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Mehr Zeit und Lebensqualität! Als Ergebnis von Nachhaltigkeit? Wow! Meyer&Meyer resümieren…

Nach nun 22 Monaten sind wir nicht mehr dieselben. Seid ihr es noch?

Wahrscheinlich verfolgt ihr unseren Meyer&Meyer Selbstversuch ganz unterschiedlich lange. Manche von euch begleiten uns seit unseren ersten Gehversuchen im Janur 2014. Andere sind dazugestoßen, als es um eine ganz bestimmte Challenge ging. Und natürlich haben wir auch ganz neue Leserinnen und Leser – die sich vielleicht noch fragen, wer wir überhaupt sind und ob es sich lohnt, dranzubleiben. Wir waren in den letzten Wochen sehr viel unterwegs und haben bei Veranstaltungen über unsere Erfahrungen gesprochen. Santa zum Beispiel beim Barcamp der ZIEK (Zusammen Ist Es Klimaschutz) – Kampagne des Bundesumweltministeriums (hier ein kurzer Videobeitrag) oder Anna im Rahmen eines Blogger-Begegnungsprojektes im Südkaukasus.

Santa, ZIEK, pitch for sustainability challenge

Wir haben es sehr genossen, mit vielen von euch ins Gespräch zu kommen und nun sitzen wir Meyers zusammen und lassen alles ein wenig Revue passieren.

 

Unsere Routinen

Wir sind gespannt zu erfahren, was sich in eurem Leben verändert hat, seit wir uns gemeinsame Herausforderngen stellen. Wir haben vor allem gemerkt, dass wir bezogen auf manche Themen so langsam herauswachsen aus dem Experimentierstadium und sich vieles stabilisiert und normalisiert hat. Unsere Gläschenwirtschaft zum Beispiel ist uns mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen.

 

 

Auch unser Kampf gegen Plastik (hin zu Zero Waste) und unsere kreative Resteverwertung sind so sehr in unseren Alltag integriert, dass wir gar nicht mehr darüber nachdenken müssen, alles richtig zu machen. Tierische Produkte sind für uns ein Luxusprodukt und wir haben gute Wege einer individuellen Konsum-Strategie gefunden: ein wenig abgewandelt vom klassichen Vegan- oder Vegetarier-sein. So ist es auch in anderen Lebensbereichen, ob nun zu regionalem und verpackungsfreien Leben oder Konsum von Gütern per se.

 

Unsere Baustellen

Andere Lebensbereiche versinken im Chaos und wir wünschen uns viel mehr Zeit und Muße, um die Herausforderung anzugehen. Bei Anna sind es allzu viele Flugemissionen, die sie stören, und ihre Schnell-Schnell-Küche, die nicht immer saisonal ausgewogen ist. Santa ist weiterhin auf der Suche nach noch mehr konkreten, guten und nachhaltigen Alternativen. Und sie möchte sich mehr fokussieren auf: innere Nachhaltigkeit. Yes! Ganz im Sinne des “Deep Ecology”-Ansatzes: change starts from the mind: Care for the outer environment is only possible with inner care.

Es ist auf jeden Fall die eindeutig größte Herausforderung alle unsere Einzelchallenges im Alltag zu verbinden. Oder? Was meint ihr?

Für alle, denen unsere Challenge-Methodik noch ein wenig fremd ist und die nicht seit Anfang 2014 dabei sind – was haben wir eigentlich konkret gemacht?

now done

 

Unsere Themen

Wir haben uns jeweils einen Monat lang auf einen ganz konkrete Nachhaltigkeitsaspekt konzentriert. Wir haben zum Beispiel

* nichts konsumiert (it’s all about tauschen, reparieren, leihen),

* vegan gelebt,

* uns ein Budget von 5 Euro am Tag gesetzt und damit ausschließlich Biolebensmittel konsumiert (bio on a budget),

* unter strengen regionalen Maßstäben konsumiert,

* auch der saisonale Konsum war einen Monat lang Thema, außerdem haben wir

 

 

* plastikfrei gelebt,

* uns fairen Standards verschrieben,

* unsere CO2-Emissionen gedrosselt,

* die Selbermach- Kultur ( DIY) gelebt,

* uns in Slow Living/innerer Nachhaltigkeit bzw. einer Technologie-Diät versucht ( nur einmal am Tag Mails checken, kein Internet auf dem Handy etc.)

* uns in Greenparenting geübt,

* und vieles mehr.

Und die Bilanz all unserer Bilanzen: unsere Leben hat sich vereinfacht und verbessert!

 

Mehr Zeit und Lebensqualität

Jaaa, wirklich! Wer hätte das gedacht? Es ist nicht nur so, dass wir in aller Öffentlichkeit etwas für unseren ökologischen Fußabdruck getan haben und auf unserem Weg viele, viele wunderbare Menschen kennengelernt haben. Nein, wir haben NOCH MEHR gewonnen: mehr Zeit und Lebensqualität. Ja, und sogar mehr Geld. Yippeah!

Zeit und Geld für Anderes, in unseren Augen Wichtigeres. Diese Tatsache macht uns sehr, sehr froh! Unsere Leben sind reicher und ereignisreicher denn je. Essen, Trinken, schöne Kleidung und Güter sind uns weiterhin wichtig, wir reisen und entdecken gerne –  und wir sind weit von einem Zustand der Askese entfernt. Und doch konsumieren wir anders.

Nach fast zwei Jahren “Selbstversuch Nachhaltigkeit” haben wir jede Menge mitgenommen. Doch was ganz konkret?

santa and anna

 

Unsere Erkenntnisse

Wir sagen niemals nie und ordnen uns keinen vorgefertigten, strengen Kategorien unter. Außerdem stellen wir uns stetig die Frage, was wir wirklich brauchen: “So wenig wie möglich, so viel wie nötig”. Ganz konkret haben wir den Begriff der Luxusprodukte wieder eingeführt. Das heisst, wir konsumieren tierische und exotische Produkte sehr selten, bewusst und mit viel viel Genuss. Müsli schmeckt z.B. auch mit Hafermilch, Kuchen sind auch prima ohne Ei und Butter, und wir lieben unser Sonntagsei, eine dampfende Tasse Kaffee, oder mal ein Stück Schokolade.

