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Babymassage & Nachhaltigkeit: Förderung von Gesundheit ist unsere Zukunftsförderung

Es gibt den schönen Satz: „Kinder sind unsere Zukunft:“ Stimmt ja auch. Ist damit unser Elternsein automatisch nachhaltig? Ja und nein. Denn ich denke mit Kindern und dem Elternsein ist es wie bei vielen anderen Dingen im Leben: Ernährung, Wohnen, Konsum… ich kann so oder so leben und möglicherweise resultiert etwas mehr Gesundheit für mich und für nachfolgende Generationen daraus.

Deshalb finde ich es eine super Idee von FindingSustainia eine Green Parenting Challenge zu starten. Als Hebamme weiß ich, dass die Phasen von Schwangerschaft, Geburt und den ersten Monaten mit dem Baby für viele Prozesse ein sensibles Zeitfenster darstellen, in denen Weichen für die Zukunft gestellt werden. Mein Beitrag lässt sich in fünf Teile gliedern:

1. Definition Nachhaltigkeit

2. Soziales Ökosystem von Verena

3. Körperliche und psychische Gesundheitsförderung

4. Konkretes Beispiel: Babymassage

5. Ausblick

 

1. Definition Nachhaltigkeit

Grafik Nachhaltige Familie

Als ich nach einer Definition von Nachhaltigkeit gesucht habe, fand ich, dass ökonomische, ökologische und soziale Ziele nicht gegeneinander ausgespielt, sondern gleichwertig angestrebt werden sollen und zwar nicht nur hier bei uns, sondern überall auf der Welt und auch für kommende Generationen (aus Wikipedia). Ich würde es gerne noch ergänzen um den Begriff: gesundheitsfördernd. Ich stelle mir unter Nachhaltigkeit gesundheitsfördernde Ziele im sozialen, im ökologischen und ökonomischen Bereich vor. Es geht also darum, das Hier und Heute so zu gestalten, dass das Morgen auch gesundheitsfördernd und -bringend sein kann. Und dass alles miteinander in Verbindung steht besagt ja auch schon die Definition. Um dieses miteinander-in-Verbindung-stehen zu verdeutlichen finde ich das Model des sozialen Ökosystems mit den Ebenen der ökologischen Potenz und Valenz sehr hiflreich. Valenz bedeutet hier: getragen werden und abhängig sein. Potenz bedeutet: tragen, umgeben, Verantwortung tragen für. Dabei bestimmt die Qualität der ökologischen Potenz die Qualität der Valenz immer mit.

Aber auch hier hört es noch nicht auf, denn auch die erweiterte Familie ist als ökologische Valenz eingebettet in die ökologische Potenz der Gesellschaft. Wir als Gesellschaft sind dann wiederum eingebettet und getragen von der gesamten Umwelt und werden auch durch die Qualität dieser ökologischen Potenz beeinflusst (was ja ein triftiger Grund für nachhaltige Ideen ist).

 

2. Soziales Ökosystem von Verena Schmid

meschliches Ökosystem V.SchmidAbbildung 1 aus Schwangerschaft, Geburt und Mutterwerden von V. Schmid, Elwin Staude Verlag 2011

Die gute Nachricht ist, dass keine Mutter ganz alleine nur für ihr Kind verantwortlich ist, weil wir alle miteinander in Beziehung stehen. Auf der anderen Seite heiß es aber eben auch, dass es für uns als Gesellschaft nicht egal ist, wie es Kindern, Müttern und Vätern in der Familienwerdephase geht und dass wir alle die „Qualität“ der nächsten Generation mitprägen.

Und damit sind wir bei der Frage, was Kinder, Mütter und Väter brauchen, damit die Familienwerdephase gesundheitsfördernd für alle ablaufen kann. Dabei geht es primär um die beiden Ebenen der körperlichen und der psychischen Gesundheit. Diese beiden sind natürlich eng miteinander verwoben und wir können nur versuchen, mal etwas genauer durch die eine oder andere Brille zu schauen.

