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Das grosse Kräuterspecial – Auszugöle, Blütenhandcreme, Hydrolate & Lavendelstäbchen

Hallo ihr Lieben,

genießt ihr diesen Sommer auch so wie ich? Ich liebe diese Jahreszeit. Weil ich einfach so viel draußen machen kann. Wie siehts aus, hat jemand von euch schon einmal Auszugöle gemacht – oder Blütenhandcreme, erfrischende Hydrolate und Lavendelstäbchen? Die folgenden Rezepte passen sowohl zur Regio-, wie auch Plastikfrei- und Ursprungschallenge der Meyer-Damen.

Auszugöl

Auszugöle benutze ich gerne für die Naturkosmetik die ich selber herstelle. Das geht nähmlich wirklich richtig einfach und ich weiß genau, was drin ist und von wo die Pflanzen stammen, die ich verwende. Und jetzt ist genau die richtige Zeit für solche Sachen. Am besten ihr geht Pflanzen immer sammeln, wennn es trocken ist, richtig trocken, sonst besteht die Gefahr, dass die Pflanzen im Öl anfangen zu schimmeln und ihr könnt alles weg werfen. Es gibt zwei Methoden, ein Auszugöl herzustellen.

Die gemütliche Variante:

Ihr sucht euch ein Glas mit Schraub- oder Schnappverschluss. Dort hinein sammelt ihr Blüten von der Pflanze, von der ihr das Öl haben möchtet. Sehr gut geht das mit Ringelblumenblüten (nur die kleinen Zungenblüten, nicht der ganze Kopf), Lavendelblüten, Johanniskraut (auch da nur die Blüten und evtl die obersten Blättchen, siehe hier) und natürlich Rosenblüten (auch da nur die Blütenblätter). Am besten natürlich aus dem eigenen Garten, ungespritzt. Das Johanniskraut wächst ja eher selten im eigenen Garten, daher hole ich mir das immer vom Feldrand. Das Glas sollte zu 2/3 gefüllt sein. Dann gießt ihr mit gutem Öl auf. Sehr gerne natürlich die Bio-Variante von Raps, Sonnenblumen oder Olivenöl. Raps- und Sonnenblumenöl sind mir persönlich dabei lieber, da sie weniger Eigengeruch haben und regional erhältlich sind. Das Glas komplett mit Öl auffüllen, so dass die Blütenblätter komplett bedeckt sind. Dann gut verschließen und etwas schütteln. Das Glas an einen sonnigen Ort auf der Fensterbank stellen und täglich leicht schütten. Das bewirkt, dass die Blüten immer weider mit dem Öl gut durchmischt werden und hält die Gefahr der Schimmelbildung recht gering. Nach 3 Wochen könnt ihr dann das Mazerat durch ein Tuch abfiltern. Es bleiben einige Schwebstoffe im Öl, was ich aber nicht schlimm finde. Natürlich richt das von uns hergestellt Auszugöl bei weitem nicht so intensiv wie ein naturreines ätherisches Öl, die Herstellungsweise ist ja auch eine ganz andere. Aber die pflegenden Eigenschaften der Pflanze und auch etwas vom Duft sind in unser Auszuöl übergegangen, und das war ja unser Ziel.

Die schnelle Variante:

Manchmal habe ich aber einfach keine 3 Wochen Zeit weil ich jetzt sofort anfangen will und nicht erst ewig warten. Dann gibt es die Möglichkeit, einen Warmauszug herzustellen. Dafür brauchen wir ein Wasserbad, lauwarm reicht, sonst wird das Öl zu heiß und vernichten die pflegenden Inhaltsstoffe in den Pflanzen und die Blüten werden frittiert. Also, ein Wasserbad, eine Metallschüssel darauf, in die Schüssel ca. 20 g unserer frischen oder 10 g getrocknete Blüten und mit 100 ml Öl aufgießen. Das ganze ca. 30 Minuten bei geringer Hitze durchziehen lassen. Dann auch wieder durch ein Tuch abfiltern.

Am besten in eine dunkle Flasche abfüllen und dunkel und kühl lagern bis ihr das Öl braucht. Nicht erschrecken, das Johanniskrautöl wird richtig dunkelrot. Das muss genau so sein.
Und damit ihr gleich noch eine Anregung zur Verwendung habt: Die Blütenhandcreme

Dafür 100 ml Auszugöl (ich mische da sehr gerne ein bisschen Rosenöl, Lavendelöl, Ringelblumenöl) mit 10 g Bienenwachs in einer Schüssel, die ich über dem Wasserbad schmelzen lasse. Dann das Gemisch auf 35° C abkühlen lassen und wenn ihr möchtet noch einige Tropfen naturreines ätherisches Öl ganz nach eurem Geschmack darunter mischen. In vorbereitete, desinfizierte Behälter abfüllen, über Nacht auskühlen lassen und dann erst verschließen (ihr wisst ja, wegen dem Kondenswasser das sich sonst am Deckel innen bildet und den Inhalt ganz schnell verschimmeln lässt)