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Wir haben beide kein Auto, laufen, radeln, nehmen den Bus oder den Zug für Reisen. Anna ist dieses Jahr doch recht viel geflogen, hat aber ihre Emissionen ausgeglichen und Umstiege vermieden.

Natürlich vermeiden wir Verpackung und wissen mittlerweile: es geht. Vor allem für die Basics Gemüse, Obst, Getreide, Hülsenfrüchte, Reis und Co. Ja, auch Eier, Käse/Milchprodukte und Fleisch kann man beim Händler seines Vertrauens mit eigenen Dosen bewaffnet, verpackungsfrei bis -arm konsumieren, wenn man will. Takeway gibt es bei uns sehr selten und wenn dann (meistens) in mitgebrachten Lunchboxes (natürlich aus 18/8 Edelstahl, Glas oder Holz).

Plastik im Haushalt und als Verpackung vermeiden wir besonders, genauso wie Aluminium. Das hat sowohl ökologische wie auch gesundheitliche Gründe. Hierzu empfehlen wir immer wieder Claudias Beiträge zu Plastik und Mikroplastik.

 

 

Wir verwenden wenig, aber gute Naturkosmetik, zu einem großen Teil auf DIY Basis. Grundsätzlich gilt für uns, dass unsere Körperpflege- und auch Putzprodukte für die Gesundheit unbedenklich und (zumindest theoretisch) essbar sind, wie z.B. Essigessenz und Natron zum Putzen.

Erst einmal klingt das alles ziemlich anstrengend, ist es aber ganz und gar nicht. Santa hat als zweifache Mutter, die zudem stark bei FindingSustainia eingespannt ist, ganz ‘spießig’ einen Essensplan. Das macht sie frei(er) für andere Bereiche und schmecken tut’s trotzdem. Viele unserer Zutaten eignen sich für Küche und Kosmetik genauso wie fürs Putzen und Waschen. Öl ist gut zum Kochen, für Salate und auch für die Hautpflege, Natron und Essig super zum Putzen und auch als Bestandteile der Körper- und Haarpflege. Wir kaufen sehr gezielt und im Sinne eines gesunden Minimalismus.

Nun aber zu dem Win-Win-Win eines nachhaltigen Lebens. Hier also nochmal unsere Zusammenfassung:

Man spart so so viel Zeit, wenn man nicht so viel Zeit, Raum und Energie auf Konsum ausrichtet. Man braucht einfach weniger.

Dadurch spart man außerdem Geld. Wir kaufen Qualität, die sich lange hält. Wir brauchen nicht das neueste Smartphone, lassen kaputte Dinge reparieren und glauben an DIY, Second Hand, Leihen, Tauschen, Schenken und – gar nicht Kaufen! Man spart auch, wenn man nur biologisch kauft, anstelle beim Discounter. Unsere Kühlschränke sind übersichtlich – auf eine Weise sehen wir sie als Tresore wertvoller Güter an. Wir kaufen auch mal nur 2 Tomaten oder einen Apfel anstelle eines riesigen Pakets. Und indem wir weniger tierische und exotische Güter kaufen und dafür viel regionale und biologische Frischkost, ist dies nicht nur kostengünstig, sondern auch super für die Gesundheit. Auch die Reduktion von Plastik- und Aluverpackung und Behältern und Flaschen sind viel besser für unsere Gesundheit, denn Plastik- und Aluminiumpartikel geraten zwangsläufig in unsere Lebensmittel und in unsere Systeme. Biologische regionale Lebensmittel enthalten die meisten Vitamine durch kurze Transportwege und sind nicht so pestizidbelastet wie die konventionellen Alternativen. Man stärkt seine Region, wenn man regionale Lebensmittel konsumiert. Dies gilt auch für Reisen in der Region oder indem man regionale Services, wie z.B. die Reparatur von Artikeln, in Anspruch nimmt.

 

Innere Nachhaltigkeit

Und nun zur inneren Nachhaltigkeit oder slow living: wir fühlen uns mehr im Reinen mit uns und räumen schrittweise mit inneren Widersprüchen auf, indem wir bewusster leben und uns darin üben, weniger mehr sein zu lassen. Die Zeit und das Geld, die wir durch unseren umgedachten Konsum gewinnen, können wir für unser Wohlbefinden, Paar-, Familien- und Alleinzeit investieren, sei es durch einen Kurztripp in der Region, einen Restaurantbesuch, ein Picknick oder wonach uns das Herz gerade schlägt.

Unser Fokus auf Minimalismus nimmt uns die Qual der Wahl. Wir dürfen alles, machen aber nicht alles zu jeder Zeit, nur weil es möglich ist bzw. wäre.

Kurzum: Nachhaltigkeit macht aus so vielen verschiedenen Perspektiven Sinn, auch wenn Nachhaltigkeit als solche gar nicht im Fokus steht. Vielleicht willst du Geld sparen, gesünder leben, etwas für deine Schönheit und Wellness tun, dich und deine Kinder weniger giftigen Stoffen aussetzen, deine Region stärken und und und. Was motiviert dich zu nachhaltigen Entscheidungen? Welche Tipps und Tricks kannst du mit uns teilen?

Wir sind uns sicher: den meisten von euch kommt genau das bekannt vor. Schließlich haben wir unsere Challenges nicht im luftleeren Raum umgesetzt und wir haben von vielen, vielen von euch die Rückmeldung erhalten, dass es euch besser geht, seit ihr bewusster und reflektierter konsumiert und erste Experimente zu tatsächlichen Alltagsveränderungen führen. Viel durften wir auch von euch lernen. Ein großes Dankeschön dafür!

