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Chat zum Sonntag, No. 27 – Meyer&Meyer

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05.07.2014 10.39 – 11.45

Santa: Regionale Grüße nach Düsseldorf! How are you doing living the regional life?

Anna: Die allerbesten Grüße zurück… es läuft… auch bei mir. Aber so langsam wird mir erst bewusst, um wie viele Extras es wirklich geht! Und bei dir?

Santa: Hier geht es eigentlich wie immer, nur halt ohne diese Extras. Mein Mann hat doch letzten Sonntag tatsächlich 5 Avocados aus Spanien gekauft, die ich heute dann doch verarbeiten sollte.

Anna: Ja, so bewusst waren einem die Extras vorher nicht. Vielleicht bei Tropenfrüchten, aber beim Thema Gewürze ist unsere Challenge schon eine Herausforderung bzw. Umdenken.

Santa: Haben gerade Besuch über’s Wochenende. Beim Kochen komme ich gut mit den frischen regionalen Kräutern aus und kann es mir kaum mehr ohne sie vorstellen, aber ich habe doch tatsächlich ein Mal automatisch zum Curry gegriffen. Sorry- it’s in my genes.

Anna: Bist halt unser indischer Meyer. Habe auch mit Freude meinen letzten Ingwer verbraucht. Wegeschmeissen ist ja im Sinne keiner unserer Challenges.

Kein-Konsum Konsum: Santa goes Anti-Café

Taken from Anti-Cafe website www.anticafe.fr

Santa: Stimmt. Was mich besonders umtreibt ist Konsum bzw. Kein-Konsum Konsum. Ich wohne in einer kleinen Wohnung mittem im Zentrum in Paris und mir würde die Decke auf den Kopf fallen, wenn ich nicht einmal raus könnte, denn wirklich alles kostet Geld und/oder bedeutet Konsum. Klar, Aktivitäten wie Spielplatz oder Spielgruppen mit Eintrittsgeld oder Joga – also bezahlte Zeit ohne Zeug – nehme ich in Anspruch, aber am PC arbeiten ohne Konsum geht kaum. Ich habe schon öfter einen Espresso und vielleicht etwas zu Essen bestellt, ohne Hunger oder Durst zu haben, sondern nur für die Berechtigung für meinen Aufenthalt in einem Café und Wifi. Das stört mich seit unseren Challenges zunehmend. Bio on a Budget hätte ich nur deshalb nicht auf längere Sicht glücklich in Paris durchgehalten.

Anna: Ja, das kann ich mir vorstellen. Es ist ja auch die soziale Komponente, die immer mehr in einem konsumorientierten Kontext statt findet und es ist vor allem in großen Städten gar nicht so einfach, Alternativen zu finden. Das Wetter ist ja auch nicht immer Park geeignet.

Santa: Inez, du weißt, die nette Bloggern, die ich im Zug kennengelernt habe, hat mir das Anti Café in der Nähe vom Louvre vorgeschlagen. Und dort zahlt man pro Stunde – 4 Euro in der ersten Stunde, danach weniger – und kann so viel oder wenig Kaffee, Kuchen, Brot, Müsli, Salat oder was auch immer konsumieren wie man will. Man kann da auch scannen und drucken.

Anna: Ein Anti-Café?

Santa: Und im Gegensatz zu den normalen Pariser Innenstadt Cafes ist dort auch ein wenig Platz, es sich gemütlich zu machen.

Anna: Ja, das klingt tatsächlich nach einer guten Erfindung. Mit einem Kaffee in drei Stunden fühlt man sich doch meistens irgendwie schlecht…

Santa: Man wird eingeladen zu bleiben, gerne auch ohne Konsum. Und man selber hat dann nicht dieses schlechte Gewissen, dass man das Café prellt. Das Anti-Café passt auch deshalb zu fast jeder unserer Challenges. Ich werde da jetzt bestimmt öfter hingehen und einfach Leitungs-Wasser oder heisses Wasser trinken. Man darf sich auch Essen mitbringen.

Kaffee – Sucht sucht Alternativen

Anna: Aaaaaaaaaaaaaahhhhhhhhhhhhhhhhh, jetzt reden wir schon in den ersten drei Minuten von Kaffee! Ich versuche seit Beginn unserer Challenge so wenig daran zu denken wie möglich. Es fällt mir nähmlich wirklich sehr, sehr schwer keinen Kaffee zu trinken.

