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Chat zum Sonntag, No. 58 – Meyer & Meyer

Anna: Santaaaaaa, my dear! Ich habe das Gefühl, dass mal wieder ein Sonntagschat her muss.

Santa: Oh ja, besonders weil wir uns dieses Jahr weder kurz vor Weihnachten noch vor Silvester gesehen haben. Hat mir schon arg gefehlt.

Anna: Ja, mir auch. Und besonders während meiner 5 Tage Internet- und Handyabstinenz habe ich dauernd an dich gedacht und aufgeschrieben, was ich dir alles sagen wollte. Ich hatte am Ende eine lange Liste mit Notizen für meine Schwester und eine für dich. Ansonsten ist es mir gar nicht so schwer gefallen mit dieser digital diet.

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Santa: Ich habe dich sehr vermisst! Allerdings waren deine handschriftlichen Messages absolut Gold wert. Das zeigt, wie sehr es sich lohnt, mal ein kleines Briefchen zu schreiben.

Die Macht der Gewohnheiten

Anna: Ich lese gerade das Buch “Better than before” von Gretchen Rubin, das Diana mir empfohlen hat. Und es passt so unglaublich gut zu dem was wir hier machen!

Santa: Stimmt, unsere Challenges sind ja eigentlich nichts anderes als die Übung von neuen Gewohnheiten.

Anna: Eine besondere Erkenntnis, von der Gretchen Rubin immer wieder spricht ist, dass Handlungen, sobald sie zu einer Gewohnheit werden, keine Willensstärke mehr erfordern. Sie sagt, dass Leute mit guten Gewohnheiten also nicht unbedingt total willensstark sind. Du weißt ja wie oft Leute uns sagen: dafür habe ich keine Zeit, das ist mir zu lästig, aufwendig, etc.

Santa: Ja, genau. Und wir haben selbst schon gemerkt, dass es nicht schwieriger ist, z.B. Reste zu verwenden oder weniger verpackt einzukaufen, wenn man weiß, wie. Und durch unsere neuen Gewohnheiten spart man sogar viel Zeit, Geld und Ressourcen.

Anna: Genau – ein Win Win Win Win! Man braucht Willensstärke, um erst einmal etwas anders zu machen.

Santa: Willensstärke oder eine Challenge. Also Druck! Haha…

Anna: Ja, genau! Sie sagt auch, dass manche Leute besser über gute Argumente, andere über “Gruppenzwang”, etc. zu gewinnen sind. Also jeder entwickelt Gewohnheiten unterschiedlich, aber immer braucht es Willensstärke, sie eine Weile beizubehalten. Aber DANN, wenn es Gewohnheiten geworden sind, dann brauchst du keine Willensstärke mehr. Dann kannst du sie wieder für etwas Neues einsetzen. Ist das nicht genau das, was wir auch gemerkt haben?

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Santa: Ja, vieles ist uns schon so in Fleisch und Blut übergegangen und wenn das eine Thema einigermaßen verinnerlicht ist, geht’s mit dem nächsten weiter.

Anna: Exactly! Bei uns ist es allerdings einfach so entstanden. Und JETZT… da-da-da-da… dank Gretchen Rubin haben wir auch ein Konzept. Sie zitiert zum Beispiel eine Studie, nach der Studenten, die gewöhnlich gesund frühstücken in Stresssituationen nicht auf einmal schlechter frühstücken. Gerade in Stresssituationen bleibt man seinen Gewohnheiten treu. Und es ist nicht so, dass man immer in schlechte Gewohnheiten verfallen muss, wenn man im Stress ist.

Santa: Stimmt! Mein gutes Frühstück mache ich mir immer – da kann die Welt untergehen. Aber es klappt nicht mit allen Gewohnheiten. Stricken und bestimmte Handarbeiten finde ich spannend, aber ich komme irgendwie innerlich nicht dazu.

Anna: Najaaaaa, gut. Es ist eben die reine Lehre, die Gretchen beschreibt. Und sie schreibt, dass sie sich notiert, was sie gerne zur Gewohnheit machen möchte und das dann nachhält.