 

To Do’s

Doch bevor wir uns vor Freude über all diese Errungenschaften überschlagen: wir stehen weiterhin vor großen Herausforderungen. Wir würden sehr gerne noch viel mehr Menschen erreichen und wir würden auch gerne wieder etwas persönlicher werden. Unsere Greenparenting Challenge, unsere SpendenAUKTION für Flüchtlinge und die gleichzeitige Recherche zu nachhaltigen Alternativen für unsere nächsten Challenges hat unseren Rahmen gesprengt und wenig Zeit für persönliche Äußerungen oder Sonntagschats unsererseits gelassen.

 

 

Offline war viel los bei uns! Wir haben mit Staatssekretär Jochen Flasbarth zur Klimaroadmap 2050 gebrainstormt und Santa war vor kurzem im Interview beim WDR als Plastikexpertin. Über ihre ganz persönlichen Eindrücke hat sie hier noch gar nicht berichtet. Anna hat viele spannende Erkenntnisse aus den USA und Taiwan mitgebracht. Auch dazu bald mehr. Zuerst einmal aber darf Santa das Thema “Gelebte Nachhaltigkeit” in Duisburg am 6.11. behandeln und von unserem Selbstversuch berichten.

gelebte nachhaltigkeit santa meyer-nandi duisburg notkirche

Über solche Veranstaltungen und Erlebnisse möchten wir in der Zukunft noch etwas intensiver berichten. Einfach damit wir gemeinsam mit euch diskutieren und reflektieren können und nicht nur von Meyer zu Meyer oder im FindingSustainia Team.

Wie fühlt sich für euch ein nachhaltiges Leben an? Habt ihr Tipps für eine noch größere Breitenwirkung unserer Challenges oder, oder, oder? Wir versprechen, dass es in den nächsten Monaten viel, viel Raum geben wird für Persönliches und für einen intensiven Austausch!

Wir freuen uns drauf.

Eure Meyer und Sustainians

Apropos persönlich: eine Homestory von Santa in Paris ist gerade auf dem Blog “Kids, Cooks & Compost” veröffentlicht wurde. Ach, eine Homestory ist der vollkommen falsche Ausdruck. DIE HOMESTORY überhaupt. Es geht um ein gesundes Meyer-Frühstück, viel Pragmatismus und jede Menge Achtsamkeit. Schaut gerne mal vorbei.

 

Flüchtlingsauktion_Luftballons_Poster

P.S.: Falls ihr unsere Spendenauktion für Flüchtlinge schon vermisst: Sie geht in wenigen Wochen mit tollen Produkten weiter. Seid gespannt.

P.P.S. Wir möchten auch Persönlichkeiten und Initiativen, die wir toll finden und die uns in den letzten Jahren inspiriert haben, unseren Dank aussprechen. Hier wäre z.B.  (in keiner bestimmten Reihenfolge):
* Die charmante und sehr patente Nathalie Rau von Kivanta, von der wir sehr viel zu schadstofffreien Alternativen lernen durften und dürfen. Hier ist unser Interview mit ihr,
* die wunderbare Franzi des veganen Blogs Gemüseregal,
* Stephanie von der Windelmanufaktur, die wohl die schönsten und besten Naturstoffwindeln herstellt und mit der es Spaß macht zu experimentieren,
* Apfelmaedchen bzw. Svenja, deren Blog zu Minimalismus und veganer Lebensweise uns Freude macht und die uns so großartig beim Relaunch unserer Seite unterstütz hat,
* Daija und Birgit von dem Blog Kids, Cooks and Composts. Daija hat Santa auch schon einmal in Paris zu gelebter Nachhaltigkeit interviewt.
* Das Experiment Selbstversorgung: inspirierend, vielseitig und anders.
* Erst vor kurzen entdeckt und schon ganz verliebt sind wir in Shia von Wasteland Rebel, die sich in Richtung Zero Waste bewegt!

Danken möchten wir auch:

* Sebastian Backhaus und dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit: die #ZIEK Kampagne ist ein toller Ansatz ganz in unserem Sinne und wir freuen uns, dabei zu sein!
* Dr. Ribhi Yousef vom Duisburger Umweltamt, der uns während der Duisburger Umwelttage 2015 gleich dreimal unser Um(welt)wesen hat treiben lassen: bei der Eröffnungsrede, einer Dialogveranstaltung zu Konsum und Lebensqualität und zuletzt einer spannenden nachhaltigen Kochkooperation mit zwei Schulklassen.

 

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Weitere Infos und jede Menge Interaktion findet Ihr auch auf der Facebookseite “Finding Sustainia“, über Twitter unter @Finding_S und über den Blog der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome

47 Kommentare Schreibe einen Kommentar

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  5. Wie Lena war ich auch auf Santa Meyer-Nandis Veranstaltung zu gelebter Nachhaltigkeit, nachdem ich sie beim Abendessen im Radio hören durfte. Ich fand es sehr toll, wie sie auf die kritische und etwas offensiv formulierte Frage reagierte, warum ihr so viel Erfolg mit einem Projekt habt, das Lebensweisen propagiert, die einige seit über 40 Jahren befolgen. Santa sagte, dass sie glaubt, dass einerseits die Zeit reif sein muss, in Zeiten, in denen die Wegwerfgesellschaft ein neues Hoch erreicht hat und vieles viel zu schnell zugeht. Und nett war auch, dass sie der kritischen Dame den Wind aus den Segeln nahm, indem sie sagte, dass ihr genau von solchen Leuten lernt, die dieses Wissen noch haben. Mir gefällt, dass ihr selbstkritisch und offen seid. Ich nehme euch richtig ab, dass ihr Lernen wollt, anstelle einfach nur zu moralisieren. Ich freue mich sehr, auf euch gestoßen zu sein und freue mich auf weitere 22 Monate, denen ich nun aktiv folgen kann. Auch ich bin ein älteres Baujahr und in der Blogwelt neu, aber aufgeschlossen.

