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Zu Fuß unterwegs: Sandro, Sustainhappylity und sein Filmprojekt

Im Sommer 2014 hatten wir Sandro interviewt zu seiner Reise nach Sustainhappylity. Damals war Sandro gerade zu Fuß gestartet, um das gute Leben für sich zu finden. Mittlerweile hat er schon über 20 Projekte im ländlichen Raum besucht, hauptsächlich Selbstversorger- und Gemeinschaftsprojekte, die schon unterschiedlich lange und auf teilweise sehr unterschiedliche Weise alternative Lebensweisen austesten. Nun wollen wir wissen, wie es Sandro mittlerweile ergangen ist!

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Santa: Ich bin ganz gespannt, Sandro. Wie geht es Dir? Was hast Du im letzten Jahr erlebt?

Sandro: Ja, seit unserem Interview letzten Sommer ist sehr viel passiert… vor allem mit den teilweise sehr schwierigen und schmerzhaften Phasen hatte ich nicht so in dieser Intensität gerechnet…aber der Reihe nach.

Santa: Wo warst Du denn überhaupt und was haben sich Deine Erwartungen erfüllt?

Sandro: Zuerstmal war ich bei einigen sehr spannenden Projekten, bei denen ich zum einen viel über den Anbau von Gemüse und Obst gelernt habe, zum anderen darüber, wie Gemeinschaftsprojekte funktionieren und welche großen Schwierigkeiten dabei entstehen können. Bei den Langerhorsts zum Beispiel war ich einen wunderschönen Monat lang und durfte viel lernen über ihre Version der bio-veganen Mischkultur, bei der sie ziemlich alles händisch machen. Das war sehr faszinierend. Auch aufgrund ihres sehr genügsamen Lebensstils. Genügsamkeit besonders im Bereich materieller Konsumgüter und gleichzeitig aber die tollsten, frischesten Nahrungsmittel aus dem wunderschönen Waldgarten und so eine zufriedene, positive Einstellung zum Leben. Das hat mich sehr beeindruckt.

Santa: Mmhh, das klingt wirlklich sehr, sehr gut. Vielleicht sollten Anna und ich die Langerhorsts auch mal besuchen?

Sandro: Danach kamen dann die ca. acht Monate beim Hofkollektiv Zwetschke im Waldviertel im Norden Österreichs. Eigentlich wollte ich dort nur ca. zwei Wochen bleiben, aber es entwickelte sich dann eine kleine Liebesgeschichte mit einer der Bewohnerinnen dort und auch die anderen Menschen der Gemeinschaft hatte ich schnell liebgewonnen. Dort habe ich viel gelernt darüber, wie man es organisieren kann, mit einer kleinen Gruppe ohne wirkliches Eigenkapital ein solches Projekt aufzubauen. Und das in einer Weise, dass auch für das Soziale und die Beziehungen untereinander ausreichend Platz ist… !

Für mich selbst hat’s im Sozialen dann aber doch zu viele Turbulenzen gegeben, als meine kleine Liebesgeschichte zu Ende ging… da gab es ein paar sehr schmerzhafte Erfahrungen und irgendwie haben wir es nicht geschafft, das früh genug aufzufangen und abzumildern und so hatte ich dann irgendwann das starke Bedürfnis nach Abstand und bin wieder weitergezogen.

Santa: Eine sehr intensive Erfahrung. War der nächste Projektbesuch “leichter”?

Sandro: Aus diesen Erfahrungen bei den Zwetschken heraus habe ich dann auch meine Reise-Strategie grundlegend geändert. Ich weiß jetzt, dass es für mich nicht gut ist, vom einen auf den anderen Tag voll bei einer Gemeinschaft mit dabei zu sein.  Die vielen neuen Eindrücke können doch leicht überfordern – vor allem wenn man so nah zusammenlebt wie bei den Zwetschken. Seit Anfang des Jahres mache ich es so, dass ich eine Art Basislager habe im Waldviertel und von dort aus jetzt auch schon wieder einige Projekte besucht habe. Immer für eine gewisse Zeit und dann kehre ich wieder zurück zu meinem Basislager. Hier bin ich jetzt unter anderem auch dabei, einen Film zu schneiden aus dem Material, das ich seit Anfang der Reise gesammelt habe, da ist einiges zusammengekommen…

Danke, Sandro! Wir wünschen dir von Herzen ein gutes Gelingen für deine “Weiterreise”. Bitte halt uns auch auf dem Laufenden! Wir drücken dir auf jeden Fall fest die Daumen für deinen Film.

Sandro braucht für die Fertigstellung des Films noch professionelle Hilfe und dafür wiederum ein wenig Geld. Er verrät noch nicht viel, aber wir sind uns sicher, dass wir einiges von ihm lernen werden. Unsere Empfehlung hat er also! Hier geht es zu seine Crowdfunding Kampagne!

P.S. Kennt ihr schon unsere #IamHuman Aktion? Oder unsere neue #KonsumEntscheidet #ErdoelNeinDanke Challenge? Wer macht mit?

 

#IAmHuman_Humans first

Erdoel_nein danke

 

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Weitere Infos und jede Menge Interaktion findet ihr auf unserer Facebookseite “Finding Sustainia“ und bei Twitter unter @Finding_S.Wir freuen uns auch, wenn ihr euch in der rechten Spalte unseres Blogs für unseren Newsletter anmeldet. So bleiben wir gut verbunden.

10 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Vom Tellerwäscher zum Millionär – oder mit Crowdfunding zu mehr Klimaschutz? #ZIEK Blog-Parade | FindingSustainia. Think & Action Lab

  2. So ein schönes Projekt. Danke für das Interview. Auf eurer Seite findet ihr für jeden etwas, für jede Stimmung und jeden Bereich.

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