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Fastentees und ihre Wirkung

Die Frage, welche Pflanzen einen Menschen beim Fasten begleiten können, werden wir im folgenden Artikel beantworten.

Es gibt viele Teesorten, die sich zum Fasten eignen. Wir versuchen die Wichtigsten hier vorzustellen, können aber nicht alle, die in der Teefastenkur aufgeführt sind, behandeln. Wichtig ist, dass Sie den Genuss von „Muntermachern“ wie Kaffee, schwarzem oder grünem Tee möglichst reduzieren oder noch besser weglassen. Einen müden Kreislauf können Sie mit Wechselduschen oder kalten Waschungen anregen. Ein Rosmarintee eignet sich auch dazu. Täglich gehört Bewegung an der frischen Luft oder ein Spaziergang im Wald bzw. im Park dazu. Und das natürlich unabhängig vom Wetter!

Fasten Teesortensammlung

Bevor wir zu den einzelnen Teesorten kommen, möchten wir noch etwas zur Anregung des Darms ergänzen. Glaubersalz ist effektiv. Stimmt. Der große Nachteil ist die Beschädigung der Darmflora und der Verlust unserer Mineralien/Salze. Indischer Flohsamen wirkt ebenfalls sehr gut. Er quillt im Darm auf und hilft so gegen Verstopfung. Die Flohsamen werden in ein Glas Wasser zum Vorquellen gegeben. Trinken Sie dieses und gleich nochmal mindestens 2 Gläser Wasser dazu. Viel trinken ist wichtig, sonst bleibt die Wirkung aus. Ein weiterer Vorteil ist, dass Flohsamen Schadstoffe binden und so zusätzlich für eine gewünschte Entgiftung sorgen. Manche Menschen sind gegen Flohsamen allergisch. Alternativ gehen auch aufgekochte Leinsamen, durch ein Sieb gegeben, und für die Zeit nach dem Fasten aufbewart, die ebenfalls mild abführend sind. Die Wirkung tritt mit Verzögerung ein, meistens nach zwei Tagen.

Hinweis: Flohsamen und Leinsamen können die Aufnahme von anderen Arzneimitteln über den Darm behindern. Nehmen Sie Arzneimittel daher mit einem längeren Abstand. Für Schwangere sind Leinsamen, die Frühgeburten auslösen könnten, nicht geeignet.

 

Teebeutel und fertige Teemischungen: 

Fasten- BlutreinigungsteeBesorgen Sie sich einzelne Tees. Dabei sind lose angebotene Tees qualitativ wertvoller als Teebeutel. Oder kaufen Sie sich so genannte Fastenbegleiter. In Reformhäusern, Bioläden oder Apotheken finden Sie eine Auswahl an Fastentees. Dazu zählen z.B. der Nieren-Blasentee, der Entschlackungstee und der Blutreinigungstee. Diese sprechen die Ausscheidungsorgane der Nieren und des Darm, sowie der Leber an.

 

Teepflanzen selber sammeln:

Die nachfolgend Erwähnten wachsen wahrscheinlich direkt in Ihrem Umfeld und können so für die nächste Fastentage bei einem Spaziergang gesammelt werden.

Wenn ich sammle, kommt jede Pflanze in ein eigenes Behältnis. Ich lasse die Pflanzenteile möglichst in ihrer ganzen Form. Also zum Beispiel das Blatt der Brennnessel, oder den Stängel mit Blättern vom Beifuß. Zuhause werden sie getrocknet oder gleich frisch aufgebrüht. Ich bevorrate alle Teesorten einzeln. Ja, das kostet mehr Platz, hat aber auch Vorteile: Ich selbst trinke gerne eine einzelne Sorte und meine Teemischungen fertige ich jeweils situativ an. Das ist mir wichtig. Mal nehme ich eine Menge Beifuß, mal nur eine Prise oder ich mische vier Pflanzen und ein anderes mal sind es nur zwei.

Meine Lieblinge, die ich in meiner näheren Umgebung finde, sind folgende Fastenteesorten: Hundsveilchen, Birke, Brennnessel und wie Sie sicher schon gedacht haben, Beifuß. Dazu Löwenzahn, Kamille, Gundelrebe (Gundermann), Schachtelhalm, Pfefferminze und als Frau nehme ich sehr gerne Schafgarbe dazu.