    Mit freundlichen nachhaltigen Grüßen,

    Martina

    Antworten

    • Hallo Martina, herzlich Willkommen!!! Ich habe Santas Radiointerview mit Zeitverschiebung in einem Hotelzimmerbett in Georgien gelauscht und natürlich gehofft, dass alles gut geht und auch das rüberkommt, was wir wirklich gelernt haben und fühlen. Wie schön zu lesen, dass es geglückt ist! Nachdem es vorbei war, hatte ich eigentlich auch keine Zweifel, aber Radio war für uns ein neues Format und Santa kann wirklich stolz sein! Wir freuen uns sehr darauf, weiter von Dir zu hören. Denn ein Blog lebt vom Austausch! Liebe Grüße, Anna

      Antworten

  6. Ich habe Santa gestern bei ihrem Vortrag zu gelebter Nachhaltigkeit gesehen und war beeindruckt davon, wie anschaulich, sachlich und doch positiv sie das Thema rüber gebracht hat. Ich habe die Veranstaltung inspiriert verlassen und heute schon eine Restebrühe gekocht. Mir gefiel, dass sie viele Impulse gegeben hat, wie man sein Leben nachhaltiger gestalten kann – nicht nur durch Verzicht, sondern durch kreative Zusätze. Als Akademikerin hat sie Hintergrundwissen, als sich Selbstherausfordernde viel praktisches Wissen, wie und wie noch etwas geht. Wie Claudia schreibt, scheint ihr ein super Team zu haben. Zumindest schwärmte sie stark von euch.

    Viele Grüsse und danke!
    Lene, die ein älteres Semester ist und zum ersten Mal einem Blog aktiv folgen möchte

    Antworten

    • Hallo Lena,
      schön dass dich diese Veranstaltung so zum Mitmachen angeregt hat und natürlich auch die sofortige Rückmeldung hier. Solches Feedback ist immer gerne gesehen und auf Blogs leider eher selten. Man konsumiert eher Texte ohne eine Spur im Netz zu hinterlassen. Dabei motivieren solche Rückmeldungen ungemein.
      Ich habe die sofortigen Feedbacks deshalb auf meinen Wochenend- Workshop auch sehr genossen. Es hat aber nicht nur deshalb Vorteile mehr vor Ort zu bewegen. Wir werden weiter machen! :-)
      Grüße Claudia

      Antworten

    • Hallo Lene,
      auch ich freue mich sehr zu lesen, dass Santa das Publikum in Duisburg überzeugen konnte, selbst aktiv zu werden. Um die Weihnachtszeit 2013 saßen Santa und ich in einem netten Café (eher einer Espressobar mit sehr gutem Kaffee in der Nähe des Duisburger Hauptbahnhofs) und malten uns in schillernden Farben unsere zukünftigen Leserinnen und Leser aus. Wir nahmen uns vor, diejenigen zu erreichen, deren Gedanken sich nicht eh dauernd um Nachhaltigkeit drehen. Über Facebook haben wir viele Leute erreicht, die uns mittlerweile folgen und die sonst wenig mit dem Thema zu tuen haben. Mit Dir haben wir wieder eine neue Zielgruppe: Leute, die sich zwar schon mit dem Thema beschäftigen, die aber sonst gar nicht so sehr in den sozialen Medien unterwegs sind bzw. Blogs folgen. Das freut uns!!! Und wie Claudia sagt: Rückmeldungen sind enorm motivierend für uns. Wir freuen uns auf den weiteren Austausch.
      Viele liebe Grüße
      Anna
      P.S.: An rechten Rand neben unseren Beiträgen gibt es auch die Möglichkeit unsere neuen Artikel zu abonnieren. Dann erhälst Du sie per Mail und bist immer auf dem neusten Stand.

      Antworten

    • Liebe Lene,

      danke vielmals fuer dein Feedback zu meinem Vortrag. Ich bin wirklich sehr froh darueber, wie gemischt das Publikum war und wie viele Mitglieder der Nicht-Social-Media Welt ich vor mir hatte. Ich habe einiges daraus fuer mich mitgenommen. Feedback wie deines motiviert uns ungemein und ist viel wichtiger als man (und wir) denken. Ich werde das selber ab jetzt beherzigen und oefter Kommentare hinterlassen, wenn mir etwas gefaellt.

      Wie Anna schreibt, melde dich gerne in unserem Newsletter an und lass gerne einen Kommentar da, wenn du uns Rueckmeldung, gerne auch kritischer Art, geben moechtest.

      Herzliche Gruesse,
      Santa

      Antworten

  7. Echt super! Weiter so! So wie ihr es macht, lebt es sich wirklich nachhaltig! Das macht auch euer vielseitiges Team. Mit Stephanie würde ich gerne mal einen Kaffee trinken. Eine patente Frau, die mit Schlagbohrer umgehen, kochen, basteln und dazu noch als Krankenschwester mit Menschen kann. I am a fan! Claudia würde wahrscheinlich eine gewiefte Detektivin geben. Und Santa und Anna, ihr könnt euch echt was darauf einbilden, was ihr aufgebaut habt. Positiv, nach vorne schauend und intelligent und intellektuell. Hut ab!

    Antworten

    • Danke Sven :-)
      Wie sagte mal ein Chef von mir? Ein gutes Team besteht nicht aus lauter Menschen, die zur eigenen Nase passen und identische Meinungen vertreten, sondern Vielseitigkeit, Toleranz, unterschiedliche Herangehensweisen und Erfahrungen der Teammitglieder macht es aus. Wenn jeder diese auch noch ausspricht und anpackt ist das Team perfekt.
      Irgendwie sieht das hier danach aus :-)
      Grüße Claudia

      Antworten

    • Lieber Sven, ich kann das nur bestaetigen: Claudia waere eine super Detektivin und mit Stephanie gehe ich sehr gerne kaffee trinken, mit dem Rest des Teams natuerlich auch. Danke fuer deine enthusiastischen Worte. Anna und ich sind ganz platt von all diesen wunderbaren positiven Kommentaren.