 

3. Körperliche und psychische Gesundheitsförderung

Die psychischen Veränderungen während Schwangerschaft, Geburt und Babyphase stellen häufig die größte Herausforderung dar, weil sie nicht geradlinig verlaufen, sich immer wieder verändern und meistens auch total ungewohnt sind. Ein Grund dafür ist die Tatsache, dass wir Frauen häufig gelernt haben, uns in einer männlichen Denk- und Seinsweise zurecht zu finden. Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass das Mutter-werden für Frauen als eine Zeit körperlicher und seelischer Herausforderungen gedacht ist, aus der sie gestärkt und verändert hervorgehen, um das Leben mit ihrem Kind oder ihren Kindern positiv meistern und genießen zu können. Heute wird es leider häufig als Leidensweg gesehen, den Frau irgendwie überstehen muss. Hier wird es dann auch wieder politisch: denn Frauen, die gerne Kinder bekommen, bekommen gerne auch mehrere. Frauen, die aber bei der ersten Schwangerschaft und Geburt eine traumatische Erfahrung gemacht haben, wollen sich diesem Erleben häufig nicht mehr aussetzen. Wieso versteht die Politik nicht, dass es auf den Anfang ankommt und es nicht reicht, Kindergärten und -krippen auszubauen?

Damit die Familienwerdephase wieder gesundheitsfördernd werden kann brauchen wir eine andere Geburtskultur. (Wer sich weiter gehend dafür interessiert und sich evtl. engagieren möchte sei der Verein Mother Hood ans Herz gelegt.) Wichtige Ziele sind freie Wahlmöglichkeiten des Geburtsortes für Frauen und Familien flächendeckend, an denen überall eine sichere 1:1 Betreuung angeboten werden kann. Auch die Begleitung von Hebammen durch diese gesamte Zeit hat nachgewiesener maßen positive Effekte, weil die meisten Hebammen diese Phase als normalen und gesundheitsfördernden Prozess sehen, wert schätzen und nur im Bedarfsfalle gezielt und individuell in Absprache mit der Mutter „eingreifen“. (Im Gegensatz zu den Ärzten, die von ihrem Ansatz und ihrer Ausbildung her häufig eher zuerst nach Problemen, Schwierigkeiten und krankhaften Verläufen suchen.) Ich formuliere das bewusst vorsichtig, weil ich weiß, dass es auch umgekehrt sein kann.

Auf jeden Fall sollte jede Schwangere, Gebärende und Wöchnerin auch die professionell begleitenden Menschen um sie haben, die sie stärken, unterstützen und respektieren. Dann haben nämlich alle körperlichen und seelischen Prozesse die besten Möglichkeiten so abzulaufen, wie es vorgesehen ist. Und die Geschichte zeigt: unsere herkömmliche Art der Fortpflanzung stellt eine Erfolgsgeschichte dar. Wir können das sehr gut. Sonst wären wir nämlich schon ausgestorben.

Die körperlichen Veränderungen des Mutterwerdens brauchen in der Balance Anspannung-Entspannung immer ein wenig mehr Entspannung als Anspannung. Also ist alles, was auf eine Mutter entspannend wirkt (z. B. stabile gute Beziehungen, zuverlässige Begleitung, nicht zu viel, nicht zu wenig Arbeit, Bewegung und Herausforderung) gesundheitsfördernd. Die einzelnen Wege können dabei sehr individuell sein und unterschiedlich aussehen. Natürlich spielt hier auch die Ernährung eine große Rolle, wobei für mich gesunde Ernährung erstmal nur bedeutet: wenig bis kein Zucker, möglichst viel selbst gekochtes Essen und natürlich am besten Biozutaten, aber die Ernährung wird ja an anderer Stelle in diesem Blog ausführlich behandelt.

Einen körperlichen und sehr nachhaltigen Aspekt, der eine enorme Rolle beim Kinderkriegen spielt, möchte ich noch erwähnen: das Mikrobiom. Die Forschung dazu ist noch relativ neu, kommt aber immer mehr. Das Mikrobiom bezeichnet alle Bakterien und Mikroorganismen aus denen wir bestehen und mit denen wir leben, meistens in wunderbarer Symbiose. Beeindruckend finde ich, dass wir geschätzt aus 10x mehr Bakterien und anderen Mikroorganismen bestehen als aus menschlichen Zellen. Warum ist das erwähnenswert? Weil es ein wichtiges Zeitfenster im Leben eines jeden Menschen gibt, in dem die Ansaat – die erste Besiedelung mit Keimen – statt findet: die Zeit um die und während der Geburt. Von Bedeutung ist es auch deshalb, weil die ersten Keime, die sich niederlassen mitentscheiden welche anderen Mikroorganismen noch willkommen sind. Und die Mikroorganismen, die dann im Körper sind, bestimmen nicht nur unser Immunsystem, sondern auch unseren Stoffwechsel mit. Um also ein gesundheitsförderndes Mikrobiom aufzubauen braucht ein Baby vor allem drei Dinge: Kontakt mit der Vaginalschleimhaut der Mutter bei der Geburt, sofortigen Hautkontakt mit der Mutter direkt nach der Geburt und Muttermilch möglichst über 6 Monate hinaus. Für die, die das genauer interessiert ist der Film „Microbirth“ sehr zu empfehlen. Und jede Familie kann sich die Frage stellen, wo und wie diese Möglichkeiten für sie am besten gegeben sind. Meiner Erfahrung nach sind diese Voraussetzungen häufig am einfachsten bei einer außerklinischen Geburt gegeben, aber auch bei einer Kaiserschnittgeburt ist das möglich. (Z.B. durch Abreiben des Kindes mit einem Tupfer, der kurz vor dem Kaiserschnitt in der Scheide der Mutter war. Auch kann das Kind direkt auf die Brust der Mutter.)