 

Allgemeine Zubereitung:

Geben Sie frische Blätter oder auch Blüten wie z.B. das Gänseblümchen in eine große Tasse. Der Boden sollte bedeckt sein. Darauf gießen Sie sehr heißes Wassser, welches gerade zu kochen beginnt. Lassen Sie den Inhaltsstoffen mindestens 10 Minuten Gelegenheit, um in das Wasser übertreten zu können. Alle Tees sollten Sie jeweils mit Deckel zubereiten, um alle flüchtigen Inhaltsstoffe zu erhalten.

Nachfolgend nun einige Teesorten, die nach ihrer Wirkung zusammengefasst sind. Sie können sich Ihre Tees für Ihre individuelle Fastenkur zusammenstellen.

 

Birke (Nieren, Blase, Haut und Haare): Die Birkenblätter enthalten Flavonoide, Saponine, Salicylsäureverbindungen, Gerbstoffe und Vitamin C.

Dieser Baum schenkt uns bereits im frühen Frühjahr seine Blätter und auch Saft. Die jungen Blätter eignen sich hervorragend, um das „Wassersystem“ in unserem Körper anzuregen und schwemmen Verunreinigungen und Wasseransammlungen aus dem Körper. Es ist daher nicht verwunderlich, wenn 15% mehr Urin ausgeschieden wird als Tee zugeführt wird.  Die Haut muss aber ausbaden, was die Niere und die Blase nicht schaffen. Das Erscheinungsbild der Haut bessert sich. Für eine Hautkur sollten 2 Liter Tee aus frischen Birkenblättern täglich auf 2-3 Wochen getrunken werden. Wer möchte, kann die jungen Blätter auch einmal als Brotbelag essen.

Kochen Sie sich einen Tee mit Brennnesselblättern oder Gänseblümchen gemischt. Es klingt seltsam, doch die Birke ist nur ungern alleine. Ihre Wirkstoffe entfaltet sie in Gesellschaft mit anderen Pflanzen noch besser.

Auch der Birkensaft aus dem Baum wirkt sehr unterstützend auf Nieren und Blasensystem. Besorgen Sie sich den Saft in entsprechenden Geschäften. Selbst gesammelter Saft beginnt fast sofort zu gären. Außerdem ist das Auffangen des Saftes aus dem Baum nur Könnern vorbehalten, damit die Birke die Prozedur überlebt.

 

Brennnessel (entschlackend und harntreibend, darmanregend):

Sie hilft unter anderem bei Akne, Ekzemen, Kopfschmerzen und Erkältungen.

Brennnesseltee Die Brennesselblätter enthalten Flavonoide, die eine sehr gesundheitsfördernde Wirkung haben. Auch Vitamin A und C, sowie Gerbstoffe und Eisen. Gerade bei einer reinen Tee-Fastenkur sollte man nicht auf diese verzichten. Allerdings in Maßen, denn zu viele Brennnesseln können unserer Gesundheit schaden. Brennnesseltee wirkt auch als Muntermacher.

Schon ganz früh schauen die ersten zarten Blätter aus der Erde und nur die  sollten Sie verwenden, da die älteren Blätter bitter schmecken. Ich esse die Blätter auch frisch, wenn ich sie pflücke. Dazu sammle ich Speichel in meinem Mund, zerkaue das Blatt und schlucke es herunter. Das geht gut und so habe ich gleich alle wirksamen Inhaltsstoffe. Andere Blätter nehme ich mit nach Hause, um Tee zu kochen.

 

Beifuß (verdauungsfördernd, wehenfördernd, durchblutungsfördernd, galletreibend):

Beifus 1Der Beifuß enthält folgende Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, Bitterstoffe, Inulin, alle Vitamine außer B12 und D. Diesen speziellen Gesellen habe ich erst so nach und nach lieben gelernt. Er braucht relativ viel Platz. Ich sammle ihn bei meinem Chef am Stall. Dort kenne ich seinen genauen Standort und weiß, dass er ohne Pestizide gewachsen ist. Das ist mir wichtig. Außerdem sehe ich die Pflanze wachsen; bei jedem Wetter besuche ich sie, da ich täglich dort zu tun habe. Den bitteren Geschmack von Beifuß mag ich sehr. Folglich trinke ich diesen Tee auch solo – ohne Zucker. Gelegentlich nehme ich jeweils einen Teil Beifuß, Brennnessel und dazu einen Teil Holunderblüten.