      Herzlich,
      Santa

      Antworten

  8. Es ist ja sehr nett, was ihr macht, aber habt ihr schon einmal überlegt, dass es Menschen mit Arbeit gibt, die keine Zeit haben, oder Hunger? Ich finde, Politiker sollten sich mal mehr Gedanken dazu machen, wie sie ihre Diäten kürzen und dafür weniger auf Staatskasse Urlaub machen sollten und nicht wir Bürger, die keine Ahnung haben, was nachhaltig ist und was nicht und ob bio bio ist. Trotzdem, super, dass ihr euch, auch wenn ihr studiert habt und tolle Berufe habt, um das Thema kümmert. Das nenne ich authentisch.
    Sebo

    Antworten

    • Hallo SEBO,
      dass Politiker sich mehr Gedanken über ihre hohen Diäten und diverse andere Auswirkungen machen sollten, ist ein häufiger Vorwurf, der mir auch oft durch den Kopf geht und ich frage mich, ob sie den Boden unter den Füßen schon lange verloren haben um gewisse Zusammenhänge nicht mehr erkennen zu können. Wie lange muss Konsum und Profit im Vordergrund stehen. Wie lange geht der Krug zum Brunnen bis er bricht? Was wäre wenn dieser “soziale” Kapitalismus nie gewesen wäre? Keine Rentenversicherung, keine Krankenversicherungen, keine Arbeitslosenversicherung… es wäre dann nur noch Kapitalismus wie in den USA. Was wäre ohne gewisse rechtliche Errungenschaften in der EU, die wir nun mit TTIP oder CETA in Gefahr sehen. Was wäre wenn der Sozialismus anstatt des Kapitalismus gelebt würde? An einigen Stellen sicher positiver, aber auf die Umwelt bezogen wohl eher nicht. Man könnte noch mehr Vergleiche anstellen mit “was wäre wenn… ” nur wirklich ändern wird sich dadurch alleine nicht viel. Auch als einzelne Person gar nicht veränderbar und eher frustrierend.

      Was kann der Einzelne von uns in seinem Rahmen ändern und auch bewirken? Dieser Frage gehe ich nach und packe da an wo ich Potenzial in meinem Rahmen sehe. Ich frage mich , ob ich mir für das eine oder andere Experiment ein wenig Zeit einräume und es wo anders wie z. B. beim Fernsehen einspare. Manche Versuche haben auch nicht unbedingt was mit mehr Ausgaben zu tun, sondern eher im Gegenteil, der Einsparung oder einer Umschichtung durch eine veränderte Einstellung. Viele Schritte sind kleine, minimale Anfänge und genau auf diese kommt es an. Den Start im Kleinen. So nach dem Motto “Auch Kleinvieh macht Mist” oder wie bei dem russischen Märchen mit der Rübe, als die kleine Maus mithalf um die Rübe herauszuziehen. (http://www.sos-halberstadt.bildung-lsa.de/maerchen/pdf/DieRuebe.pdf)
      Ob studiert oder nicht, spielt weder bei Politikern noch bei Nachhaltigkeit eine Rolle. Auch hier im Team, denn nicht jeder hat studiert.
      Aber sicher hast du recht, viele haben leider diese Zeit und diese Möglichkeiten nicht.

      Grüße Claudia

      Antworten

  9. Ihr lasst’s richtig krachen bei dem Thema! Unglaublich, was ihr alles schon gemacht habt, unbedingt zum Abschauen. Ich persönlich bin ein großer Fan von Claudias Plastikfrei-Geschichten. Die oben genannte Eshly Box muss ich mir mal anschauen. Gibt es die irgendwo im Laden? Kaufe nicht so gern online.
    J.

    Antworten

    • Hallo Jörn,
      Danke an den Fan meiner Plastikfrei-Geschichten :-) Da meinst du die Erfahrungsberichte ( step one / two) oder die ohne Bezug kommenden Plastikbeiträge, wie Plastik-Alternativen oder #bewusstohne ? Diese Beiträge schreibe ich auch lieber als die ersten trockenen Teile über Plastik. Doch die mussten zuerst einmal als “Unnötiger Ballast” aus meinem Kopf raus.

      Zu deiner Frage. Ich habe sie bislang nur online gesehen.
      Grüße Claudia

      Antworten

    • Hallo Jörn. Na klar. Bisher gibt es die Dose nur in Berlin im Laden zu kaufen. Schau mal da nach, da sind alle Läden aufgelistet. Falls du dir es doch noch überlegst mit dem Onlineschoppen: Kivanta.de Die haben nur Sachen in geprüfter und guter Qualität.

      http://brittaknueppel.de/shops.php?

      Herzliche Grüße, Britta

      Antworten

  10. Ich habe gerade durch die Kommentare gelesen und kann mich dem allgemeinen Beifall nur anschliessen. Ihr seid super, inspirierend und innovativ in eurer Betrachtungsweise. Durch euch mag ich das Wort “Nachhaltigkeit” erst wieder und finde es in Bereichen meines Alltags neu wieder – danke euch! Und ihr seid, wie Michael oben beschreibt, auch noch chic und schön und super nett und intelligent…kurzum: genau die richtigen Botschafter für dieses schwere Thema. Schade, dass Duisburg so weit ist, sonst wäre ich Santa sehr gerne live begegnet. Auf dem #ZIEK Video gestikuliert sie so sympathisch – man merkt, sie liebt und lebt das Thema.

    Viele nachhaltige Grüße nach Georgien und Duisburg – oder Düsseldorf und Paris oder wo auch immer sich einer von euch Meyern herumtreibt!
    Lisa

    Antworten

    • Hallo Lisa,
      danke für den Begriff der Botschafter! Klingt super. Wenn ich das nächste Mal wieder herumexperimentiere oder etwas Spannendes entdecke, werde ich an Dich denken: ich muss “botschaften”. Raus mit den Infos und Gedanken in die Welt!!!
      Tatsächlich gerade in Duisburg und Tbilisi (Georgien),
      Santa und Anna

      Antworten

  11. Super Bilanz! Schon einmal überlegt, in die Politik zu gehen? So viel Schwung, Wissen und Elan braucht unser Land – und unsere Welt.