Santa: Diana hat in den letzten Tagen auch unter Kaffeeentzug gelitten. Ich hoffe, es geht ihr jetzt besser. Richtig toll, dass sie trotzdem weiter macht.

Anna: Kaffee verbinde ich einfach mit so viel Gutem. Aber wir haben sie nun mal erfunden, unsere lokal-regionale Challenge und ein Selbstversuch mit lauter Ausnahmen bringt sicherlich weniger an Erkenntnisgewinn als der Zwang nach Alternativen zu suchen. Ich muss mir dringend so einen Dinkelkaffee kaufen. Oder einen Kaffee aus Löwenzahnwurzeln?!

Santa: Das kann ich gut verstehen. Nachmittags kam bei mir in den ersten 3 Tagen auch ein Tief, aber jetzt geht es gut. Ich habe so einen Kaffeeentzug früher immer wieder mal gemacht und habe es nie bereut. Aber, seit der Schwangerschaft, bin ich auch nicht mehr so süchtig gewesen wie z.B. vor 8 Jahren oder so. Damas habe ich morgens schon auf leeren Magen starken Kaffee getrunken.

Anna:Sounds quite strange… aber wir sind ja für Experimente offen.

Anna: Hast Du noch andere Alternativ-Ideen?

Santa: Den aus Löwenzahnwurzeln hat Caroline m.A. nach. Gestern habe ich auch eine Email von Rubina erhalten, die jetzt auch mitmacht und selbstgemachten “fermentierten Brombeerblättertee und Löwenzahnwurzel- Muckefuck vom letzten Jahr auftrinkt”. Wir haben jetzt also eine weitere Mitstreiterin mit viel Ahnung.

Anna: Oh, das ist ja großartig!!! Welcome Rubina. Und überhaupt, das habe ich Dir noch gar nicht erzählt… auch Sibyll, Tom und Bea aus unserem Think Tank 30 machen mit.

Santa: Toll – the more the merrier!

Santa: Die Sache ist die, dass wir wahrscheinlich das Koffein vermissen und nicht nur unbedingt den Kaffee-Geschmack. Ein Arzt mit heilpraktischer Ausrichtung hat mir mal zu meiner Hochzeit der Kaffee-Sucht gesagt, dass man nur mit einem ungesunden, süchtigen Geschmack Kaffee am Morgen auf leeren Magen mögen kann. Klar, mittags zum runterkommen, kann man sich an Getreidekaffee oder Kaffeeersatz probieren. Um es sich sonst leichter zu machen, den Entzug besser zu überstehen oder einfach einen Ersatz zu finden, kann man zu Rosmarintee oder Essigwasser greifen, beide schmecken mir ganz gut. Beim Essigwasser geht es auch um die Dosierung und ein Schuss Apfelsaft überdeckt den Geschmack auch direkt. Bei dem Wetter finde ich es sogar erfrischend. Diana und Anna versuchen es mit Minztee.

Anna: Das nennt sich Timing. Svenja (@apfel_maedchen) hat uns gerade einen Link geschickt, wie man einfach DIY Süßlupinenkaffeee herstellen kann.

Santa: Ja, von Süßlupinen habe ich auch schon gehört. Man kann sie auch gut als Sojaersatz verwenden. Sie sind reicht an Eiweiß.

Anna: Was meintest Du eigentlich mit Hochzeit der Kaffee-Sucht?

Santa: Hoch-Zeit. Zu Zeiten, als ich dachte, dass mein Tag ohne gar nicht starten kann und ich mit leichtem Widerwillen den damals noch viel schrecklicheren Kaffee der Bahn zu trinken versuchte.

Anna: Ich trinke meinen ersten Kaffee eh nie vor dem Mittagessen. Da bin ich also safe.

Santa: Mittags ist die Kaffee-Versuchng bei mir auch am stärksten.

Anna: Ich habe einen sehr leckeren Apfelessig. Den werde ich mal ausprobieren, wenn Du meinst, dass es wach macht. Ich bin schließlich am absoluten Endspurt meiner Masterarbeit. Am Montag gebe ich aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaab!