 

Holunder (Nieren anregend, entschlackend, schweißtreibend):

Der Holunderblütentee regt die Nieren an und führt zum Schwitzen. Dabei werden Giftstoffe auch über die Haut ausgeschieden. In Reformhäusern, Bioläden und vereinzelt auch Supermärkten findet man auch Holundersäfte. Nicht so geeignet für eine Kur sind Holunderblütensäfte.

 

Löwenzahn (blutbildend, blutreinigend, harntreibend):

Er hilft bei Nieren-, Blasen- oder Gallensteinen. Diese Pflanze wächst ebenfalls sehr früh im Jahr und wirkt gegen Frühjahrsmüdigkeit. Wie passend, oder? Ich wähle mal eine Blüte zum direkten Essen oder das Blattgrün für Salate. Er spricht besonders Nieren und Harnblase an, aber auch die Galle. Genauer gesagt, wird der Gallenstoffwechsel direkt gefördert und folglich die Leber indirekt. Dazu kommt die unterstützende Wirkung des Leberstoffwechsels. In der französischen Sprache heißt diese Blume: pissen lit. Bei Bettnässern soll sie heilende Wirkung entfalten.

Ein Teeaufguss mit einem frischen Löwenzahnblatt pro Tasse oder 1 Teelöffel getrockneter Pflanzenteile wären zu empfehlen, da der Löwenzahn sehr bitter ist. Probieren Sie, was Ihnen zusagt. Es gibt auch eine  2 Tage-Schnell-Kur: Dabei auf nüchternen Magen 1 Liter Löwenzahntee aus Blättern und Wurzel schluckweise innerhalb einer Viertelstunde trinken. Die Wurzel hat ihre beste Wirkung, wenn 2 bis 3 frische Wurzeln am Abend vorher in 1 Liter kaltem Wasser ansetzen werden. Den Ansatz am Morgen erwärmen, 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen und absieben.

 

Kamille (entzündungshemmend, antiseptisch, krampflösend und blähungslindernd):

Sie hat folgende positive Inhaltsstoffe: Sesquiterpenen und Flavonoiden.

Kamillentee

Die Kamille kennen sicher die Meisten von Ihnen und viele werden diese Pflanze als Tee zu Hause haben. Er wird häufig zur Behandlung von „Bauchbeschwerden“ genutzt. Sie regt die Schweißdrüsen an. Da beim Fasten gelegentlich krampfartige Beschwerden auftreten können und ich auch den Geschmack der Kamille mag, wähle ich diese Pflanze auch sehr gerne.

 

Gundermann/ Gundelrebe (Blase und Niere anregend, stoffwechselfördernd, schleimlösend):

Ihre Blätter sind ebenfalls schon sehr früh zu entdecken. Dieses Gewächs hilft Ausscheidungen über das Nieren- und Blasensystem zu fördern. Wenn ich den Gundermann sammle, esse ich auch die zarten Pflanzenteile roh oder bereite mir eine Tee damit zu.

 

Schachtelhalm/ Zinnkraut (durchspülend):

Den Schachtelhalm finde ich geradezu unglaublich, denn er enthält sehr viel Kieselsäure und eignet sich besonders zum Einsatz bei Nierenkrankheiten und Nierengries, sowie Problemen des Bindegewebes. Er aktiviert die Nieren gut und spült sie durch.

 

Schafgarbe Achillea millefolium (verdauungsfördernd, krampflösend):

Die Schafgarbe ist eine richtige Powerpflanze und enthält in der vollen Blüte die meisten Wirkstoffe. Die Bitterstoffe dieser Pflanze regen die  Verdauungsorgane Galle, Leber, Magen und Bauchspeicheldrüse an , außerdem wirkt sie entkrampfend und nützlich finde ich sie auch um „den Bauch“ zu entlasten.