    Antworten

    • Hallo Stefano, hallo Welt,
      ich bin gerade in Georgien und habe unsere Kommentare nicht wirklich im Blick gehabt. Und nun sitze ich hier und bin vollkommen überwältigt von all Euren Worten. Woooooooow! Vielen Dank. Geht runter wie Öl.
      Ob wir schonmal drüber nachgedacht haben, in die Politik zu gehen? Also ich denke quasi täglich drüber nach. Habe auch Politik studiert und arbeite aktuell im Umweltministerium NRW – also nah dran an “der Politik”. Santa und ich sind beide politisch und davon überzeugt, dass Politik viel bewegen kann. Die große Frage, ob wir uns irgendwann ins System trauen oder weiterhin versuchen von außen etwas zu bewegen… bleibt erst einmal offen.

      Antworten

  12. Als ich das erste Mal ein Photo von Santa sah, dachte ich, sie ist zu schön und chic für eine Öko. Dann klickete ich auf einen eurer Artikel und bin seitdem ein treuer Leser. Santa finde ich natürlich immernoch schön, aber mittlerweile steht das Inhaltliche bei euch im Vordergrund. Ich finde es beachtlich, dass ihr einem nachhaltigen Lebensstil so sympatisch eine konkrete Form gebt und abweicht von den klassischen Öko-Gruppierungen ( vegan, regional, plastikfrei…). Die Kombination macht’s bzw. eure Mix and Match Idee. Ich habe sicher nicht den idealen Fussabdruck, aber seitdem ich Santas Photo gesehen habe, hat sich bei mir viel verändert und ich kann eure These, dass Nachhaltigkeit (konkret) zu mehr Lebensqualität, Zeit und Geld führt, nur unterschreiben. Claudias Beiträge zu Plastik fand ich erst einmal schauerlich, aber zum Glück hat sie auch Alternativen geboten, die ich ziemlich stark beherzige. Ansonsten habe ich einiges reduziert, allerdings auch Anderes dazugewonnen, wie z.B. eine Eshly Box, in der ich mittlerweile mein bio (und nur ab und an veganes) Mittagessen transportiere, um nicht zu der früher obligaten Pommes Currywurst oder Kantinenessen zu greifen.
    Santa und Anna und Team, es ist mir eine wahre Freude, euch zu lesen! Weiter so!

    Michael

    Antworten

    • Lieber Michael, wow – jetzt schmeichelst du mir/uns gleich auf mehrere Weisen! Öko(logisch) kanneigentlich jeder sein, egal welcher politischen Gesinnung, Musikrichtung und und und man angehört. :-) Es ist von Anfang an unser Ziel gewesen, Nachhaltigkeit konkret zu machen. Dass uns das zumindest ein Stück weit auch gelungen ist, freut uns riesig. Und dass wir es deiner Meinung nach auf eine sympathische Art machen, freut uns noch mehr. Danke vielmals!

      Herzliche Gruesse,
      Santa

      p.s. Die Eshlybox ist definitiv meine Lieblings-Lunchbox und die Designerin Britta Knüppel sehr sympathisch. Bald soll es auch größere Varianten geben, auf die ich sehr gespannt bin.

      Antworten

      • Liebe Santa, charmant bist du noch dazu. Eine sehr elegante Antwort hast du da formuliert! So, bevor ich dich noch mehr in Verlegenheit bringe, verbleibe ich mit herzlichen und nachhaltigen Grüßen, auch an deinen Mann und die Kinder.

        Michael

    • Lieber Michael

      Noch ein Eshly Fan. Das freut mich ja zu hören! Wenn du lust hast, schreib doch mal, was du alles so reintust. Ich denke, dass viele noch Ideen gebrauchen können.
      Bald gibt es auch eine Nummer größer. Dann passt Eshly auch für den noch größeren Hunger.

      Herzliche Grüße, Britta

      Antworten

      • Liebe Britta, da bekomme ich sogar von der Designerin höchst persönlich Antwort. Ich fühle mich geehrt! In meine Lunchbox kommt eher Unspektakuläres wie ein Käse-Brot, mal ein Salat mit gekochten Eiern und zweimal die Woche, als Ode an die Meyer-Damen, Nudeln mit Tomatensauce ohne Parmesan. Ich bin leider nicht unbedingt in der Chef-Koch Liga und meine Food- Bilder würden jeden Instagramm Account beleidigen, würde ich welche machen. :-) Deine Eshly macht mir aber jeden Tag auf’s Neue Spass.

        Viele Grüße und danke,
        Michael

    • Lieber Michael

      Das ist aber nett. Sag mal und was machst du mit der Salatsoße? Hast du da ein extra Gefäß? Ich bin immer auf der Suche nach Erfahrungsberichten. Die Lunchboxen sind ja sehr unterschiedlich gefüllt.

      Antworten

      • Hallo Britta, mein Salat sind Kartoffeln, z.B. Ruccola, Öl und Essig und halt das gekochte Ei. Das hält deine Box gut aus. LG, Michael

    • Hallo Michael,
      ja diese ersten informierenden Plastik-Beiträge (gesundheitliche Implikationen, Gesetzeslage, Mikro- und Bioplastik) sind schauerlich. Das sehe ich ebenso. Schauerlich und abschreckend. Geballte Ladungen!
      Sie sind nur kurze Zeit (nach intensiver, fast 1 Jahr langer Auseinandersetzung mit dem Thema) geschrieben worden. Der Schrecken steckte quasi noch in den Knochen und das merkt man. Die Antworten auf meine unzähligen Plastikfragen hatten nicht viel Zeit sich so zu setzen, dass sie damals schon wirklich viele konkrete und sinnvolle Lösungsansätze hätten aufzeigen können. Sie waren auch als Ergänzung zu den Plastik-Challenges zusehen. (siehe Erstbeitrag: http://findingsustainia.org/202-plastikfrei/) Diese Plastikbeiträge und noch einige andere Themen haben nicht umsonst einen Titelzusatz: Claudia will’s wissen.