Santa: You are great! Das muss ein wunderbares Meyer-Gefühl sein. Und Mitte Juli feiern wir es in Auhausen mit einem Hesselberger Apfel-Holler-Secco aus Fallobst gebraut! Und um dir deinen Apfelessigtrunk noch schmackhafter zu machen: Apfelessig ist gut für´s Immunsystem, ein Fat-Burner, ist gut für die Haut (innerlich und äußerlich angewendet). Sogar approved by Hildegard von Bingen. Hier ist ein Link vom Zentrum der Gesundheit mit mehr Infos dazu.

Anna: Und unsere Green Smoothies machen einen auch frischer. Vielleicht kann man da ja auch einen Schuss Essig hinzufügen?

Santa: Auf jeden Fall. Am besten macht man den Smoothie jetzt erst recht mit vielen frischen Kräutern wie z.B. Rosmarin, um in Gang zu kommen. Mit ihnen bin ich überhaupt dazu gekommen, zum Frühstück keinen Kaffee mehr zu wollen.

Anna: Andrea hat schon recht, dass wir Teilnehmer schon viel um dieses bittere Gebräu kreisen. In diesem Blog- Beitrag erzählt sie uns, wie sie einen Salat mit marinierten und gebackenen Rote Beeten & Zucchini mit geschmorten Frühlingszwiebeln und Heidelbeeren macht. Hmmm, lecker!!!

Meyer&Meyer: Widerstand – Selbstzweifel

Anna: Auf der anderen Seite bin ich diesmal bei der Arbeit auf jede Menge Unverständnis gestoßen. Das hatte ich, ehrlich gesagt, gar nicht so erwartet.

Santa: Hmmm, das tut mir leid! Das ist mir bisher noch nicht passier, aber vor 4 Jahren an der Uni, als ich versucht habe, nur Bio-Fleisch zu essen, hatte ich mal so eine Erfahrung, dass drei Mitstudenten sich schon ganz schön hämisch über mich ausgelassen haben. Das hat mich damals ganz schön getroffen, weil es ja doch komisch ist, auf so offene Feindseeligkeit zu stoßen. Lustigerweise hat einer von ihnen dann auch angefangen, darüber nachzudenken, auch “mehr” auf bio umzusteigen, sagte er mir Jahre später.

Anna: Ich bin mir auch nicht sicher, was genau hinter der wirklich harschen Kritik stand. Eine Erklärung ist natürlich, dass sie so langsam einfach genervt sind von mir und meinem großen Experiment. Ich werde mich also ein wenig zurückhalten und etwas dosierter berichten. Aber ein Kollege sagte zum Beispiel: “Ich lasse mir doch nicht vorschreiben, von wo mir das Mineralwasser am Besten schmeckt.” Ganz ehrlich, ich habe die sehr unterschiedlichen Geschmacksnuancen von Mineralwasser bisher noch nicht für mich erfassen können… Ich schätze, es geht dabei eher um die Angst vor Einschränkungen, Bevormundungen, etc. Anders kann ich mir auch nicht erklären, dass die Grünen durch ihren Vorschlag einen Veggie-Tag einzuführen, auf so riesengroße Kritik gestoßen sind. Faktisch kann es doch nicht wirklich ein Problem sein, an einem Tag auf Fleisch zu verzichten. Ich glaube, es ist einfach die Vorstellung der fehlenden Wahlfreiheit, die verrückt zu machen scheint.

Santa: Vielleicht ist es so etwas. Ich bin auch manchmal erstaunt, wie emotional einige beim Thema Ernährung oder Konsum werden. Als ich mich mal mit einer Freundin darüber unterhielt, dass ich versuchte, mir nur noch Bio-Schuhe zu kaufen (auch wieder Jahre her), sagte sie fast ein wenig überheblich, wieso sie denn mehr Geld dafür ausgeben sollte? Was mich daran so erstaunte, genauso wie bei dem Verhalten meiner Kommilitonen, dass ich ja nur von mir sprach, aber sie es direkt als General-Affront ansahen.

Anna: Ja, stimmt! Also diese Erfahrung mache ich auch so, so oft. Ich spreche von mir. Und dann geht’s rund… interesting, wirklich. Psychologen dieser Welt, klärt uns auf… was ist da los?

Santa: Aber vielleicht ist so etwas, dass man aus seiner Komfort-Zone rausgeholt wird, wenn man mit bewussterem Verhalten konfrontiert wird und erst einmal abwehrend reagiert. Ich selber will auch gar nicht (mehr) missionieren, aber ich möchte mich auch nicht total verstecken müssen für das, was ich mit Begeisterung und Freude tue.