 

Hundsveilchen/ Roßveilchen (allgemeine Blutreinigung):

Für einen Tee eignen sich frische oberirdische Teile der Pflanze (Bild und Unterscheidung). Er dient der Blutreinigung,

 

Pfefferminze (keimtötend, galletreibend, krampflösend, schmerzstillend):

PfefferminzteeSie dürfte wieder Jedem bekannt sein, da sie aber auch sehr vielseitig ist, möchte ich einige Anwendungen erwähnen. Sie lindert u.a. Erkältungen, Gallenbeschwerden, Migräne, Magenkrämpfe, Nierenschwäche, Nervenschmerzen, Schlaflosigkeit und schlecht heilende Wunden. Da sie galletreibend ist, passt sie wunderbar zum Heilfasten.

 

Anis und Fenchel (entspannend, harntreibend, krampflösend, schleimlösend):

Beide helfen gegen Blähungen und Schlaflosigkeit.

Für die Heilwirkung sind die Samen notwendig. Während Fenchelsamen einfach mit kochendem Wasser übergossen werden und 5-10 Min zugedeckt ziehen, werden die Anissamen von 0,5 EL zerdrückt, mit kochendem Wasser aufgegossen und zugedeckt 5-15 Minuten ziehen gelassen.

Hinweis zu Anis: nicht für Schwangere geeignet

 

Lindenblüten (blutreinigend, harntreibend, schweißtreibend):

Fasten-Lindenblütentee

Lindenblütentee schmeckt eigentlich immer. Vom Geruch erinnert er an Hagebuttentee. Ich trinke ihn nicht nur um ein Leiden zu lindern oder um eine Schwitzkur zumachen, sondern auch in der kalten Jahreszeit, denn er wärmt schnell all meine Glieder. Diese Eigenschaft kann man sich auch in der Fastenzeit zu Nutze machen, wenn es einen öfter friert. Der Tee kann auch klar getrunken werden, denn er verliert seine Wirkung dadurch nicht.

 

Wachholderbeeren (blutreinigend, harntreibend, schweisstreibend, kreislaufstärkend):

Seine Heilungskräfte sind sehr vielfältig, daher hier nur einige: Blasenentzündung, Blasengries, Blasensteine, Darmentzündung, Blähungen, Leberschwäche, stoffwechselanregend, Sodbrennen.

Hinweis: Bei Nierenentzündung sollte man ihn nicht zu sich nehmen, da er die Nieren zu sehr reizt.

 

Grüner Hafer (harntreibend, verdauungsanregend):

Er ist reich an Kieselsäure, Eisen, Mangan oder Zink, sowie  Flavonoide, Saponine und Pektine.

Das getrocknete Haferstroh ist in der chinesischen Medizin bekannt und hilft bei Haut- und Rheumabeschwerden als Badezusatz. Für Haut, Haare und Nägel ist die enthaltene Kieselsäure verantwortlich. Auch bei Gicht und zum Durchspülen der Niere hilft er als Tee. Ganz nebenbei stärkt er unsere Abwehrkräfte und fördert einen regelmäßigen Stuhlgang.

Geben Sie 1 EL Grünen Hafer mit 300 -400 ml Wasser in einem Topf und lassen ihn 20 Minuten zugedeckt köcheln. Anschließend warm trinken.

Hinweis: Nicht geeignet für stillende und schwangere Frauen, sowie für Kinder unter 12 Jahren, da der Tee zu stark entwässernd ist.

 

Salbei (harntreibend, krampflösend):

Der Salbei hat unglaublich viele Inhaltsstoffe und dem entsprechend vielseitig ist er einsetzbar. Hervorheben möchte ich nur Zink und Vitamine A, B1, B2, und B3. Er hilft bei Ekzemen, Gallenschwäche, Hauterkrankungen, Hitzewallungen, Leberschwäche, Magenbeschwerden, Verstopfung um nur einige zu nennen. 

 

Kümmel (durchblutungsfördernd, keimhemmend, verdauungsfördernd):

Fasten-Kümmel

Kümmel hat eine starke Wirkung auf die Verdauungsvorgänge und ist galletreibend.

 

Johanniskraut (entzündungshemmend und beruhigend):

JohanniskrautDieses Kraut hilft bei nervlicher Belastung, Unruhezuständen, Erschöpfungs-Syndrom, nervösen Magenbeschwerden, Gallenerkrankungen, Lebererkrankungen, Muskelkrämpfen, Schlafstörungen, Wundbehandlung.