Ich möchte auf jeden Fall jeder Mutter und jeder Familie Mut machen, den Weg für sich zu finden, der sich für sie am Besten anfühlt. Oftmals ist genau das was sich gut anfühlt am gesundheitsfördernsten für diese Familie. Und ich wünsche allen, dass sie die für sie beste Begleitung dazu finden… Hier meine praktischen Tipps zur  „Geburtsvorbereitung“.

 

4. Konkretes Beispiel: Babymassage

Hier noch ein Beispiel für eine besondere Möglichkeit der Gesundheitsförderung nach der Geburt: die Babymassage. Die Babymassage findet vordergründig am Körper statt, hat aber immense Auswirkungen auch auf Seele und Geist des Kindes und der Mutter (oder des Vaters oder wer immer ein Baby massiert). Denn so eine Massage hat nährende (und damit gesundheitsfördernde Eigenschaften) auf mehreren Ebenen: Die Haut wird durch das gute Öl und die Wärme der Hände genährt. Die Seele wird durch die Entspannung des Körpers und der damit verbundenen wunderbaren Glückshormone genährt. Und auch der Geist kommt nicht zu kurz, lernt er doch mit neuen Reizen umzugehen, den Unterschied zwischen Entspannung und Anspannung zu entdecken, eigene Köperteile wahrzunehmen, die rechte und linke Körperhälfte (und ihre Verbindung) zu erforschen.

Massage-14

 

Auch für die Eltern ist Babymassage häufig eine willkommene Entspannungszeit, denn diese wunderbare feine Kommunikation zwischen Eltern und Baby funktioniert nur, wenn auch die Eltern sich Zeit nehmen und sich auf Entspannung einlassen. Da Babymassage immer eine freiwillige Sache für das Baby sein sollte – im Idealfall fragt der massierende Mensch das Baby auch jedesmal um Erlaubnis – ist es ein wunderbares Erlernen einer intuitiven Kommunikation und in gewisser Weise ein Lesenlernen der Bedürfnisse des eigenen Babies. Das „Um-Erlaubnis-Fragen“ bei der Babymassage mutet häufig zuerst ungewöhnlich an, ist aber ein wesentlicher Baustein im respektvollen Umgang mit dem Kind. Das Baby lernt hier schon, dass es eigene Bedürfnisse ausdrücken kann und darf und dass sie auch respektiert werden. Ein wichtiger erster Punkt in einem Kapitel, das Missbrauchsprävention heißt. Aber auch wenn wir gar nicht so weit schauen wollen hilft die Babymassage dabei, dass unser Baby seinen Körper bewusst wahrnehmen lernt, dabei ganz viele Synapsen im Hirn gefördert werden (übrigens durch jede Art von Berührung, siehe auch den Artikel zum Tragen und welche Tragen am besten sind) und das Baby so viel mehr Verschaltungen im Hirn basteln kann.