Anna: Unser Chat ist diesbezüglich auf jeden Fall eine tolle Erfindung. Nur wer mag, kann ihn lesen. Und wir werden los, was uns bewegt.

Santa: Das Interessante ist, dass mir durch diesen Selbstversuch erst auffällt, wie wenig Wahlfreiheit man hat, wenn man ein “anderes” Lebensmodell haben und z.B. auf Plastik o.a. verzichten möchte. Die Einschränkungen sind mal “nur” sozial und dann auch wieder gesetzlich, wenn es um Hygieneverordnungen geht.

Anna: True! Zum Glück gibt es so viele uns gut gesinnte Leute, die sogar mitmachen und uns begleiten. Hast du schon gesehen, dass OstSinn auch nun die Schweizer zu unserer Regional-Challenge aufgerufen hat in ihrem Newsletter?

Santa: Ich habe mich auch riesig gefreut. Uuuund, wir treffen uns bald in Auhausen, einer Hochburg der Regionalität.

Anna goes Gardening: Kräuter & super dooper Gerstengras – Super Foods aus der Region

Anna: Auf Auhausen freue ich mich riesig!!! Und auch bezüglich frischen Kräutern habe ich Neuigkeiten. Ich werde ein großes Balkonbeet anlegen. 1,20 x 60 cm. Schon ausgesucht. Wir holen es wahrscheinlich am Dienstag und dann geht’s los! Bin schon in heller Vorfreude. Und brauche dringend gute Beratung. Sicherlich gibt es auch zu diesem Thema wieder die tollsten Blogs. Ab Dienstag gehe ich auf die Suche.

Santa: Du kannst in deinem Beet vielleicht auch Gerstengras o.a. anbauen. Ist auch super im Smoothie und für dich.

Anna: Ja, her mit den Tipps. Ich habe nur mal Gerstengras gemahlen im Reformhaus gesehen. Sehr teuer und irgendwie komisch, dachte ich mir. Ich mag’s lieber frisch.

Santa: Ich auch! Das Pulver ist ganz okay, vor allem wenn man auf Reisen ist, aber die wahren Super Foods brauchen gar nicht teuer oder aus fernen Ländern zu sein. Es ist krass, wieviel wir wegschmeissen von Obst und Gemüse und auch Fleisch oder anderen tierischen Produkten. Vieles von diesem Müll wäre super für uns. Wahre Super Foods!

Anna: Letzens habe ich frische Erdbeeren für Gäste gemacht und all die grünen Blätter abgeschnitten. Obwohl nichts dran war. Also nichts faul oder so. Von einer ganzen Schale Erdbeeren kam einiges zusammen und ich habe es dann mit ein wenig Sojamilch püriert. Ein köstlicher Smoothie, aus etwas, dass bisher immer und immer und immer einfach im Müll gelandet war.

Santa: Ich liebe “Abfall”-Grün Smoothies.

Santa: Gerstengras (oder von Weizen oder Roggen) ist sehr ergiebig und wächst auch schnell nach. In Gerstengras ist mehr Kalzium als z.B. in Kuhmilch, viel Vitamin C, Eisen, Kalium und B-Vitamine, auch B12! Und viele Minerstoffe, Enzyme und natürlich auch Chlorophyl. Ich kann es nur empfehlen im Smoothie.

Anna: Wow! Her damit! Ob ich es vom Samen aus züchten muss oder ob ich schon einen fertigen Setzling irgendwo her kriege, was meinst Du? Ich schaue mich mal um.

Santa: Auf dem Bio-Markt hier kann man schon welches in der Erde kaufen. Bei mir geht es immer wieder ein, weil ich zu wenig Licht habe und oft nicht zu Hause bin,deswegen kaufe ich es nicht mehr, aber sonst hält es richtig gut. Samen dürften kein Problem sein. Vielleicht gibt es ja in deiner Nähe einen Bauern, der Gerste anbaut.

Wochendend & Sonnenschein

Anna: Santa, ich muss so langsam wieder an die Arbeit. Was hast Du dieses Wochenende geplant?

Santa: Bio-Markt, Joga und viel Entspannung. Mit unserem Besuch gehen wir heute auch zu einem Marionetten-Theater im Jardin du Luxembourg.

