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Geburtsvorbereitende und -erleichternde Maßnahmen in der Schwangerschaft – Hebammen-Geheimtipps

Immer wieder fragen Frauen in der Schwangerschaft, ob sie etwas tun können, um die Sache mit der Geburt leichter zu machen. Ja, die gibt es. Die folgenden Tipps sind ohne Gewähr und entsprechen meinem momentanen Wissensstand (der morgen schon wieder anders sein kann), haben sich aber durchaus in der Vergangenheit bewährt. Im Zweifelsfalle aber bitte mit der Hebamme oder dem Arzt des eigenen Vertrauens absprechen.

Innere Nachhaltigkeit: Wie Entspannung gelingen kann

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Zum Prinzip „in der Schwangerschaft braucht es etwas mehr Entspannung als Anspannung“ gehört natürlich das ausreichende Ausruhen, gerade zu Beginn, wenn viele Frauen sehr müde sind. Der Körper vollbringt eine großartige Leistung, sich daran anzupassen, dass da noch ein Mensch mit heranwachsen kann, da ist es hilfreich immer wieder müde zu sein, um Energien nicht nach außen zu schicken, sondern im Körper zu halten. Besonders empfehlen möchte ich dabei Hängematten und Schaukelstühle (sofern frau so etwas mag), weil sich da nicht nur der Körper gut hängen lassen kann. Bei den Pausen in Hängematte, Schaukelstuhl oder zur Not auch auf dem Sofa ist es am besten möglich, Kontakt zu dem Baby im Bauch aufzunehmen. Dann sind nämlich die Gehirnwellen der Mutter langsam und können sich mit den noch langsamen Gehirnwellen des Babys treffen. Für diesen Zustand helfen auch alle Formen der Mediation, des Ruhig werdens, In-sich-kehrens. Eine Variante stellt die Geburtsvorbereitung durch Hypnobirthing vor. Eine „Methode“ aus Amerika, die u.a. mit vielen positiven Affirmationen arbeitet.

Grundsätzlich halte ich es für sehr gut und  wichtig, sich mit dem Thema Geburt in der Schwangerschaft zu beschäftigen, aber nur mit den Themen und Menschen, die ermutigend, schön und bestärkend sind. Schreckliche Geburtsgeschichten sollte keine Schwangere hören (müssen). Die eigenen, normalen Ängste reichen meistens völlig aus und sollten nicht unnötig verstärkt werden (ich weiß, das ist in der heutigen Zeit manchmal sehr schwierig). Umso wichtiger ist es, da ein Gegengewicht zu setzen. Das kann durch Bücher z.B. von Ina May Gaskin, Michel Odent oder anderen geschehen, die eine gesundheitsfördernde, selbstbestimmte Geburt unterstützen. Auch im Internet gibt es solche Angebote

Praktische Hilfe zum Bauch tragen

Wenn der Bauch größer und schwerer wird, ist es durchaus sinnvoll, ihn besonders beim Stehen und gehen mit einem Gurt zu stützen. Das entlastet auch die Mutterbänder (wichtig wegen der Nachwehen- da verkürzen sich besagte Mutterbänder nämlich wieder). Hilft häufig auch schon für die gute Positionierung des Kindes ins Becken. (Dazu bei Bewegung noch mehr). Gute Erfahrungen habe ich mit dem Cellacare Materna gemacht, den es in drei Größen gibt. Kann frau sich beim Gynäkologen verschreiben lassen oder mal bei Ebay schauen.

Bewegung und Gymnastik

Zur Bewegung in der Schwangerschaft wäre als erstes zu sagen: wenn Du ein Lieblingshobby hast, musst du ziemlich sicher nicht sofort damit aufhören (außer vielleicht du bist Stuntfrau). Es ist aber auf jeden Fall gut und wichtig, auf den eigenen Körper zu hören und seine Grenzen zu respektieren. Auf jeden Fall ist Bewegung in der Schwangerschaft durchaus förderlich und besser als gar nichts zu tun. Was für viele Frauen gut passt ist Spazieren gehen und Schwimmen. Eine Hebammenkollegin (M. Eirich) hatte die Idee sich in der Schwangerschaft immer wieder einen Hund auszuleihen, wenn frau keinen eigenen hat, damit aus dem Spazieren gehen kein Spazieren schlürfen wird. Beim Schwimmen ist es wichtig, dass frau beim Brustschwimmen den Kopf immer wieder mit unter Wasser nimmt, weil sonst der Nacken irgendwann vor lauter Verspannung streiken möchte. Rückenschwimmen oder Wassergymnastik für Schwangere gehen natürlich auch.