Ein Baby lernt erst sehr langsam, dass es als eigenständiges Wesen unabhängig von der Mutter existiert. Die Babymassage hilft durch die liebevolle Berührung und Kommunikation dabei, dass das Baby sich selbst als verbundenes, soziales, kommunikatives Wesen wahrnehmen lernt. Und gerade die Zuwendung und Bindung von Eltern und Kind (oder anderer zuverlässiger Bezugspersonen und Kind) sind lebensnotwendige Voraussetzungen für die weitere Entwicklung. Für alle, die gerne in einer Gruppe lernen und Erfahrungen austauschen, sind Babymassagekurse zu empfehlen. Natürlich ist es aber auch hier möglich, entweder ein schönes Buch dazu zur Hilfe zu nehmen, oder das Ganze intuitiv anzugehen. Wichtigste Voraussetzungen sind: eine einigermaßen entspannte (und nicht völlig gehetzte) Person, die Lust hat an der Kommunikation und der Berührung mit dem Baby; ein warmer Ort, damit das Baby nicht friert; ein gutes Massageöl (z.B. ein gereinigtes Mandelöl); und ein Baby, das wach und aufmerksam ist und Lust auf Berührung hat. Die Berührung und Kommunikation sind übrigens nichts, was sich nur auf die Babyzeit beschränken sollte (auch wenn es erstmal Babymassage heißt). Es ist ein wunderbares Instrument auch mit dem größer werdenden Kind immer wieder in-Berührung zu bleiben oder wieder zu kommen. So wie das Kind wird sich auch die Massage verändern, z.B. zur Ballerina- oder Fußballerspezialmassage werden. Oder ein Einschlafritual mit einer fühlbaren Geschichte auf dem Rücken. Oder einfach die Gelegenheit das Bauchweh vor der nächsten Klausur oder was auch immer zu lindern. Immer wieder ermöglicht es Kommunikation auf mehreren Ebenen, die das Band zwischen Menschen aufrecht hält.

 

5. Ausblick

Wer wie ich gerne ins Träumen gerät wie eine perfekte Mutter-Vater-Kind-Beziehung sein könnte oder sollte, stößt wahrscheinlich auch immer wieder an seine/ ihre Grenzen. Deswegen zum Schluss noch ein anderer Gedanke zum Thema Nachhaltigkeit: unsere Fehlerkultur. Denn ganz besonders mit Kindern machen wir immer wieder die Erfahrung, dass Dinge nicht so laufen, oder wir uns nicht so verhalten, wie wir es eigentlich gerne hätten. Deswegen ist die eigene Haltung, wie ich mit solchen nicht perfekten Momenten umgehe, eine ganz wichtige Sache. Erfahrungsgemäß funktionieren Veränderungen nicht von heute auf morgen. Deshalb ist es sinnvoll, sich immer wieder selbst zu beobachten und ganz wichtig: sich nicht zu verurteilen, auch wenn es wieder nicht geklappt hat. Aber diesmal ist es mir schon nach zwei Tagen aufgefallen, und das nächste oder übernächste Mal vielleicht schon nach einem Tag. Und irgendwann nach ein paar Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren merke ich mein Muster vielleicht schon während es sich manifestiert und ich kann einen anderen Weg wählen. Und ich darf mir immer wieder zugestehen, dass ich meine heutige Entscheidung aus bestem Wissen und Gewissen gefällt habe. Vielleicht habe ich morgen noch andere Informationen und heute würde ich es anders machen, aber gestern war es die beste Entscheidung, die ich treffen konnte.

Das Gute ist, dass das Leben keine Einbahnstraße ist und nur eine Richtung kennt. Ich denke es verläuft eher in sowas wie Spiralen und wir kommen immer wieder an ähnlichen Dingen auf einer anderen Ebene vorbei. Auf jeden Fall ist es Bewegung auf allen Ebenen, die nachhaltige Veränderungen bringen kann.

Deshalb wünsche ich euch heute ein bewegtes in-Berührung-bleiben miteinander und euren Kindern!

Eure Birgit

 

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47 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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  43. Sehr schöner Beitrag spricht mir in vielen Dingen aus der Seele.
    Der Weg ist nie gerade und planbar. Das ist einerseits in einer sehr strukturierten und verplanten Gesellschaft oft nicht vorstellbar. Mit Kindern lernt man schnell, dass vieles eine andere Bedeutung und Gewichtung bekommt und auch eigne und neue Wege, die durchaus Spiralen sind. Der Vergleich ist toll gewählt. Manch einer hätte es Entwicklungsstufen genannt, aber die Spirale zeigt es deutlicher. An jeder Stufe kommt man an bekannten Themen und Entscheidungen wieder vorbei. Sie beinhalten aber einen anderen Blickwinkel. Die eigene Kindheit, als Eltern, als Großeltern … Der Kontakt zu anderen im Laufe des Lebens und deren Einflüsse spielen wie im Kreisbild immer eine Rolle. Sie prägen uns auf unserem Lebensweg/ Spirale ;-)
    Interessanter Aspekt über die Bakterien und den Bezug zum Kaiserschnitt. Vor 16 Jahren war das noch nicht Usus. Ist das nun Standard?
    Danke Birgit für diesen Beitrag.

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