Anna: Bin gerade gestern wieder über www.tauschticket.de zwei Wanderkarten aus Österreich losgeworden. Und dafür konnte ich das “Ayurveda nach den deutschen Jahreszeiten”-Buch anfordern. Great deal!!!

Anna: Mmmhhh, das klingt toll. Solche Wochenenden werde ich auch bald wieder haben. Ist schon echt anstrengend gerade. Aber nicht mehr lange…

Santa: Genau- nicht mehr lange, Anna! Bald hast du den Master in der Tasche, Meyer! So ein Kurz-Tripp-(Besuch) mit Kleinkindern ist übrigens viel besser, wenn man sich nicht verplant und eher versucht, kindergerecht zu bleiben. Sonst ist Frustration und Stress nur vorprogrammiert. Stichwort: Minimalismus!

Anna: Na, Du musst es wissen. Als Mutter und stetig Reisende. Hast Du mein Buch schon angefangen zu lesen? Die Kunst des Reisens. Ich glaube, es wird Dir gefallen.

Santa:  Ich gestehe, ich werde es wohl erst im Sommer anfangen können. Jetzt gerade behaupte ich mich in der Kunst des Meyer-Mutterseins.

Anna: Im Sommer? Na, der hat doch schon lange begonnen! Aber ein gutes Buch ist auch gut für den Herbst!

Santa: Das stimmt. Ein gutes Buch passt zu jeder Jahreszeit.

Minimalismus & Regionalität

Anna: Hast du irgendwelche neuen Erkenntnisse am Tag 5 der Regio-Challenge?

Santa: Hmmmm! Erst einmal fiel es mir schwer, mich von dem Minimalismus&innere Nachhaltigkeit Teil der letzten Challenge zu lösen und in der regionalen Challenge anzukommen, aber jetzt bin ich total gespannt, was für regionale Erfahrungen wir mitnehmen werden. Meistens nehmen die Challenges ja eine eigene Dynamik ein und vermitteln uns neue Erfahrungen und Kontakte. Und innere Nachhaltigkeit und Minimalismus bzw. die Suche danach nehme ich einfach weiterhin mit.

Anna: Ich auch, auf jeden Fall. Der Beitrag von Ronald von Sinnmacht zum Thema Balancismus ist sehr interessant. Balancismus passt sehr gut zu unserer Suche nach innerer und äußerer Nachhaltigkeit.

Santa: Ich finde den Artikel auch sehr inspirierend. Die Frage nach dem richtigen Maß, um unsere wirklichen körperlichen und seelischen Bedürfnisse in Einklang mit unseren Ressourcen und denen der Umwelt zu befriedigen – eine große, aber wundervolle Herausforderung. Kein-Konsum-Orte sind für mich die neueste Entdeckung, um meinem Geist und meiner Seele neue Nahrung zu geben. Am Samstag habe ich etwas Grossartiges entdeckt. An der Seine, am Quai Saint-Bernard findet fast jeden Abend Salsa, Tango und Rock´n´Roll statt. Dazu trifft man sich einfach, Leute bringen Musik und Essen und es ist eine richtig schöne gelöste Stimmung. Ich konnte es gar nicht glauben!

Santa: Dort werde ich mich auch abends öfter aufhalten. Zeit statt Zeug sehe ich für mich in dieser Challenge auch als einen wichtigen Aspekt an und Leichtigkeit.

Anna: Wow! Und es klingt immer so toll bei Dir: das Anti-Café am Louvre, Rock ‘n ‘Roll an der Seine. Demnächst komme ich Dich auch mal in Paris besuchen.

Santa: Ja, bitte! Das würde mich sehr freuen. Mit Anna herumspazieren. Hier gibt es viel zu entdecken, auch wenn man aufpassen muss, dass mir die Fülle und der Lärm nicht den letzten Nerv rauben. Ich bin hier selbst für meinen Ausgleich und Stille verantwortlich. Jetzt gerade gefällt es mir.

Anna: Jetzt geht es wieder an die Masterarbeit. Eeeeendspurt!

Santa: Ich wünsche dir noch gutes Gelingen im Endspurt! Bis bald!

Anna: A bientot!

 


 

tt30-logoWeitere Infos und jede Menge Interaktion findet Ihr auch auf der Facebookseite “Die Nachhaltigkeitschallenge 2014“, über Twitter unter @Finding_S und über den Blog der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome. Und ja, einen Hashtag gibt’s auch:#FS_NC14

 

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