Immer mehr setzt sich Gymnastik in der Schwangerschaft in Form von Yoga durch. Ist auch eine prima Möglichkeit, Beckenboden, Rücken- und Bauchmuskeln zu stärken und vorzubereiten. Um dem Baby einen möglichst guten Start in die Geburt durch eine möglichst optimale Haltung im Bauch zu ermöglichen empfehle ich (neben Yoga) für englisch sprechende Menschen mal bei www.spinningbabies.com vorbei zu schauen. Dort gibt es auch einen kleinen Film gegen wenig Geld mit vielen tollen Alltagstipps. Spinning Babies hat auch tolle Übungen zum Drehen von Beckenendlagenkindern, also Babies, die mit dem Popo nach unten im Bauch sitzen, entwickelt. Eine interessante Übung ist sicher auch die Rückenlage ohne Hohlkreuz zu üben.

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Sinnvolle Sachen zum Einnehmen

Zur Ernährung wurde ja gerade hier auf dieser Seite schon ganz viel gesagt, deshalb möchte ich an dieser Stelle nur nochmal sagen, bzw. ergänzen, dass es gerade in der Schwangerschaft gut ist, den Zuckerkonsum -und damit auch den Weißmehlkonsum- möglichst einzuschränken. Zucker macht nämlich Babies dick und es reicht ja, wenn sie dann dick werden, wenn sie auf der Welt sind. Möglicherweise ist auch unsere Überernährung ein Grund für immer mehr Babies, die eher nach ihrem errechneten Termin geboren werden.  No Go sind natürlich Nikotin, Alkohol und Drogen.

Als sinnvolle Ergänzung zur Ernährung sehe ich in den letzten 4-6 Wochen vor der Geburt:

Himbeerblättertee. Aber nur so 1-2 Tassen am Tag. Entschlackt, macht den Muttermund vielleicht etwas weicher und stärkt die Gebärmutter. Stärkend auf die Gebärmutter wirken auch Schüßler Salze Nr 7. Etwa 10 Pastillen abends in heißem Wasser auflösen und jeden Schluck „kauen“, da die Wirkstoffe von der Mundschleimhaut aufgenommen werden. Magnesium wirkt entkrampfend, als Schüßler Salz aber nicht völlig Wehen bremsend. Die Wehen werden mit der heißen 7 kraftvoll und effektiv sein.

So eine ähnliche Wirkung wird auch Datteln zugeschrieben. 5-6 Datteln am Tag in den letzten Wochen der Schwangerschaft sollen vor Übertragung und Nachblutungen nach der Geburt schützen.  Wer mag, macht sich Stephanies Raw Bites aus Datteln und Nüssen.

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Leinsamen machen auch den Geburtsweg schön „rutschig“, wenn sie mit genügend Wasser eingenommen werden. Und sollte sich das Baby dann doch nicht auf den Weg machen wollen, kann eventuell Ananas mit Zimt helfen.

Ich empfehle auch Carolines Artikel zu Tees in der Schwangerschaft und ihre weiteren Tipps zur Entbindung und Stillzeit.

Diese Sammlung hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Wer noch was weiß oder mir Erfahrungen mitteilen will, darf sich gerne melden.

Eure Birgit

 

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18 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Hallo,

    ich habe die Hebammensprechstunde von Ingeborg Stadelmann gelesen und dann auch die schönen Tipps befolgt und zusätzlich geburtsvorbereitende Akupunktur gemacht. Meine Eröffnungsphase war sehr schnell geschafft und nach dem Einsetzen der ersten Wehen war mein Babylein in schnellen 2 Stunden :-O auf der Welt. Ich weiß nicht, inwiefern die gute Vorbereitung da wirklich solche Wunder vollbracht hat, aber ich kann es mir nciht anders erklären, da ja doch viele viele Frauen länger brauchen. Ein paar meiner Erfahrungen versuche ich auch anderen Frauen in meinem Blog weiterzugeben. Die Leinsamen waren sogar auch schon einmal Thema bei mir: http://www.mein-baby-und-ich.de/leinsamen-geburtsvorbereitung/ Ich denke man kann nicht’s verkehrt machen, wenn man es einfach ausprobiert.

    Viele Grüße,

    Adelina

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