      Die Lösungssuche war und ist ein anschließender Prozess, der sich zwangsläufig aus der Beschäftigung mit dem Thema Plastikvermeidung seit Ende 2013 ergeben hat und bislang leider aus Zeitmangel nur in 2 Erfahrungsberichten den Prozess stufenweisen aufzeigt. Wenn ich heute zurückblicke, habe ich einiges davon sogar verworfen und durch ganz anderes im DIY ersetzt. Weitere Entwicklungsberichte sind daher sicher schon längst überfällig. :-)

      Ja, ich hätte die Beiträge auch anders schreiben können, wie man daraus sieht. Ohne gewisse tiefergehende, gesundheitliche Details, ohne diese hinterfragende Länge und einfach eher unterhaltsam wie andere Beiträge. So aber sind sie eine Sammlung an Details, die man so geballt nicht findet und auf die ich in den weiteren Beiträgen nur noch verweise. Ich ergänze auch bei Auffinden neuer Informationen und Erkenntnissen diese alten Beiträge und bin für Hinweise immer noch dankbar.

      Schön zu lesen, dass du plastikfreier lebst und dass etwas von diesen wenigen Lösungsansätzen bei dir Einzug hielt.

      Grüße Claudia

      Antworten

  13. Liebe Lari,
    dieser Artikel von uns scheint es in sich zu haben! So viele Kommentare von treuen Lesern, von denen wir vorher nicht wussten! Wir freuen uns sehr, dass du an unseren Challenges mitmachst und das Eine oder Andere umsetzt. Ich bin übrigens auch jeden Tag stolz auf mich, wenn ich meinem Mann eine Lunchbox mit auf die Arbeit gebe, so albern das klingen mag. :-)
    Früher haben wir uns vor einer Challenge auch vor einem Berg gesehen. Anna hatte das vor der Plastik-Diät und ich bei Kein Zeug. Am Ende hat dann aber die Neugierde gewonnen und die Tatsache, dass es nur ein Monat ist und man hinterher für sich die Spreu vom Weizen trennen und sehen kann, was man oder meyer wirklich braucht.

    Auf die nächsten 22 Monate!
    Herzlich,
    Santa

    Antworten

  14. Ihr Lieben,

    als fleißiger Leser eures Blogs bin ich beim letzten Beitrag echt erstaunt gewesen, was ihr alles auf die Beine gestellt habt, geschafft und ausprobiert habt. Gerade, wenn man all dies so in der Zusammenfassung überblickt, finde ich, dass ihr echt stolz auf euch sein könnt! Jeden Morgen, wenn ich mein Frühstück in meine Tupperdosen einpacke, muss ich immer schmunzeln und denken: wieder einmal Plastikmüll vermieden, juhu! Und auch für meine Einkaufstouren in den Supermärkten habe ich einiges dazu gelernt. Jetzt achte ich viel mehr auf bio, fair trade, regional und saisonal… Ziemlich lustig, wie schnell man das aber alles verinnerlicht. Ihr regt zum Nachdenken an und das gefällt mir. Auch, wenn ich manchmal im ersten Moment denke “klingt ganz schön kompliziert”, ertappe ich mich dann selbst, wie ich einfach mal versuche eure guten Beispiele nachzumachen, um dann festzustellen, dass sich das ja doch alles gar nicht so schwierig in den Alltag integrieren lässt… Also, vielen Dank für die vielen neuen Anregungen, macht weiter so wie bisher und ich freue mich auf die nächsten 22 Monate!
    Liebe Grüße
    Lari

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  15. Der Hammer was ihr schon alles geschafft habt. Mache seit Greenparenting bei euch mit. Plastik gibt es bei meinen Kindern fast gar nicht mehr. Ihr seid super und schreibt so, dass man es auch im müden Kopf noch versteht bzw. als interessierter Nicht-Akademiker wie mein Mann und ich. Wie findet ihr die Zeit und Lust eure Arbeit ehrenamtlich und selbstlos ins Netz zu stellen? Hab da echt große Hochachtung vor euch. Ich würde gerne mal Bio on a Budget ausprobieren mit euch.
    Eure Rosie

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    • Liebe Rosie, vielen herzlichen Dank für dein liebes Feedback. Uns freut es sehr, dass dir unser Schreibstil gefaellt. Greenparenting hat mich persoenlich auch ganz schoen gepackt bzw. die Suche nach alternativen und gesunden Varianten. Und das ist wohl der Grund, warum wir so gerne an FS tuefteln – das eigene Interesse, unsere Leben nachhaltiger zu gestalten und von Anderen durch Vernetzung lernen zu duerfen.

      Herzliche Gruesse,
      Santa

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  16. Wow wow wow! Was ihr so alles auf die Beine gestellt habt, ist einzigartig. Gibt es überhaupt noch Challenges, die es zu meisternn bzw. meyern gibt? Mir scheint, ihr habt schon alles gemacht. Freue mich auf Weiteres von euch! Leider wohne ich so weit weg von Duisburg, sonst wäre ich gerne zu Eurer Veranstaltung nächste Woche gekommen. Bietet doch mal Workshops an mit Eurem Mix&Match Ansatz. Bitte bitte bitte!