Hinweis: Die Teezubereitung kann evtl. bei hellhäutigen Personen zu einer Lichtüberempfindlichkeit führen. Zu erkennen an  sonnenbrandähnlichen Entzündungen der Haut, die starker Sonne ausgesetzt war.

 

Lavendel (antiseptisch, beruhigend, harntreibend, krampflösend):

Fasten-Lavendel

Mit seinem Gerbstoff, Glykosid und Saponin lindert er Erschöpfungszustände, Kreislaufschwäche, Migräne und Nervosität und viel andere Beschwerden. Der Tee wird aus den getrockneten Blüten angesetzt. Er wird auch gerne in Teemischungen eingesetzt.

 

Weißdorn (beruhigend):

Herzbeschwerden, Einschlafstörungen, Kopfschmerzen und Migräne, Stress in jeglicher Form.

Er wirkt wie ein Radikalenfänger, der mit seinen antioxidativ wirkenden Substanzen vor Krankheiten schützt und den Alterungsprozess verlangsamen kann. Er schützt z.B. das Herz vor sehr aktiven und reaktiven Verbindungen aus der Umwelt, die auch den Herzmuskel schädigen können. Er steigert die Lebensqualität bei Herzproblemen, gibt mehr Energie und macht widerstandsfähiger gegen Stress und Angst.

Sowohl Blüten, Blätter als auch die Früchte können Sie für Tees verwenden, dabei kräftigen die Blätter das Herz am stärksten.

 

Ringelblume (beruhigend, entzündungshemmend, krampflösend, reinigend, schweisstreibend):

Ihr Einsatzgebiet ist wieder sehr vielseitig, Ich habe nur einige herausgepickt die auch allgemein interessant sind. Sie hilft bei Blutergüsse, Ekzeme, unreiner Haut, Kopfschmerzen, Krampfadern, Menstruations fördernd, Wechseljahrsbeschwerden, Schlaflosigkeit, Schnittwunden, Schwindel, Sonnenbrand, Verstopfung, Warzen, Windeldermatitis, wunden Brustwarzen, Zerrungen.

 

Frühjahrskur einmal anders:

Wenn Sie Ihrem Körper eine Frühjahrrkur der anderen Art gönnen wollen, so essen Sie ganz schlicht und einfach täglich einige Blätter von den Frühlingskräutern. Im letzten Beitrag habe ich ihn schon erwähnt, der vollständigkeitshalber hier mit aufgeführt: der Bärlauch

12 Bärlauch

Bärlauch: Der Bärlauch kämpft sich jetzt aus der Erde hervor. Er spricht alle Ausscheidungsorgane an und  das ist beim Fasten wichtig zu beachten. Daneben enthält er viele gesunde Inhaltsstoffe, die der Körper braucht. Mein Lieblingsrezept ist der frische Verzehr als Brotbelag. Auf eine Suppe streue ich ihn auch sehr gerne. Beim Kochen gehen Inhaltsstoffe verloren, darum gebe  ich ihn immer erst am Ende zu den Speisen.

Scharbockskraut – nur bis zum Erscheinen der gelben Blüten essen.

Gänseblümchen – immer an Blättern und Blüten naschen.

Knoblauchsrauke- sie wächst gerne an Zaunlatten empor. Ihre Blätter sind aromatisch und zum direkten Verzehr, als Salatbeigabe oder als Brotbelag geeignet.

Hundsveilchen – essen Sie einige Blüten im Salat, auf Brot oder in Frischkäsezubereitungen. Einen Tee können Sie sich aus den oberirdischen Pflanzenteilen sowie aus den Wurzeln zubereiten.

 

Jetzt dürfen Sie sich, verehrte Leserinnen und Leser, überlegen wie es für Sie sinnvoller ist, ob Sie ein einzelnes Kraut bevorzugen oder Mischungen. Wir wünschen Ihnen viel Freude bei Ihrem individuellen Fasten.

Bis demnächst grüßen alle Naturfreunde

Caroline und Claudia

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Weitere Infos und jede Menge Interaktion findet Ihr auch auf der Facebookseite “Finding Sustainia“, über Twitter unter @Finding_S und über den Blog der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome.

38 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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  38. wow – das ist aber eine wirklich geniale und sehr informative Zusammenstellung! Vielen lieben Dank! Das muss ich abspeichern!

    lg
    Maria

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