Hydrolate

Immer wieder brauche ich für meine Natrukosmetik Hydrolate oder einfach als erfrischendes duftendes Spray im Sommer. Mehr dazu gleich. Hydrolat ist quasi das “Pflanzenwasser” oder Kondenswasser, das bei der Gewinnung von ätherischen Ölen entsteht. In einer etwas einfacheren Form kann man das auch gut selber herstellen. Ihr benötigt dazu nur eine ausgediente Espressokanne für den Herd. Unten kommt wie üblich das Wasser rein. In das Sieb, in das normalerweise das Espressopulver kommt, fülle ich klein geschnittene Pflanzenteile (Pfefferminz, Rosenblätter, Lavendelblüten, Salbeiblätter, Duftgeranienblätter, Zitronenverbene, Melisse…). Dann schraube ich die Kanne ganz normal zu und stelle sie bei mittlerer Hitze auf den Herd. Das Wasser wird wie beim Espresso erhitzt und durch das Sieb nach oben gedrückt. nur dass dieses mal eben kein Espresso gebrüht wird, sondern durch den Dampf und das heiße Wasser die Zellstruckturen der Pflanzen aufgebrochen wird und das Wasser mit den Pflege- und Duftstoffen der jeweiligen Pflanze angereichert wird. Je nach dem, welche Pflanze ich verwendet habe, benütze ich das Hydrolat als erfrischendes Körperspray bei heißen Tempereaturen (Pfefferminz), als Raumduft (Duftgeranie), als Gesichtswasser (Salbei) oder ich verarbeite es in einer naturkosmetischen DIY Creme. In einem sauberen Glas gut verschlossen hält sich das Hydrolat einige Monate.

Manchmal habe ich jedoch so viel Pflanzenmaterial, da komme ich mit meiner Espressokanne nicht sehr weit. Das passiert vor allem, wenn ich die Durfgeranien zurück schneiden muss. Dann nehme ich meinen großen Nudeltopf, fülle in den Topf einiges an Wasser und setze das Nudelsieb ein. Das Sieb sollte das Wasser nicht berühren. In das Nudelsieb stelle ich ein Glas oder eine Tasse. Diese sollte den Topfrand nicht überragen. Dann fülle ich meine klein geschnittenen Pflanzenteile um das Glas herum und lege den Deckel verkehrt herum, also mit dem Griff nach unten (er sollt direkt über dem Glas sein) auf den Topf. Dann schalte ich den Herd ein auf mittlere Hitze. Das Wasser erwärmt sich und es passiert im Prinzip das Gleiche wie in der Espressokanne: der heiße Dampf steigt nach oben, bricht die Zellstrucktur der Pflanze auf, reichert sicht mit den Pflege- und Duftstoffen an und kühlt dann am Deckel wieder ab. Durch die schräge Ebene läuft das Kondenswasser dann direkt in das Glas ab und wird dort aufgefangen.


    

Lavendelstäbchen

Jetzt mal wieder etwas Kreatives. Der Lavendel ist ja fast schon am Verblühen. Bevor ihr ihn zurück schneidet, könnt ihr euch noch schnell eine kleine Erinnerung an den Sommer ins Haus holen. Und zwar ein Lavendelstäbchen. Dafür benötigt ihr Lavendelblüten, die ihr mit dem Stängel so lang wie möglich abzupft, mindestens 15 Stück. Ihr könnt auch mehr abpflücken, wenn die Stängel recht dünn sind. Die Anzahl sollte jedoch immer durch 3 teilbar sein. Und ihr braucht ein schmales Band, das etwa 3 mal so lang ist wie die Blütenstängel. Dann bringt ihr die Blütenköpfe alle auf die gleiche höhe und bindet sie mit dem Band direkt unterhalb der Blüten zusammen.

Das kurze Ende vom Band versteckt ihr etwas in den Blütenköpfen. Dann knickt ihr die Stängel über die Blütenköpfe.
      

Und dann verwebt ihr quasi das lange Ende vom Band mit den Lavendelstängeln und hüllt damit die Blütenköfe ein, führt das Band um die Blütenköfe herum. Immer drei oben, drei unten, drei oben, drei unten,…

Ihr könnt entweder nur die Blütenköpfe einhüllen und die Stängel natur lassen oder das Band bis ganz unten verweben, wie es euch besser gefällt.

Ich verteile die Lavendelstäbchen in meinem Kleiderschrank, im WC, im Flur. Sie gefallen mir, dieser altertümliche Charm. Und ich mag den Geruch.Lavendel vertreibt dazu auch noch Motten. Der Duft verfliegt allerdings mit der Zeit. Dann tröpfel ich etwas Lavendelöl oder wonach mir eben gerade ist (Rose, Litsea, Zitrone,…) darauf und lege sie wieder an ihren Platz.

Viele duftende Grüße

eure Stephanie

 


 

tt30-logoWeitere Infos und jede Menge Interaktion findet Ihr auch auf der Facebookseite “Die Nachhaltigkeitschallenge 2014“, über Twitter unter @Finding_S und über den Blog der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome. Und ja, einen Hashtag gibt’s auch:#FS_NC14

 

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