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    • Liebe Petra, danke danke danke! Es scheint, du kannst Gedanken lesen. Wir ueberlegen tatsaechlich, uns an Workshops zu wagen. Dazu bald mehr! Es gibt noch einige Challenges, die es zu meistern gibt, z.B. zum Thema Aluminium und Implikationen auf die Gesundheit. Dazu würden wir auch alte Challenges wieder neu angehen, um Neues zu lernen und mehr ins Detail zu gehen. Unsere Leser koennen uns auch gerne Vorschlaege machen.
      Herzlich,
      Santa

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  17. Ihr zwei seid grossartig! Ich liebe es, wie ihr schreibt, euch und eure Erfahrungen darstellt und weiter macht! Und ihr gönnt jedem seine Fernreise, Schnitzel und was auch immer… Es gibt viele gute Öko-Projekte, doch was euch auszeichnet, ist der von euch beschriebene “Mix and Match” Ansatz, bei dem man sich aus vielen Teilbereichen ökologische Verhaltensweisen herauspicken kann, wie z.B. das Schnitzel mit Dinkelrahm, oder der Kuchen ohne Ei, aber mit Butter, ein Curry aus regionalen Zutaten usw. Ich kenne euch seit eurer Nachhaltigkeitschallenge und lese fast jeden Artikel von euch. Übrigens habe ich inspiriert von eurer #NahZeit Kampagne mich gegen eine Flugreise entschieden und bin mit dem Zug nach Italien gefahren. Fernreisen werden bei mir nur noch selten vorkommen. Das Aut verwende ich nur noch selten, aber wer weiss, vielleicht verkaufe ich es wie Philip irgendwann auch einmal.

    Danke, ihr lieben Meyer!

    Severine

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    • Liebe Severine, vielen vielen Dank! Schön, dass dir unser Ansatz so gefällt. Dieses Mix&Match hat bei uns auch viel bewirkt. Ich kann seit unseren Challenges viel informiertere Entscheidungen treffen und das ist viel wert für mich. Ich fühle mich z.B. viel mehr im Reinen damit, ab und an hochwertiges Fleisch zu essen oder mir mal einen Kaffee oder Schokolade zu gönnen. So schmeckt es gleich vielfach mehr! Wir sehen, pflanzliche Sahne schmeckt nicht nur uns. :-)

      Viele Grüße,
      Santa

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  18. Liebe Anna, liebe Santa,

    ich lese schon so lange bei Euch mit, habe aber keinen Kommentar bisher bei Euch hinterlassen. An vielen Challenges habe ich bisher still und heimlich teilgenommen, sehr ermutigt von Eurer selbstkritischen sympatischen Art, die nicht von oben herab kommt, sondern sehr menschlich rüber kommt. Ich habe so immer mit Elan und Neugierde etwas versetzt, begonnen und nicht mit dem typisch schlechten Gewissen. Ich esse noch liebend gerne Fleisch, aber mittlerweile nur noch einmal die Woche, habe meine Müllvorkommen drastisch reduziert, überhaupt erst einmal wirklich erkannt, dass Bananen nicht regional sind und mir eigentlich gar nicht sooo gut schmecken, mein Auto verkauft… Wie ihr mache ich die Erfahrung, dass mir durch Eure bzw. unsere Challenges mein Leben mittlerweile Balast abgeworfen hat und ich mich freier, reicher und gesünder fühle. Ich möchte mich bei Euch bedanken und hoffe, dass ihr weiter macht!

    Euer Philip
    p.s. Meine Oma trinkt ihren Kaffee mittlerweile Fairtrade mit Haferrahm und nennt ihn Meyer-Kaffee. Ihr seht, auch im Offline trägt Euer Ansatz Früchte.

    Antworten

    • Lieber Philip,
      wow, wieder so ein Kommentar, bei dem wir gar nicht aufhören können vor Geschmeichelheit zu grinsen. Wir sind immer wieder baff, wenn wir erfahren, wieviele im stillen Kämmerlein lange mitgemacht haben. Umso schöner ist es, deinen Kommentar zu lesen und zu hören, dass dir unsere Challenges Spaß machen und du ähnliche Erfahrungen machst wie wir!
      Bitte grüß auch deine Oma von uns! Den Meyer-Kaffee müssen wir auch unbedingt mal versuchen – der muss einfach nur grossartig schmecken! :-)

      Herzlich,
      Santa und Anna

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  19. Pingback: 19 Monate Finding Sustainia – Claudias Rückblick | FindingSustainia. Think & Action Lab

  20. Liebe Santa
    Ich bin begeistert, was ihr in so kurzer Zeit alles erreicht habt. Ich finde den Ansatz Nachhaltigkeit positiv zu betrachten super und auch notwendig. Dinge und Gewohnheiten mit Freude zu verändern kann auch auf lange Sicht funktionieren. Ihr habt auch angefangen diesem großen Wort, dass ja eher ein diffuser Begriff ist und viele auch gar nichts mit dem Begriff anfangen können, ein Bild zu geben. Und zu zeigen, was Nachhaltigkeit eigentlich bedeutet und was jeder einzelne ganz einfach tun kann.

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    • Liebe Britta, ich freue mich so über deine lieben Worte! Genau das wollen wir nämlich: Nachhaltigkeit als etwas Positives zu erfahren und weiterzugeben. Bestimmte Umstellungen waren sicher nicht leicht, aber mittlerweile ist es richtig in Fleisch und Blut übergegangen. Die 22 Monate waren kurz und lang zugleich und haben wirklich viel bei uns verändert.
      Alles Liebe,
      Santa

      Antworten

  21. Lieber Meyers, Ihr seid wirklich grossartig! Eure Erfahrungen machen einem eine nachhaltigere Lebensweise schmackhaft und inspirueren mich ungemein. Euer positiver Ansatz Nachhaltigkeit und Lebensqualität zu verbinden ist sicher zielführender als Weltuntergangsstimmung zu verbreiten.
    Danke,
    Martin

    Antworten

    • Lieber Martin,
      vielen herzlichen Dank fuer deine lieben Worte. Kommentare wie diese freuen und motivieren uns ungemein. Du hast recht. Nur indem wir positiv und optimistisch an dieses grosse grosse Thema gehen, bleibt uns die Motivation, die Erfahrungen unserer Challenges auch weiterhin anzuwenden und mit erhöhter Lebensqualität zu assoziieren.

      Herzliche Gruesse,
      Santa

      Antworten

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