebenen eine immer größere Bedeutung. Es gibt immer mehr nachhaltige Produkte und Menschen, die darauf achten, was sie einkaufen. Weiterhin merke ich auch einen allgemeinen Bewusstseins-Wandel und eine Suche nach mehr Achtsamkeit und dem Essentiellen im Leben.
Eine große Hürde, die ich dabei leider nach wie vor sehe, ist FOMO – the Fear of Missing out (Deutsch: Die Angst etwas zu verpassen) – und der innere Schweinehund, der Wandel erst einmal per se doof finden will. „Ist mein Leben noch interessant, wenn ich wenig bis gar nicht fliege?“ „Schmeckt mir mein Brot ohne Schinken?“ Das fängt bei Individuen an und ist in Unternehmen nicht anders. Da kommen eher so Ängste wie „Bin ich dann noch rentabel?“ Jeder hat einen anderen Schweinehund. Leider steht dieser uns und unserem Planeten sehr im Wege. In meiner Arbeit zeige ich gerne, dass es 1. nicht um ganz oder gar nicht geht, dass 2. weniger mehr ist, dass 3. nachhaltige Umstellungen in den meisten Fällen einen Mehrgewinn bedeuten und vor allem, dass es 4. einem ein gutes Gefühl gibt und einen glücklich machen kann, wenn man etwas Gutes tut. Letzteres unterschätzen wir Menschen leider viel zu oft. Ich lade jeden dazu ein, sich einmal darauf einzulassen und es zu versuchen. Denn unser Planet und die zukünftigen Generationen sind es wert.

Weitere Infos und jede Menge Interaktion zu den Themen Nachhaltigkeit und Zufriedenheit findet Ihr auf unserer Facebookseite “Finding Sustainia“ und bei Twitter unter @Finding_S.

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