Santa: Ach, und danach hattest du bei Twitter gefragt? Nach einer Tabelle für sowas?

 

We love social media

Anna: Ja genau, es ist der absolute Wahnsinn! Ich habe mich gefragt, ob sie wohl einfach ein Blatt Papier nimmt oder eine Tabelle oder sonstwas. Habe auch versucht, was im Internet zu finden, allerdings nur Apps gefunden. Da gibt’s jede Menge. Also für alle, die sowas übers Smartphone machen möchten – da gibt es viel Auswahl. Naja, auf jeden Fall habe ich dann bei Twitter gefragt, ob jemand eine Druckvorlage für sowas hat… ich würde gerade “Better than before” lesen. Und SIE hat geantwortet. Gretchen herself!!! Wow. Und sie hatte sogar was. Hier!

Santa: Yes, it’s a globalised world.

Anna: Ja und gerade über soziale Medien rücken wir echt zusammen. Wahnsinn. Vielleicht macht es auch ein Mitarbeiter oder so für sie, aber dennoch. Ich wurde umgehend bedient. Nice!

Santa: Und was genau hast du dir da ausgedruckt?

Anna: Naja, ihre Vorlagen haben nicht so ganz gepasst und ich hab mir nun selbst eine einfache Tabelle gebastelt. Ich versuche diesen Monat mal mit Petros Haffenrichter ein 27-tägiges Meditationsprogramm zu durchlaufen. Ich glaube, die anderen Gewohnheiten werde ich ein paar Monate verfolgen, aber Meditation erstmal nur für einen Monat, deshalb “This month’s habit”. Ich bin bisher nie richtig warm geworden mit Meditation, aber ich möchte es doch gerne nochmal versuchen. Was sagt Mrs Hindu-Meyer zu diesem Thema?

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Santa: Hindu-Meyer findet, es ist den Versuch mehr als wert. Meditationen sind mir früher, bevor ich Kinder hatte, leichter gefallen. Im Moment könnte ich nicht einfach abschalten bzw. wüßte nicht, wie ich mir die Zeit und den Raum dazu nehmen könnte. Aber wenn ich beim Yoga bin, dann erreiche ich durch eine Abfolge sehr ähnliche Effekte.  Und genau das habe ich mir für das neue Jahr vorgenommen. Zeit für Sport und mich, ganz ohne Handy.

Anna: Nice! Als Mutter absolut wichtig, stelle ich mir vor.

 

Unterschiedliche Strategien für unterschiedliche Menschen

Anna: Auf meiner Liste habe ich jetzt auch nur kleine Sachen für mich persönlich. Größer und wichtiger ist ja, was wir uns als FindingSustainia-Team vornehmen. Und da fand ich es spannend, dass Gretchen Rubin auf unterschiedliche Strategien für unterschiedliche Menschen hinweist.

Santa: Zum Beispiel?

Anna: Sie sagt, dass manche Leute eher kleine Ziele und andere eher große Ziele besser verfolgen. Außerdem dass manche besser keine Ausnahmen machen sollten und für andere Ausnahmen ganz wichtig sind. Und ich weiß ganz genau zu welcher Kategorie wir beide zählen! :-)

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Santa: Haha… Ja, vielleicht wäre es besser, wenn wir unterschiedlicher wären, dann könnten unsere Leser sich an einem von uns orientieren.

Anna: Ja, aber wahrscheinlich gibt es so viele Facetten und ich hoffe mal, dass allen klar ist, dass unsere Challenges so offen sind, dass jeder sie umsetzen kann, wie’s am besten passt. Wir geben ja nur Anregungen.

 

Danke sagen

Anna: Jetzt sind wir direkt mit meiner Lektüre eingestiegen. Ich wollte mich doch noch bei Dir für die wunderbaren Worte des Dankes bedanken. Ja, für Dank bedanken. Das ist überhaput das Allertollste.

Santa: Ja, ich bin wirklich dankbar und absolut geplättet… wenn ich nur an das alles denke, was wir zusammen gemacht und geschafft haben, kriege ich eine Gänsehaut.

Anna: Ich bin auch sehr dankbar für die letzten zwei Jahre, die ich sehr mit dir genossen habe. Und unser Team wächst und wächst. 2016 sollte also noch größer und besser werden.

Santa: Es ist auch echt toll, einander live zu begegnen. Claudia und ich haben am 31.12 gemütlich geluncht. Das war großartig.

Anna: Ich wäre sehr gerne dabei gewesen. Next time!

 

Neujahrsvorsätze

Anna: Ein weiterer Vorsatz ist auf jeden Fall, nicht überall zu spät zu kommen. Drück mir die Daumen, dass ich das schaffe.

Santa: Tja, und ich habe unseren Chat auch noch fast verschlafen. Bin gerade so sehr im Slow Modus, dass ich den Tag vergessen habe. Sorry! Und möchtest du noch etwas ändern?

Anna: Mehr lesen. Unbedingt. Romane und andere Blogs und politische Analysen. Und weniger News. Und was ich nicht schaffe, schaffe ich eben nicht. “Don’t let the perfect be the enemy of the good.” Merci Voltaire :-).

Santa: Absolut…was wir schaffen, schaffen wir!

Anna: Ach ja, eine Frage hatte ich noch an dich. Findest du unseren Begriff “Sonntagschat” weiterhin gut oder was würdest du von “Challenge Chat” halten? Klingt auch sehr gut und passt natürlich so schön zu uns, unserer Challenge Methodik und überhaupt…

Sonntagschat 58Santa: Mmmhhh, schwierig… immer her mit euren Meinungen. Wir wollen in der Kommentarfunktion unten lesen, was ihr lieber mögt. Sonntagschat oder Challengechat?

Anna: Gute Idee! Und ich freue mich schon riesig auf unsere zwei neuen Themen, die wir für die nächsten Wochen geplant haben. Liebe Leserinnen und Leser, ihr dürft gespannt sein! Also, damit ich nun nicht schon wieder zu spät komme, müsste ich jetzt auch mal dringend loooooos! Ohoh… ich glaube, es ist schon wieder passiert. Aber es ist einfach noch nicht zur Gewohnheit geworden. Urgghhhh… Ich habe mal gehört, dass Leute, die immer zu spät kommen, oftmals den Weg nicht miteinplanen. Also that’s totally me. Um 15 Uhr bin ich verabredet. Um 15 Uhr bin ich auch fertig. Aber eben noch nicht am Treffpunkt. Arrrrggghhh…

Santa: Byebye, Anna! Bis bald und in alter Frische… und allen, die das hier lesen, ein frohes neues Jahr…

Anna: … mit vielen nachhaltigen Erlebnissen.

 

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Weitere Infos und jede Menge Interaktion findet ihr auf unserer Facebookseite “Finding Sustainia“ und bei Twitter unter @Finding_S.Wir freuen uns auch, wenn ihr euch in der rechten Spalte unseres Blogs für unseren Newsletter anmeldet. So bleiben wir gut verbunden.

47 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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  39. Hallo Santa und Anna

    Ich finde es auch gut, dass es eine Regelmäßigkeit gibt mit dem Sonntagsachat. Aber ich dachte gerade, dass ich auf jeden Fall einen Challengechat auch sehr gut finde, denn so ein Zwischenstand bei einem neuen Projekt ist auch sehr gut. Vielleicht beides? Muss ja nicht so lang sein der Challengechat. Herzliche Grüße von Britta

    Antworten

    • Liebe Britta, danke fuer deinen Input! Wir haben uns dazu entschieden, beides zu machen…einen regelmaessigen Challengechat und dann noch das Sonntagschatformat. Herzliche Gruesse zurueck! Santa

      Antworten

  40. Hallo Anna,
    wäre auch richtig nett gewesen mit dir zu lunchen :-) lass es uns das nächste mal versuchen.
    Auf die Frage Sonntags- oder Challengechat würde ich bei Sonntagschat bleiben. Sonntag klingt so schön relaxed und ist für all die, die nicht täglich online sind ein sicherer Garant, dass am Sonntag ein Chat da ist.
    Grüße Claudia

    Antworten

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